{"id":140,"date":"2021-01-10T18:48:33","date_gmt":"2021-01-10T17:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=140"},"modified":"2021-01-26T23:30:38","modified_gmt":"2021-01-26T22:30:38","slug":"ein-koffer-voller-schmetterlinge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=140","title":{"rendered":"Ein Koffer Voller Schmetterlinge"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:37px\">Es ist ganz fr\u00fch am Morgen, fast noch dunkel drau\u00dfen und um dich nicht zu wecken, hab ich mich leise aus dem Bett geschlichen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Bei meiner Katzenw\u00e4sche im Bad singe ich leise das Lied im Radio mit. Manchmal mache ich das, Musik begleitet mich durch den Tag, mal etwas lauter, mal etwas leiser, zumindest im Hintergrund und jetzt bin ich in der K\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Upps, schmunzel, ich brauch ja gar nicht mehr so leise sein .<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Wir haben so eine tolle Maschine, so ein Profidings was auch in den Firmen zu finden ist, da kommen die ganzen Bohnen rein, werden gemahlen und ratzfatz ist der Kaffee oder \u00e4hnliches, fertig. Ideal f\u00fcr Besucher mit unterschiedlichem Geschmack, von Kaffee, Kakao, \u00fcber Latte Macchiato, Cappuccino bis hin zu Tee. Na ja den Teebeutel oder losen Tee muss man noch selbst in die Tasse tun und schauen wie lange er ziehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Meine Gedanken fliegen hin zu den Kaffeeplantagen, den Kaffeebohnen und den Kaffeer\u00f6stereien.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ich sp\u00fcre den Wind in den Haaren, die W\u00e4rme und die Sonne auf der Haut.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nein, ich rede nicht mit den Kaffeebohnen, obwohl falsch w\u00e4re das bestimmt auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Sie k\u00f6nnten sicherlich viel erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Es ist schon ein unglaublich gutes Gef\u00fchl von Entspannung, Ruhe und Harmonie.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ich schmunzel f\u00fcr mich und krame im Schrank ein wenig in der hinteren Ecke.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ich habe noch so eine ganz alte Kaffeem\u00fchle, beim Umzug hab ich besonders gut darauf geachtet.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ein Modell aus Holz mit Kurbel und einer kleinen Schublade, in die das fertig gemahlene Kaffeepulver reinf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das gute St\u00fcck ist v\u00f6llig mechanisch, also wirklich stromfrei, mit der Hand zu bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Wenn die Bohnen in die \u00d6ffnung springen, mit diesem ganz eigenen Klick-Klack-Ger\u00e4usch.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das h\u00f6rt man nicht nur, das f\u00fchlt man auch richtig, wie durch das Drehen der Kurbel der leichte Widerstand bricht, wie die Bohnen unter knarzenden Ger\u00e4uschen in der M\u00fchle zerkleinert werden. Wie sich das frische Kaffeearoma entfaltet und den Raum mit k\u00f6stlichem Duft erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ein entspanntes, ruhiges, harmonisches Gef\u00fchl den Kaffee per Hand aufzubr\u00fchen, zu beobachten wie das kochende Wasser langsam das Pulver benetzt und die Kaffeetropfen sich aus dem Porzellanfilter l\u00f6sen, federnd in die Kanne springen und das frische Kaffeearoma sich mit dem hei\u00dfen Kaffeedampf vermischt und dieses unbeschreibliche einzigartige Duftaroma den Raum flutet.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ein exotisches Gef\u00fchl, ein reiner Gl\u00fccksmoment, wenn dieses hei\u00dfe Getr\u00e4nk die Lippen ber\u00fchrt, ganz vorsichtig die Geschmacksknospen liebkost und die Geschmacksnerven passiert.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Mit frisch gebr\u00fchtem hei\u00dfem Kaffee bin ich in mein Arbeitszimmer gewechselt und sitze mit meinem Kaffeebecher in der Hand selbstvergessen am PC.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Leise Musik im Hintergrund begleitet meine Gedanken in die unendlichen Weiten von Raum und Zeit, zwischen Traum und Wirklichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ich nehme ganz nebens\u00e4chlich leise wahr, dass du in der T\u00fcr stehst und sp\u00fcre deinen Blick im R\u00fccken. L\u00e4chelnd drehe ich mich zu dir. Dein unbeschwertes L\u00e4cheln, was ich so gern mag, streichelt mein Seelchen, du trittst neben mich und wuschelst mir durchs Haar. \u201eKannst du nicht schlafen oder hast du eine Idee die inst\u00e4ndig bettelt aufs Papier zu kommen?\u201c Liebevoll ziehst du mich in deinen Arm und dr\u00fcckst mich an dich. Als Antwort kuschel ich mich eng in deine Umarmung, du erwiderst sehr intensiv, was den zarten Schlaf meiner Schmetterlinge im Bauch unterbricht, meinen z\u00e4rtlich verschmusten Kuss. Erotische Szenen, sinnliche Bilder aufsteigend aus den bunten Tiefen der Erinnerung, treffen auf laszive Lust und schieben sich vor mein inneres Auge. Die Versuchung ist verf\u00fchrerisch s\u00fc\u00df, mein Kopfkino l\u00e4uft sofort, schneller als das Licht, auf Hochtouren. F\u00fcr ein paar Sekunden z\u00f6gere ich und \u00fcberlege ob ich mit dir unter die Bettdecke krabbeln und mich in deinen Arm einkuscheln soll.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nach einem gro\u00dfen Schluck von meinem Kaffee und dem Hinweis, dass du meinen Schreibfluss nicht st\u00f6ren willst, bist du auch schon wieder in Richtung Bett entschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Einige Wimpernschl\u00e4ge und einem weiterem leeren Kaffeebecher sp\u00e4ter bin ich konzentriert motiviert am Schreiben. Eine Nostalgie-Reise, sozusagen auf den eigenen Spuren, die irgendwann, irgendwo begann und irgendwie nicht zu Ende ist.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Mal schauen was sich aus den vielen Bildern und Szenen in meinem Ged\u00e4chtnis f\u00fcr ein plauderndes buntes farbintensives Gem\u00e4lde ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Auszeit, das ist in meinem Gedanken immer in Verbindung mit Dir, ganz viel Zeit zum Genie\u00dfen, gutem Wein, s\u00fc\u00dfen Leckereien, viel Sonne und Meer.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Da du bei uns der Chefkoch bist, die leckersten Gerichte, exotisch und kreativ zauberst, wie auch immer du das machst, schmunzel, bin ich dein gr\u00f6\u00dfter Fan.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das gemeinsame Zubereiten ist f\u00fcr mich ein sch\u00f6nes Highlight, immer stressfrei, immer leicht und immer ein emotionaler Genuss.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Auszeit, das ist in meiner Gedankenwelt auch immer gepr\u00e4gt von erotischer empathischer sinnlicher ungest\u00f6rter Zweisamkeit, am Strand, in den D\u00fcnen, im Wasser, in der Kate, zu Hause oder irgendwo, wo auch immer, hier lasse ich dir und des Lesers Kopfkino Entfaltungsfreiheit, schmunzel.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Erfrischend sch\u00f6n f\u00e4nde ich eine Fischerkate mit einem urigen viktorianischen Gew\u00e4chshaus im englischen Stil, vergleichbar mit einem au\u00dfergew\u00f6hnlich ger\u00e4umigen Wintergarten. Ich denke wenn mir so etwas begegnet, werde ich es bestimmt versuchen zu erwerben und umgestalten. Eine Verbindung zwischen Kate und Gew\u00e4chshaus schaffen, lichtdurchflutet, hell, in etwa als Loft und umgebaut zu einem Sonne-Mond-Sterne-Wohnparadies. Die Sterne vom Bett betrachten k\u00f6nnen und das Mondlicht als nat\u00fcrliche Lichtquelle genie\u00dfen. Mit allem was man zum Leben haben muss f\u00fcr eine rundum unvergessene Zeit. Das hat schon so seinen sinnlich-erotisch-romantischen Reiz. Ich komme richtig ins Schw\u00e4rmen. Der Gedanke l\u00e4sst meine Augen aufblitzen. Huch, mein Kopfkino meldet sich. Interessant wie schnell das funktioniert. Bei Gelegenheit muss ich das mal etwas nachjustieren. Bis das eine oder andere soweit ist, gibt es nur die eine oder andere aparte Ferienwohnung oder apartes Ferienhaus, so wie damals, in der Fischerkate konnten wir ein paar Tage Auszeit ausgiebig genie\u00dfen. Ein traumhaft sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen zum Seelchen baumeln lassen. Die Tage und N\u00e4chte gleicherma\u00dfen ein absoluter Traum. Ich lehne mich auf meinem Stuhl etwas zur\u00fcck und meine Gedanken finden treffsicher in der Erinnerungstruhe das richtige K\u00e4stchen mit den Hochglanzbildern aus diesen Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nach dem Sachen verstauen sind wir Nachmittags an den Strand gegangen, etwas Sonne tanken, die Ruhe genie\u00dfen, im Meer schwimmen, sich vom sanftem Wind streicheln lassen, gleich wie L\u00f6wenzahnschirmchen im Sommerwind sanft getragen sind. In den D\u00fcnen, gesch\u00fctzt vor Blicken, konnte ich mich in deine Umarmung kuscheln, dich mit allen Sinnen genie\u00dfen. Du hast mich noch etwas n\u00e4her zu dir gezogen und verschmust liebevoll gek\u00fcsst. Dein z\u00e4rtliches Streicheln auf nackter Haut sp\u00fcren, dein hei\u00dfer Atem an meinem Nacken, dein verhaltenes Knabbern an meinem Ohrl\u00e4ppchen, haben meinen Hei\u00dfhunger auf dich geweckt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Aber erst mal haben wir Durst und Hunger auf irdische Nahrung gestillt, einen leckeren Wein und die von dir mit viel Liebe zubereiteten Cr\u00eapes Suzette genascht, ein absoluter Hochgenuss f\u00fcr mich, als geborene Naschkatze, der Geschmack vom s\u00fc\u00dflichen Orangenlik\u00f6r und das leicht herbe Orangengelee wenn sich der s\u00fc\u00dfe und herbe Geschmack miteinander vermischt, vereint, so gen\u00fcsslich von jedem Bissen tropft, k\u00f6stlich, einfach nur \u00fcbelst lecker, zum Niederknien. Im Gegensatz zu dir, war ich nicht filigran genug beim Naschen, mir ist etwas von dem s\u00fc\u00dfen Orangenlik\u00f6r ins Dekollet\u00e9 getropft und runter gelaufen. Daf\u00fcr warst du sehr, sehr schnell und ich sp\u00fcre wie deine Zunge alle Tr\u00f6pfchen von meiner Haut fischt. Was wiederum meine Schmetterlinge weckt und sich meine H\u00e4rchen wie elektrisiert aufstellen. Wenn ich deswegen rumzappel, bist du der Meinung kleckere ich noch besser, hast mich damit aufgezogen und vorsichtig verschmust, verspielt gef\u00fcttert, allerdings auch nicht ohne auf mir rum zu kleckern. Ich hatte aber so meine Zweifel, ob das nicht absichtlich war, nur um wirklich alle Tropfen ab zu schlecken. Ein leichtes unbeschwertes sinnliches Gepl\u00e4nkel auf hochexplosiv knisterndem Niveau, schmunzel. Als Abk\u00fchlung und um die verr\u00e4terischen klebrigen Spuren zu vertuschen, sind wir ausgelassen wie Adam und Eva allerdings ohne Feigenblatt ins Meer gelaufen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Mir tropft gerade der Zahn und mein Bauch meldet Appetit auf diese Leckerei mit Nachdruck an.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Vielleicht kann ich dich ja \u00fcberzeugen, dass es Zeit ist f\u00fcr Cr\u00eapes Suzette, l\u00e4chel.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">So als kleine Vorspeise und da du f\u00fcr mich ein richtiges Sahneschnittchen bist, da bin ich gieprig, ist die Frage nach dem Dessert auch gekl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das musste jetzt mal angemerkt sein, schmunzel.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Der sanfte warme Wind hat uns trocken gestreichelt und die restlichen Sonnenstrahlen uns gew\u00e4rmt. Wir waren bis sp\u00e4t abends am Strand, konnten die W\u00e4rme des Tages noch im Sand sp\u00fcren. Im Gleichklang, eng aneinander gekuschelt, dem gleichm\u00e4\u00dfigem Rauschen der Wellen lauschend, haben wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang erlebt, kein Maler k\u00f6nnte den Zauber dieses Naturschauspiels je auf eine Leinwand bannen, ein Feuerwerk aus allen Farbnuancen, das Farbenspiel so berauschend sch\u00f6n wie ein Regenbogen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Hand in Hand, mit ganz vielen himmlisch z\u00e4rtlichen K\u00fcssen und dem Wort freien Versprechen auf wunschlose Erf\u00fcllung der Sehnsucht, sind wir im Mondschein zur\u00fcck zur Fischerkate gelaufen. Das bedeutet am Strand entlang, dann die Stra\u00dfenseite wechseln und noch ein paar Meter auf dem Fu\u00dfweg bis zur Fischerkate.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Falls der Leser jetzt erwartet eine hei\u00dfe Liebesnacht zum Lesen serviert zu bekommen, wird ein wenig entt\u00e4uscht sein und muss sich tapfer in Geduld fassen. Vielleicht hilft ja ein frisch gebr\u00fchter Kaffee mit ein bisserl Kakaopulver als Topping die Zeit zu verk\u00fcrzen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ein paar Schritte vor der Pforte, konnte ich mein ungez\u00e4hmtes Verlangen, nur schwer verbergen, kaum z\u00fcgeln, war zu \u00fcberm\u00fctig und bin von der Bordsteinkante abgerutscht.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nat\u00fcrlich hatte ich keine Chance einen Sturz zu verhindern. Das Grummeln von mir ist nicht jugendfrei, also lass ich das mal ungeschrieben. Die vielen \u201aPieps\u2019 anstelle der W\u00f6rter m\u00f6chte bestimmt auch niemand wirklich lesen, schmunzel.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">So im Nachhinein betrachtet war die K\u00fcr eine Pirouette zu drehen, bestimmt eine hervorragende Lachnummer und eine super Liveshow f\u00fcr die Nachbarn, falls da jemand um diese Zeit am Fenster stand, schmunzel.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Mein rechter Kn\u00f6chel und das linke Handgelenk schmerzten erheblich. Zum Gl\u00fcck nichts blutig, nur super fix angeschwollen. Du hast mir geholfen ins Haus zu kommen und da wir am Strand auch Wein getrunken hatten, war Autofahren keine Option f\u00fcr dich. Ergo hast du ein Taxi gerufen f\u00fcr die Fahrt ins Krankenhaus. Mein ganz spezielles Talent die Grenzen meiner Geduld aus zu testen, um es ein wenig ironisch-sarkastisch zu formulieren. Mir d\u00e4mmerte, es wird eine lange Nacht, ganz anders als gedacht. Im Krankenhaus erst mal die Formalit\u00e4ten erledigen und dann warten\u2026.. Was ich absolut nicht mag, dann in Krankenh\u00e4usern das warten \u2026.und warten\u2026\u2026.und warten \u2026.. und warten\u2026. Die Aussage vom Arzt, baut mich nicht wirklich auf, es muss ger\u00f6ntgt werden, so kann er nichts feststellen. Super Idee, soweit war ich selbst auch schon, sogar ohne ein Medizinstudium. Es tut so endlos gut, dass du da bist. Deine Ruhe gibt mir Sicherheit und die n\u00f6tige Geborgenheit in dieser grotesken Situation. Um die Freundschaft zwischen mir und meiner Geduld nicht zu \u00fcberstrapazieren lie\u00df ich mich von dir im Rollstuhl durch dieses Labyrinth von G\u00e4ngen zum R\u00f6ntgen schieben. Aufmunternd wuschelst du durch meine Haare, hauchst einen Kuss hinein und neckst mich, dass es besser ist wenn du mich schiebst, da es schon nicht mit geradeaus laufen geklappt hat und es \u00e4u\u00dferst schwer sein k\u00f6nnte die Versicherung davon zu \u00fcberzeugen, dass sie die Renovierung eines Krankenhauses bezahlen soll. Als wir in der Abteilung ankamen, was soll ich sagen, wieder \u2026.und warten \u2026.und warten \u2026. und warten\u2026.. upps, ich bin schon dran? Wirklich, echt jetzt? Dann wieder zur\u00fcck zum Arzt. Genau, gut erraten, es hie\u00df wieder &#8230;.und warten \u2026.und warten \u2026.. und warten\u2026.. Gef\u00fchlte Tage sp\u00e4ter, ich erinnere mich an insgesamt 2,5 Stunden anstrengende Warterei, im M\u00e4rchen w\u00fcrde es hei\u00dfen: \u201cund wenn sie nicht gestorben sind, dann \u2026. warten \u2026. sie noch heute!\u201c Tats\u00e4chlich, ich war dran und zum Gl\u00fcck war nichts gebrochen nur \u00fcberdehnt, geprellt, verstaucht oder was auch immer. Alles was ich bei Auszeit unbedingt nicht brauche, sonst auch nicht, aber dann ganz bestimmt erst recht nicht. Aufs Taxi brauchten wir, welch gl\u00fccklicher Umstand, nicht allzu lange \u2026.warten \u2026.und warten. Mit Bandagen, Gehhilfe und aus der Apotheke ein Schmerzmittel, war ich dann irgendwann in der Kate auf der Couch und endlos dankbar f\u00fcr deine Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Wie ein H\u00e4ufchen Elend sa\u00df ich nun niedergeschlagen da und haderte, auch hier w\u00e4ren es zu viele \u201aPieps\u2018, schmunzel, mit dem Rest der Welt. Ich kam mir vor, als wenn ich von der Klippe gesprungen bin und erst beim Absprung feststellte, unter mir ist zu wenig Wasser. Mein Gef\u00fchlscocktail reichte von melancholischem Unmut \u00fcber tr\u00fcbsinnig ver\u00e4rgerte Traurigkeit bis hin zu verstimmter Schwermut und war mittlerweile im dreistelligen Minusbereich unter dem Gefrierpunkt angelangt. Von dir bekam ich, einen ganz frisch gebr\u00fchten Kaffee und Schokolade, mit in den Worten, damit deine Laune wieder auftaut und die Selbstheilung angeschoben wird. Hab ich eigentlich mal erw\u00e4hnt, dass du ganz sch\u00f6n frech bist? Als Antwort von dir, ein entwaffnendes leichtes unbeschwertes Lachen. Hast ja recht, h\u00e4tte schlimmer sein k\u00f6nnen. Der Stress des Abends bekommt Risse, br\u00f6ckelt von mir ab, wie Rauputz von der Wand, schafft Raum f\u00fcr normale Gedanken und f\u00fcr das Sandm\u00e4nnchen, l\u00e4chel, es winkt schon energisch. Ich humpel mit der Gehhilfe Richtung Bad und fange deinen besorgten Blick mit der stummen Frage, ob ich Hilfe brauche, auf. Mein Gemurmel, ich versuch es erst mal allein, beantwortest du mit deinem ganz eigenem liebevollem L\u00e4cheln, das tief in mich eindringt und mein Seelchen streichelt. Nach einer mehr oder weniger guten Katzenw\u00e4sche, wusel ich, mit der Schnelligkeit eines Tausendf\u00fc\u00dflers mit H\u00fchneraugen, ins Schlafzimmer. Diese Situation w\u00fcnsche ich keinem, neee wirklich nicht, so sehr k\u00f6nnte mich keiner reizen oder provozieren.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Jetzt muss ich dich doch bem\u00fchen, mir beim entkleiden zu helfen. Ist nicht so einfach, einh\u00e4ndig aus Shirt und Hose zu kommen. Aber ich denke so ganz unangenehm ist dir das dann doch nicht. Die Schokolade und der Kaffee haben die Wirkung nicht verfehlt, meine Laune ist am Auftauen, mit Tendenz zum plus Bereich. Haut an Haut deine W\u00e4rme sp\u00fcren, eng an dich gekuschelt liege ich geborgen in deinem Arm und deine N\u00e4he l\u00e4sst mich zur Ruhe kommen. Ein paar mal mit den Augen blinzeln sp\u00e4ter bin ich eingeschlafen. Seit dieser Nacht wei\u00df ich auch, dass ich total ruhig liege beim Schlafen, weil ich morgens noch genauso dalag wie vorm Einschlafen. Mit einer klitzekleinen Ver\u00e4nderung, du bist nicht so wirklich direkt neben mir.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Du sitzt am Fu\u00dfende des Bettes und schaust mich an, dein L\u00e4cheln streichelt mich liebevoll, ich wei\u00df du machst dir Gedanken wie es mir geht. Dein Blick h\u00e4lt mich gefangen, l\u00e4sst mich nicht aus, l\u00e4sst mich eintauchen in die unendliche Tiefe magischer Stille eines z\u00e4rtlichen Augenblicks. Ich strecke und r\u00e4kel mich, dabei verrutscht die Zudecke und mein Shirt, gibt einen gro\u00dfz\u00fcgigen Blick auf nackte Haut preis, w\u00e4re ich eine Katze w\u00fcrde ich jetzt schnurren, zum einen um die Heilung zu motivieren, zum anderen weil du zum anbei\u00dfen bist und ich immer noch Lust auf dich habe. Du bist so lieb, hast mir einen Kaffee, hei\u00df, stark mit Milch ans Bett gebracht. Ich versuche mich im Bett aufzusetzen, glaub es ja nicht, komme mir gerade so hilflos vor wie eine Schildkr\u00f6te auf dem R\u00fccken, die versucht sich umzudrehen. Grummel, oooh man!!! F\u00fcrsorglich hilfst du mir in eine sitzende Position und erz\u00e4hlst, dass du mir ein Wannenbad bereitest hast. Ich hege so meine Zweifel ob ich das hinkriege ohne das Bad zu fluten. Dein wissender Blick umf\u00e4ngt mich liebevoll, tr\u00f6stet und macht Mut. W\u00e4hrend ich den Kaffee genie\u00dfe, schaust du nach dem Badewasser. Vorsichtig entfernst du die Bandagen vom Fu\u00df und vom Handgelenk. Wenn ich es nicht belaste und nur sinnig bewege, tut es auch nicht wirklich weh, versuche ich es mir sch\u00f6n zu reden. Lachend neckst du mich ob ich unter die Body-Painter gegangen bin. Um Kn\u00f6chel und Handgelenk ein \u201eGem\u00e4lde\u201c, farbintensiven vielf\u00e4ltigen Farbenspiels, das den Regenbogen locker in den Schatten stellt und das Wort Graffiti bekommt eine zus\u00e4tzliche Bedeutung, staune ich. Der Kaffee ist getrunken, das Shirt gegen den Bademantel getauscht und nun die akrobatische Glanzleistung aus dem Bett, humpelnd, gest\u00fctzt mit einer Gehhilfe und deiner Hilfe erfolgreich ins Bad zu kommen. Etliche Aua, viel Grummeln, auch hier greife ich besser auf eine Vielzahl der \u201ePieps\u201c zur\u00fcck, schmunzel, stand ich nun im Bad. Ich betone das explizit, denn ich war noch nicht in der Wanne. Den Bademantel h\u00e4ngst du l\u00e4ssig an den Handtuchhaken. Ich setze mich vorsichtig auf den Wannenrand, mir war gar nicht wirklich bewusst wie kalt Keramik sein kann, du h\u00e4lst mich mit sicherer Hand und ich kann langsam meine Beine ins angenehme warme Nass stecken. Jetzt nur noch sachte in die sitzende Position gelangen ohne die Rettungsdienste bem\u00fchen zu m\u00fcssen. Das w\u00e4re dann schon mega ober peinlich, von etwaigen fehlschlagenden Erkl\u00e4rungsversuchen abgesehen. Jetzt muss ich doch lachen, mein Kopfkino funktioniert einwandfrei. Dein wissender Blick und das kurze dr\u00fccken meiner Hand zeigt mir, dass auch die Wort freie Kommunikation zwischen uns nicht gelitten hat und ich antworte mit gleicher Geste. Mein Kn\u00f6chel meldet sich energisch zu Wort und ich bei\u00dfe ganz tapfer die Z\u00e4hne zusammen, tauche ab in ein warmes Schaumbad, was die Geruchsnerven verw\u00f6hnt und prickelnd \u00fcber die Haut streicht. Das warme Wasser tut meinem Seelchen gut, ich genie\u00dfe die Zeit, lasse meiner Phantasie die Freiheit sich zu entfalten. Mit der Kraft, der Schnelligkeit und der Geschicklichkeit eines Falken beim Jagen, werden meine Gedanken auf den Schwingen getragen, hoch zum Himmel der Sonne entgegen, spielen mit Wolkenkissen, fliegen durch die Ringe des Regenbogens und verschwende ganz bewusst keinen Gedanken ans aus der Wanne steigen. Das wiederum ging erheblich einfacher als von mir erwartet. Vorsichtig sanft und sachte wickelst du mich in mein Badetuch und reibst mich trocken, nat\u00fcrlich nicht ohne meine nassen Haare zu wuscheln. Deine vertraute N\u00e4he, ich kann dich atmen l\u00e4sst meine Gef\u00fchlswelt nicht kalt. Ich schnurre sanft wie ein Stubentiger. Du k\u00fcsst mich z\u00e4rtlich auf die Stirn. \u201eIch will dich auch, aber jetzt noch nicht, sonst wird der Kaffee kalt\u201c fl\u00fcsterst du. Upps das ist ein sehr, sehr gutes Argument. Das bremst mein Kopfkino sanft auf eine Tempo drei\u00dfig Zone runter. Dank deinem Organisationstalent konnte ich mich im Bad anh\u00fcbschen, beim anziehen hast du mir geholfen und auch die Bandagen wieder angelegt. Nun sitze ich mit dir in der K\u00fcche, am ganz liebevoll von dir gedecktem Fr\u00fchst\u00fcckstisch mit allem was dazu geh\u00f6rt. Wie sch\u00f6n, ich freue mich, du hast sogar eine Vase mit einer wei\u00dfen Orchidee hingestellt. Du beobachtest mich und ziehst mich auf, dass du die Kerze wohl wei\u00dflich weggelassen hast, damit ich nichts anstellen kann. Ich lass das jetzt mal so gelten, als sehr f\u00fcrsorglich. Leise Musik im Hintergrund rundet das Bild eines sehr romantischen Fr\u00fchst\u00fccks ab. Es duftet so verf\u00fchrerisch nach frisch gebr\u00fchtem Kaffee, frischen Br\u00f6tchen und sogar Rosinenbr\u00f6tchen. Nach dem zweiten Schluck Kaffee sind meine Lebensgeister wieder munter und in k\u00fcrzester Zeit sind wir vertieft ins Gespr\u00e4ch \u00fcber alle m\u00f6glichen Themen von ernst \u00fcber lustig, leicht bis sinnfrei. Weil ich nicht so wirklich mein Fr\u00fchst\u00fcck auf die Reihe kriege, schaue ich dir zu wie du mein Rosinenbr\u00f6tchen mit eleganter Ruhe, sachte aufschneidest. Mir l\u00e4uft das Wasser im Mund zusammen, mit wieviel virtuoser Geschicklichkeit du die Butter auf die beiden Br\u00f6tchenh\u00e4lften streichst, fast wie ein zartes Streicheln bringst du hauchd\u00fcnn die Pistaziencreme darauf, richtest es appetitlich auf meinem Teller an und reichst es mir. Dankesch\u00f6n, leise und leicht dr\u00fccke ich deine Hand und l\u00e4chel dich an. Mein linker Fu\u00df ist fit und grabbelt barfu\u00df an deinem Hosenbein entlang. Dein L\u00e4cheln zeigt mir ich bin auf dem richtigen Weg und mein Kopfkino schaltet einen Gang hoch, aber immer noch im unteren Drehzahlbereich. Ich bin unruhig und rutsche auf dem Stuhl hin und her. Immer wieder ber\u00fchren sich unsere H\u00e4nde und es knistert merklich. Auch ohne Kerze, brennt die Luft, leidenschaftliche Sehnsucht prickelt auf meiner Haut und krabbelt bis tief in jede Faser meines K\u00f6rpers. Jede Ber\u00fchrung von dir, \u00fcberzieht in sanften Kreisen meinen K\u00f6rper, es ist, als wie einen Stein ins Wasser werfen, erst springt er, mehrfach die Oberfl\u00e4che sanft ber\u00fchrend, dann in die Tiefe sinkend, zieht er viele Kreise. Unsere Blicke finden sich, fragend, wissend, verfangen sich in einander, tauchen ein im Gleichklang von ungestillter Lust, Verstehen und tiefstem Vertrauen. In meinen Adern tanzt ein sinnlicher Gef\u00fchlscocktail aus \u00fcbersch\u00e4umender Sehnsucht, ungez\u00e4hmtem Verlangen, bedingungsloser Hingabe. Sanft streicht deine Hand mit unendlich z\u00e4rtlicher Geste \u00fcber meine Wange. Ein leise in mein Ohr gefl\u00fcstertes, sich in unterdr\u00fccktes St\u00f6hnen verlierendes, ich will dich mit allen Sinnen erleben, ist wie \u00d6l ins Feuer gie\u00dfen, die glimmende Glut der leidenschaftlichen Hingabe lodert hell auf. Du ziehst mich vom Stuhl hoch und\u2026. und\u2026 und l\u00e4sst mich am K\u00fcchentisch einfach stehen, weil es an der T\u00fcre geschellt hat. Halbherzig und leicht anges\u00e4uert, jede rosa Grapefruit w\u00e4re neidisch, h\u00f6re ich, dass der Taxifahrer von heute Nacht da ist und den Rest verstehe ich nicht mehr, weil ich mit Hilfe meiner Gehhilfe auf die Terrasse gewechselt bin. Jetzt wei\u00df ich wie es sich anf\u00fchlt beim freien Fall aus allen Wolken, schmunzel. Minuten sp\u00e4ter stehen beide M\u00e4nner vor mir und ich erfahre den hoffentlich sehr sehr guten Grund f\u00fcr diese doch recht unsch\u00f6ne Unterbrechung. In meiner n\u00e4chtlichen prek\u00e4ren Lage habe ich mein Handy im Taxi liegen gelassen, es nicht einmal bemerkt und auch noch nicht ernsthaft vermisst. Da wir die letzten Kunden waren, konnte es nur meins sein. Damit hat er bei mir sogleich den Hauptpreis mit 100 Punkten erreicht und ich ziehe wie eine Katze meine Krallen wieder ein und kratz ihm kein Streifenmuster in die Haut. Du bist so gut, reichst mir das Handy, da ich es entsperren kann ist der Fahrer beruhigt und erleichtert, dass richtige getan zu haben. Und ich erst\u2026..!! Ich soll ja schlie\u00dflich nicht auf der Terrasse versauern, erz\u00e4hlst du und sprichst den netten Herrn auf ein Sanit\u00e4tshaus in der N\u00e4he an, wo wir einen Rollstuhl f\u00fcr die restlichen Auszeittage mieten k\u00f6nnen. Du notierst die Adresse, gibst ein gro\u00dfz\u00fcgiges Trinkgeld und schon sind wir wieder alleine. Du kommst gerade zu mir, wuschelst meine Haare und k\u00fcsst mich verschmust, als das Telefon prompt klingelt. Irgendwie hat hier jemand was gegen mein Sexleben stelle ich wenig begeistert fest. Du l\u00e4chelst aufmunternd und gehst die K\u00fcche aufr\u00e4umen, w\u00e4hrend ich das Telefongespr\u00e4ch annehme. Ich konnte mich nicht mal melden, da traf mich auch schon ein Redeschwall, die Haare standen windschnittig nach hinten. Ich habe das Gef\u00fchl, mich hat gerade ein Eimer kaltes Wasser, mit dem Eimer getroffen und h\u00f6re eine sehr ironisch-sarkastisch-vertraute Stimme rumzicken: \u201eHey, wie sch\u00f6n, dass man dich auch mal erreicht und \u00fcberhaupt h\u00f6rst du deine Voicebox nicht ab? Seit gestern versuch ich dich zu erreichen\u2026.\u201c \u201eHallo geht es noch? Was zickst du mich an, Schwesterchen?\u201c Nach einer l\u00e4ngeren Schilderung der Situation und etlichen Sorry\u2019s vom Schwesterchen, kam das Gespr\u00e4ch wieder in das traute Miteinander. Zwischenzeitlich hast du dich zu mir auf die Terrasse gesetzt und mir noch einen Becher Kaffee mitgebracht. Einen fragenden Blick fange ich auf. Mit den Worten ich beschnack das und melde mich innerhalb der n\u00e4chsten halben Stunde, beende ich das Gespr\u00e4ch. Mein Schwesterchen ist mit ihrem Freund \u00fcber eine Mitfahrzentrale zu Besuch bei Freunden gefahren und das ist in der N\u00e4he von uns. Nun fragen sie, ob sie noch bis zu unserer Abreise bei uns bleiben und mit zur\u00fcckfahren k\u00f6nnen. In der Kate sind zwei Schlafr\u00e4ume eine recht gro\u00dfz\u00fcgige Wohnstube mit K\u00fcchenzeile, Wohnk\u00fcche trifft es wohl auch, ein gro\u00dfes Bad und da wir mit unserem ger\u00e4umigen Bus gefahren sind, ist auch da genug Platz vorhanden. Ein zus\u00e4tzliches sehr gutes Ass hat das Ganze noch im \u00c4rmel. Ich kann dich auf der R\u00fcckfahrt nicht abl\u00f6sen beim Fahren, aber mein Schwesterchen und ihr Freund k\u00f6nnten diesen Part f\u00fcr mich \u00fcbernehmen. Du nickst zustimmend und ich reiche das Telefon an dich weiter, sprich bitte mir ihr, l\u00e4chle ich dich an. W\u00e4hrend du telefonierst humpel ich gest\u00fctzt auf meine Gehhilfe ins Schlafzimmer. Es ist schwierig, aber dennoch hab ich erfolgreich geschafft mich zu entkleiden und ins Bett zu legen. Es ist aber auch zu dumm, gleich am ersten Abend so einen H\u00f6henflug zu probieren, wenn es mit der Landung nicht klappt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Es dauert nicht allzu lange und du schaust nach mir, sitzt bequem l\u00e4ssig am Fu\u00dfende des Bettes und erz\u00e4hlst, dass wir die Beiden am Tag vor unserer R\u00fcckreise abholen. Das sind Hin und R\u00fcckfahrt in etwa 1 Stunde. Den Tag darauf sind wir zu viert auf dem Heimweg. Klingt nach einem entspannten Plan.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das kann alles warten, komm zu mir, ich will dich, atmen, schmecken, riechen, f\u00fchlen, gib mir deinen Rhythmus, fl\u00fcstere ich mit rauer Stimme und streiche mit leichtem Druck \u00fcber deine Beininnenseite. \u201eVorsicht deine Finger und deine Worte massieren mein Lustzentrum.\u201c Ganz langsam, ruhig und vorsichtig stehst du auf, fast schon wie in Zeitlupe. Dein Blick l\u00e4sst mich nicht aus, h\u00e4lt mich fest, umschlungen wie die Umarmung eines Krake. Dein L\u00e4cheln f\u00e4hrt mir direkt in den Bauch und augenblicklich f\u00fchle ich das Flattern so sanft, so zart wie ein Windhauch im Fr\u00fchlingserwachen. Ein Meer von Schmetterlingen flattert auf, tanzend wie Bl\u00e4tter im Wind, surfend auf den Wellenspitzen der gef\u00fchlten z\u00e4rtlichen Leidenschaft. Die Glut glimmt noch immer in den Tiefen des Vulkans, aufbl\u00e4tternd in hei\u00dfem Funkenflug, ein Lavastrom bricht sich die Bahn, entfacht einen Fl\u00e4chenbrand, geboren, aus nicht verbrannter Sehnsucht im Fluss der Gef\u00fchle. Ganz bewusst aufreizend legst du ein Kleidungsst\u00fcck nach dem anderen ab, genie\u00dft den magisch-lasziven Moment, siehst wie sich elektrisiert meine H\u00e4rchen aufstellen. Lass mich nicht zappeln. Du machst mich so hei\u00df, so atemlos, ich kann meinen Blick nicht abwenden von dir und was ich sehe gef\u00e4llt mir, sehr sogar, l\u00e4sst mein Kopfkino, wie ein Katapult hochschnellen, komm zu mir, ich will dich jetzt. Du schiebst dich sacht mit einem starken harten prallen Argument neben mich unter die Zudecke. Dein Streicheln ist intensiv liebevoll, einfach himmlisch. Ich will dich, ich will dich, jetzt mit allen Sinnen sp\u00fcren, ganz tief in mir wahrnehmen, fl\u00fcstere ich, was in ein aufst\u00f6hnen endet, du hast meine empfindliche hei\u00dfe neugierige Perle ber\u00fchrt. \u201eHey, langsam, ich halte dich, ein guter Wein braucht Zeit zum Reifen, dann erst siehst du seine wahre Natur\u2026\u2026&#8230; wir haben soviel Zeit\u2026\u2026. Reich mir deine Hand und komm mit mir, ich halte dich, auf den Schwingen des Adlers, erklimmen wir die h\u00f6chsten Berge der Lustquelle. Ich will schmecken wie du kommst, sp\u00fcren wie es pulsiert und erleben wenn du erneut mit mir kommst\u201c, raunst du leise, und k\u00fcsst von meiner Schulter in Richtung Lippen aufreizend langsam. Jede Ber\u00fchrung deiner Lippen prickelt sanft und tanzt Samba auf meiner Haut. Ich kuschel mich ganz eng an dich, strecke mich dir entgegen. Deine warmen H\u00e4nde gleiten \u00fcber meinen Busen, spielen z\u00e4rtlich, streicheln intensiv, spazieren von deinen Lippen begleitet zu meiner neugierigen Perle. Zielstrebig wissend wo du innegehalten hast, setzt du das Spiel fort. Du \u00f6ffnest meine feuchte hei\u00dfe Lustmuschel und dringst sanft mit dem Finger ein. Du sp\u00fcrst das Vibrieren, die Erregung, das sich noch steigernde Verlangen. Deine Lippen umschlie\u00dfen meine Perle, du saugst und knabberst daran. Du h\u00f6rst mein leises St\u00f6hnen \u201eOooooh bitte, ich will kommen. Lass mich kommen\u201c mit einer Hand kralle ich mich ins Laken. Du h\u00e4lst inne \u201eNoch nicht\u201c, liebevoll streichst du \u00fcber meine Oberschenkel streichelst meinen Bauch und spielst an meinen Nippel saugst daran, gleitest mit den Lippen \u00fcber meinen Bauch bis zu meiner Perle, saugst daran, h\u00e4ltst wieder inne, beobachtest den Tau der Sehnsucht gl\u00e4nzend schimmernd die Perle benetzend durch die zarte Ber\u00fchrung deiner Finger und fingerst mich zart fordernd, liebevoll intensiv, dein Zungenspiel an meiner Perle macht mich atemlos, ich schiebe mich auf deine Hand, dr\u00fccke mich dir entgegen. Du saugst und knabberst an meiner Perle, meinen Schamlippen, deine Zunge dringt ein in meine Lustmuschel, ich komme heftig, zitternd in kurzen Intervallen. Komm zu mir, bitte, ich will dich sp\u00fcren mit allen Sinnen, erleben. Langsam, vorsichtig schiebst du dich \u00fcber mich. Ich sp\u00fcre deine Ber\u00fchrung, dein Eindringen, wie du rein gleitest, jede Sekunde und jeden mm auskosten, genie\u00dfen, erleben mit allen Sinnen, sp\u00fcren wie sich die Muschel darum schlie\u00dft, einsaugt, festh\u00e4lt, weiter rein schiebt, ausf\u00fcllt, dein Ansto\u00dfen, jedes noch so leise Zucken, jede kleinste Bewegung. Deine St\u00f6\u00dfe mit Bedacht, tief, fest und unendlich z\u00e4rtlich fordernd. Ja komm gib mir deinen Rhythmus, ich feder jeden Sto\u00df ab, gebe ihn zur\u00fcck mit gleicher Intensit\u00e4t, gleicher Hingabe. Dein Aufst\u00f6hnen kickt mich erneut, f\u00e4hrt mir in den Bauch, vereint sich mit meinem schnurren, unsere Blicke treffen sich, verhaken ineinander, springen im freien Fall \u00fcber das Riff, tauchen gemeinsam ein in die Untiefen unseres Wollen, gleiten durchs Atoll der Lust, schwimmen im Meer der Erf\u00fcllung. Auf dem Rand des Vulkans tanzt du mit mir, ich komme mit dir im Gleichklang, synchron, wie das Farbenspiel eines Sonnenuntergangs und eine hei\u00dfe Welle, einem Seebeben gleich, \u00fcberrollt, meinen K\u00f6rper, bis in die kleinste Zelle f\u00fchle ich das Beben. Wir treiben, wir surfen, wir schweben empor, driften aus einander, finden uns, vereint, steigen hinauf und du h\u00e4ltst mich mit sicherer Hand, l\u00e4sst mich nicht los und gibst mir die Geborgenheit. Es ist so unglaublich, irrational, feinsinnig dich zu erleben, wie feinf\u00fchlig, liebevoll, sanft du bist. Ich genie\u00dfe deine N\u00e4he, deine W\u00e4rme, deine Ruhe, liege eingekuschelt mit dem R\u00fccken zu dir, in deinem Arm, wunschlos, ersch\u00f6pft, vertr\u00e4umt, h\u00f6re ich dein leises so vertrautes Lachen. Du wuschelst meine Haare legst dich noch etwas dichter an meinen R\u00fccken und kurze Zeit sp\u00e4ter sind wir im Land der Tr\u00e4ume, lassen das Seelchen baumeln und die Beine schaukeln \u00fcber dem Rand von Wolkenkissen\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Mein Mund ist ganz trocken vom vielen Geplauder, bzw gl\u00fchen meine Finger und die Tasten vom intensiven Schreiben. Ach so, hmm, h\u00e4tte ich ja fast vergessen. Den Rollstuhl haben wir f\u00fcr die Tage unserer Auszeit gut gebrauchen k\u00f6nnen und dort auch wieder abgegeben. Die R\u00fcckfahrt zu viert war kurzweilig und ohne Zwischenf\u00e4lle. Mein Kn\u00f6chel und meine Hand haben sich nach ein paar Wochen Ruhe und Therapie wieder vollst\u00e4ndig erholt. Ich brauche eine Pause und ganz wichtig erst mal Kaffee. Huch, mein Bauch redet und nicht gerade leise. Aus der K\u00fcche kommen Ger\u00e4usche. Du r\u00e4umst die Sp\u00fclmaschine aus, Das klingt gut, dann gibt es bestimmt gleich Fr\u00fchst\u00fcck. Also ich meine das m\u00e4nnliche gleich, was ja bekanntlich nicht wie das weibliche gleich ist. Auf zur K\u00fcche, der Kaffeedurst will gestillt sein. Ich \u00f6ffne die T\u00fcr, schau um die Ecke, hauche ein leises \u201eHy\u201c. \u201eNaaadu?! Eine kreative Pause? Nur Kaffee oder magst auch fr\u00fchst\u00fccken?\u201c, fragst du, k\u00fcsst mich z\u00e4rtlich auf die Stirn und wuschelst meine Haare. \u201eDie Reihenfolge ist perfekt, wie sieht das Angebot aus?!\u201c, antworte ich l\u00e4chelnd. Du ziehst mich eng an dich und dr\u00fcckst mich intensiv kurz an dich. Deine Ruhe erdet mich, ich atme dich tief ein, du tust so gut. \u201eAlles was du magst und die K\u00fcche so hergibt. Frische Br\u00f6tchen, frische Rosinenbr\u00f6tchen, frische Croissants und Landbrot. Dazu Butter, Wurst, K\u00e4se, frisches Pflaumenmus und Orangengelee. Machst du den Kaffee?\u201c, sagst du. Das Lied aus dem Radio summend krame ich die Kaffeem\u00fchle raus und genie\u00dfe das leise klacken der Kaffeebohnen, das knarzende Ger\u00e4usch und den aufsteigenden Kaffeeduft. W\u00e4hrend ich den Kaffee aufbr\u00fche, hast du den Tisch schon liebevoll eingedeckt mit Kerze und Blumen. Du bist einfach genial. Was sieht jetzt appetitlicher aus? Man gut, dass ich mich nicht entscheiden muss, schmunzel ich leise f\u00fcr mich, was du nicht sehen kannst, weil ich mit dem R\u00fccken zu dir stehe. Kurze Zeit sp\u00e4ter sitzen wir am Tisch, vertieft in stressfreies Geplauder \u00fcber dies und das. Kaffeedampf kitzelt meine Geruchsnerven mischt sich mit dem Duft von frischen Br\u00f6tchen, Pflaumenmus und Orangengelee, entfaltet ein warmes, s\u00fc\u00dflich-herbes Aroma. Der frische hei\u00dfe Kaffee k\u00fcsst vorsichtig meine Lippen, spielt mit den Genussknospen im Mund, rinnt die Kehle hinunter, explodiert im Magen und breitet sich in warmen Wellen im ganzen K\u00f6rper aus. Ich entscheide mich f\u00fcr Croissant mit Pflaumenmus und Orangengelee. Liebevoll, mit der Ruhe eines erwachenden Tages und geschickten Fingern schneidest du mein Croissant auf, mit der Grazie eines T\u00e4nzers streichst du Butter, Orangengelee und Pflaumenmus auf je eine H\u00e4lfte, richtest es appetitlich an und reichst es mir. Ein Hochgenuss, wenn die Butter auf dem warmen Croissant zerl\u00e4uft, sich einen Weg sucht um runter zu tropfen und vom Mus oder Gelee daran gehindert wird, diese zarte Geschmacksmischung aus warm-kalt und k\u00fchl-s\u00fc\u00df-herb auf der Zunge zergeht, einfach himmlisch. Ein liebes Dankesch\u00f6n an dich, du \u00fcberrascht mich immer wieder. Bevor ich rein bei\u00dfen kann, muss ich erst runter schlucken, so sehr l\u00e4uft mir das Wasser im Mund zusammen. Du dr\u00fcckst kurz meine Hand und ich antworte mit gleicher Geste. Du schaust mich mit deinem dir ganz eigenem sch\u00fcchternen fast schon scheuem L\u00e4cheln an und dieses Feuer des sch\u00fcchternen L\u00e4cheln tanzt und prickelt auf meiner Haut. Ich r\u00fccke meinen Stuhl ganz dicht zu dir und kuschel mich in deine Umarmung.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Erinnerst du dich noch an unsere Wanderung? Diesen faszinierend sch\u00f6nen chaotischen Tag? Ich fange einen undefinierbaren skeptischen Blick auf und l\u00e4chle dich an.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ich lehne mich auf meinem Stuhl noch etwas mehr an dich und meine Gedanken eilen davon in die Vergangenheit, finden treffsicher in der Erinnerungstruhe das richtige K\u00e4stchen mit den Hochglanzbildern von der Wanderung.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Aber bevor ich davon plaudere, werde ich im Hier und Jetzt, dem Feuer deines sch\u00fcchternen L\u00e4cheln nachsp\u00fcren, genauer ergr\u00fcnden. In deinem Arm genie\u00dfe ich den restlichen Kaffee und schnurre leise wie ein Stubentiger, meine Hand liegt auf deinem Oberschenkel und streicht mit leichten Druck dar\u00fcber. Du streichelst \u00fcber meinen R\u00fccken, hauchst einen Kuss auf meine Schulter, knabberst an meinem Ohr und fl\u00fcstert \u201eJetzt noch nicht. Ich bring auf dem Weg von der Arbeit alles mit und wir machen die K\u00fcche gemeinsam unsicher? Als Dessert m\u00f6chte ich deinen Beat sp\u00fcren, die Facetten deiner leidenschaftlichen verlangenden sehns\u00fcchtigen Hingabe erleben. Ich kenne so viele Facetten von dir und m\u00f6chte auch keine davon missen oder aussparen, das ist so sch\u00f6n, wenn ich das eine oder andere Geheimnis noch entdecken kann. Flieg mit mir zu den Sternen oder noch viel weiter, ich m\u00f6chte, dass du mit mir kommst.\u201c Irritiert schaue ich dich an und sehe wieder dieses Feuer in deinem L\u00e4cheln. Schmunzelnd stehe ich auf und setze Kaffeewasser auf. Hast du nicht deinen freien Tag? Upps, doch erst morgen, wegen einer Besprechung zu einem neuen Projekt?! Gut, ist dann so, Arbeit geht nun mal vor. Mit dir Kochen, ist ein Highlight, was ich immer wieder sehr genie\u00dfe, da freue ich mich drauf und beim Dessert bin ich nicht sicher wer da wen vernascht. L\u00e4chle ich leise f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nun bin ich wieder, in meinem Arbeitszimmer und ja ich habe einen gro\u00dfen Becher mit meinem Lieblingsgetr\u00e4nk dabei, frisch, hei\u00df mit Milch, man kann nat\u00fcrlich auch schlicht Kaffee sagen, aber da geht verbal finde ich ein St\u00fcck dieses magischen Augenblicks verloren, wenn der hei\u00dfe Kaffee mit den Geschmacksknospen verspielt kokettiert. Jetzt h\u00e4tte ich fast verpeilt an welcher Stelle ich weiter schreiben wollte. Ach ja, ich wei\u00df wieder. Moment noch, ich brauch ein wenig Musik im Hintergrund. So nun ist es perfekt, Musik l\u00e4uft. Die Erinnerungsbilder sind ausgebreitet. Wir hatten uns zu einer Wanderung entschlossen, ja so richtig mit laufen und quer durchs Gel\u00e4nde. Den Wanderweg den wir uns ausgeguckt hatten, war recht \u00fcbersichtlich, bisschen bergig, viel Wald, viel weites Land. Nach einem ausgiebig leichtem leckerem Fr\u00fchst\u00fcck, hier liegt die Betonung auf fr\u00fch, man muss das Wort fast w\u00f6rtlich nehmen, es war beinahe tats\u00e4chlich noch dunkel, sind wir gestartet. Die Autofahrt war recht kurzweilig mit viel Geplauder in vielschichtigen Themen und Kaffeepausen kamen wir am Ausgangspunkt f\u00fcr die Wanderung an. Wir sind mit einer ausgedruckten Gel\u00e4ndekarte, im wasserdichten Rucksack Wasserflaschen, Carepaket, frische Wechselsachen, falls das Wetter uns eine Freilanddusche schenkt, die Wanderschuhe sind relativ leicht, aber fest und gut geeignet, also nicht nagelneu, sondern schon eingelaufen, St\u00f6cke f\u00fcr die steilen Wege hatten wir dabei, losmarschiert. Die Akkus f\u00fcr die Handys waren aufgeladen, damit wir sie als GPS-Ger\u00e4t nutzen k\u00f6nnen, wer wei\u00df wie die ungeplanten \u00dcberraschungen aussehen. F\u00fcr mich ganz besonders wichtig, meine Orientierung reicht manchmal nicht aus um mein Auto auf einem gro\u00dfen Parkplatz auf Anhieb zu finden, Parkh\u00e4user lass ich mal ganz bewusst unerw\u00e4hnt. Ich schmunzel bisserl, weil es dabei schon zu den kuriosesten Situationen kam. Dar\u00fcber plaudere ich vielleicht ein anderes mal. Wir sind mit viel Elan, gewohnheitsm\u00e4\u00dfig nicht mit einer Gruppe gewandert, um das Tempo, die Pausen selbst zu bestimmen und die Natur, uns selbst nat\u00fcrlich auch, zu genie\u00dfen. Wenn wir keine Streckenmarkierungen sahen, hie\u00df es also sch\u00f6n gucken wo man lang geht und nicht vom Weg abkommen. Im M\u00e4rchen sind das dann H\u00e4nsel und Gretel, mit den Brotkrumen f\u00fcr die Wegmarkierung. Die Sonne lachte, der Wind streichelte sanft \u00fcber nackte Haut und zupfte sanft an meinen Haaren. Wir kamen gut voran und waren frei und guter Dinge. Unterwegs begegneten uns andere Wanderer mit denen wir ein St\u00fcck des Weges gemeinsam liefen oder in einer unserer Pausen ins Gespr\u00e4ch kamen. Eine angenehme unbeschwerte leichte Zeit. Allm\u00e4hlich wurde der Weg steiler, schmaler, trotzdem gut erkennbar, die Aussicht immer sch\u00f6ner und machte uns neugierig auf mehr. Wir blieben oft stehen, bestaunten das Panorama, teilweise atemlos, atemlos in zweierlei Hinsicht, da du gr\u00f6\u00dfer bist als ich, konnte ich mich mit dem R\u00fccken bei dir anlehnen und auch dich genie\u00dfen. Da ich keine St\u00f6cke mitnehmen wollte, im Dazulernen keine Ausnahme bin, habe ich schnell begriffen wie gut deine Idee ist und wie gut es tut auf deinen Rat zu h\u00f6ren. An irgendeiner Stelle, waren wir zu abgelenkt, durch was auch immer, haben wir die Markierung \u00fcbersehen und sind prompt vom Weg abgekommen. Der Weg ist schmal, steil, rutschig durch lose Steine und dann haben wir ein Plateau erreicht. Die Aussicht ist traumhaft sch\u00f6n, entsch\u00e4digt f\u00fcr jeden losen Stein. Ein paar Minuten stehen wir fast reglos, ganz ruhig, tief entspannt und bestaunen das Panorama. Du stehst dicht hinter mir, ich atme dich, lehne mich mit dem R\u00fccken leicht gegen dich, in die sichere Geborgenheit deiner Umarmung. Der Wind streicht um die Nase, zaust vorsichtig die Haare, die Sonne w\u00e4rmt, lacht, kitzelt auf der Haut. Die Nase nimmt den Geruch von frisch gem\u00e4htem Gras und von Heu wahr. Schmetterlinge tanzen in der Sonne, Bienen schwirren eifrig zwischen wildwachsenden Gr\u00e4sern und Blumen hin und her naschen am Nektar der Bl\u00fcten. Grillen zirpen leise, eine Eidechse sonnt sich auf den Steinen, in den B\u00e4umen und Str\u00e4uchern tschilpen vorwitzige Spatzen. Ein idyllischer Augenblick in der die Welt den Atem, die Zeit anh\u00e4lt und ich mir Unendlichkeit f\u00fcr diesen magischen Moment w\u00fcnsche.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Leider holt uns die Technik ganz grausam zur\u00fcck in die Realit\u00e4t. Dein Telefon klingelt sehr energisch. Bevor du dran kommst, springt die Box an. Du h\u00f6rst sie ab und bist nicht sehr begeistert. Dein Chef bittet um R\u00fcckruf. Nach dem Telefonat berichtest du, dass es um ein schwieriges Projekt geht und du dich um diese Aufgabe mit viel filigraner Diplomatie k\u00fcmmern wirst. Also m\u00fcssen wir unsere Wanderung abbrechen. Begeisterung von uns beiden sieht erheblich anders aus. Arbeit geht nun mal vor. Der R\u00fcckweg ist nat\u00fcrlich etwas leichter, weil es bergab geht. Hinter uns h\u00f6ren wir das Hufgeklapper von Pferden. Ein Landwirt f\u00e4hrt im Pferdewagen mit einem Fuder Heu in dieselbe Richtung und wir d\u00fcrfen im Heu mitfahren. Ein unbeschreibliches Gl\u00fccksgef\u00fchl von Lebenslust und Freiheit. Das sind die sch\u00f6nsten Augenblicke, die man vielleicht nur einmal erlebt, mit Verr\u00fccktheit, Illusion und der Lust es zu tun. Wir sind im Heu tief eingesunken und dadurch versteckt vor neugierigen Blicken. Bis zum n\u00e4chsten Dorf ist es eine Weile hin. Ich kuschel mich in deinen Arm, genie\u00dfe die Ruhe, die Sonne auf der Haut und dein Streicheln. Der Geruch von frischen Heu und so ungest\u00f6rt, das bleibt nicht ohne Wirkung. Dein Streicheln wird fordernder, deine H\u00e4nde krabbeln unter mein Shirt, finden sich bestens zurecht, du schiebst mein Shirt hoch. Deine Finger hinterlassen sehns\u00fcchtige Spuren auf meiner Haut und viel prickelnde Lust in den Adern. Auch meine Finger sind auf der Suche nach deinen hei\u00dfen Lustquellen. Das Heu kribbelt zus\u00e4tzlich an meinem Bauch. Nur du und ich merken das pieksen auf unserer Haut und die warme Sonne scheint auf unsere teilweise sehr nackte Haut. Dein pralles, hartes nicht zu \u00fcbersehendes Argument mit samtig weicher Haut, sieht so reizend aus, f\u00fchlt sich so gut an. Z\u00e4rtlich streichel ich dar\u00fcber und massiere leicht deinen Schaft. Ich h\u00f6re dein leises erregtes St\u00f6hnen, es f\u00e4hrt mir direkt in den Bauch. Sanft streichelst du meine Lustmuschel. Ich bin sehr feucht vor freudiger Erwartung von dir vernascht zu werden in diesem herrlich duftendem Heu. Das Geschaukel des Pferdewagens, durch die Unebenheiten des Weges, stellt die Treffsicherheit vor eine ungeahnte Herausforderung. Beim eindringen bist du verflixt gut mit deinem starken Argument und den meinigen umgegangen, wenn du sanft aber fordernd mm f\u00fcr mm rein gleitest. Die n\u00e4chste Unebenheit l\u00e4sst mich erschreckt zusammen zucken, nachdem du dein Argument zur\u00fcckgezogen hast, gerade in der Sekunde als du, dein pralles hartes Argument wieder kr\u00e4ftig ins Spiel bringen willst und st\u00f6\u00dft ins stachelige Heu. \u201eOooh das piekt!\u201c Ich freue mich um so mehr, dass du gleich wieder in meinem feuchten und hei\u00dfen Scho\u00df eintauchst und tr\u00f6ste dich mitf\u00fchlend, liebevoll, z\u00e4rtlich mit meiner massierenden saugenden Seeanemone. Trotz meinem kleinen Missgeschick haben unsere Argumente sehr gut fusioniert und wir sind als Einheit gekommen. Nach dem wir unsere Kleidung wieder gerichtet hatten, war ich f\u00fcr die restliche nicht mehr allzu lange Fahrzeit in deinen Arm gekuschelt. Im Nachhinein lachen wir \u00fcber mein Missgeschick und du ziehst mich hin und wieder damit auf, wenn ich wegen irgendetwas zusammen zucke. Schmunzel<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Als wir aussteigen mussten, weil wir im Dorf angekommen sind, unser Auto wartete schon auf uns, waren wir wieder ordentlich bekleidet und haben uns noch einmal fr\u00f6hlich bedankt f\u00fcr die Mitfahrgelegenheit. Auf der Heimfahrt habe ich mich in den Sitz gekuschelt und bin eingenickt. Zu Hause hast du mit mir die Sachen weg ger\u00e4umt und bist noch mal in die Firma gefahren.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Du bist ziemlich sp\u00e4t nach Hause gekommen und nach einem fl\u00fcchtigen Kuss gleich in deinem Arbeitszimmer verschwunden. Also habe ich dich nicht weiter gest\u00f6rt und mich mit meinen Dingen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Jetzt brauche ich eine Pause und bereite mir noch einen frischen Kaffee zu. Genau, die ger\u00f6steten Kaffeebohnen, frisch gemahlen. Dann plaudere ich weiter. Wer noch schnell auf Klo muss, hat jetzt die beste Gelegenheit dazu.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Nun geht es weiter. Moment, ich muss mein Lieblingsgetr\u00e4nk noch sicher platzieren, w\u00e4re \u00e4rgerlich wenn ich meinen Schreibtisch damit flute. Sodala, das passt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Der Tag nach der halben Wanderung ist angebrochen. Du bist schon zur Arbeit gefahren, das Projekt besch\u00e4ftigt dich doch sehr.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Es ist noch fr\u00fcher Vormittag. Eigentlich wollte ich schreiben. Aber erst mal hab ich die Waschmaschine angeschmissen, jetzt werde ich noch einen Kaffee trinken und mich danach ins Arbeitszimmer verkr\u00fcmeln. Wenn alles nach Plan l\u00e4uft, ist die W\u00e4sche auf der Leine, die Geschichte fertig und ich kann mit dir die Sauna genie\u00dfen. Ach ja, die muss vorgeheizt werden, wenn du heim kommst. Da bleibt noch Zeit das Abendessen vorzubereiten. Also alles sch\u00f6n durchdacht. Zwischen zwei Saunag\u00e4ngen eine Kleinigkeit essen und den Abend gem\u00fctlich ausklingen lassen mit einem Glas Wein. Huch vor lauter Tr\u00e4umerei komme ich gar nicht voran.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Ach man, das Telefon klingelt. Moment bitte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Du bist der Anrufer und erz\u00e4hlst, dass du einen Termin hast in der N\u00e4he der Fischerkate, die wir so oft buchen, wie es zeitlich passt. Wenn die Fischerkate frei ist, k\u00f6nnten wir dort ein paar ruhige Tage verbringen und du bist dann nur f\u00fcr kurze Zeit wegen dem Projekt unterwegs. Sicher komm ich mit, wenn das geht? Ich freue mich drauf. Du rufst dort an und meldest dich gleich wieder zur\u00fcck. Die Fischerkate ist gebucht, die Koffer packe ich gleich, weil wir noch heute Nachmittag fahren und damit kommt es immer anders als man denkt. Zum Gl\u00fcck hab ich nichts f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage geplant.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Hey, da bin ich wieder. Mittlerweile sind wir schon so oft in der Fischerkate gewesen, dass uns jeder dritte Stein kennt und wir mit den Muscheln am Strand per Du sind, l\u00e4chel ich f\u00fcr mich. Also quasi unser zweites zu Hause. Ein sehr sch\u00f6nes tiefes ruhig-entspanntes Gef\u00fchl durchstr\u00f6mt mich. F\u00fcr einen kleinen Augenblick lehne ich mich zur\u00fcck und schaue aus dem Fenster. Die Gedanken sind auf den Schwingen des jagenden Falken in Sekunden am Strand. Ich rieche das Meer, schmecke die warme Luft, den Duft von frischem Gras, f\u00fchle die Sonne auf der Haut, den Wind wie er \u00fcber die Haut streicht, die Wasserperlen, vom schwimmen im warmen Wasser, wie sie runter laufen und in den Sand fallen. Upps, ich verzettel mich heute wieder total. Ich geh Koffer packen und schau nach der Waschmaschine. Bevor ich die W\u00e4sche aufh\u00e4nge gehe ich noch schnell duschen dann bin ich fertig wenn du zu Hause bist. Frisch geduscht im Bademantel h\u00e4nge ich die W\u00e4sche im Keller auf. Du hast die Leine ganz sch\u00f6n hoch geh\u00e4ngt, ich komme kaum ran. Muss mich strecken, teilweise auf die Zehenspitzen stellen um sie zu erreichen. Bin ich jetzt zu klein f\u00fcr diese Welt oder ist der Keller so hoch. Eigentlich wollte ich fertig sein mit W\u00e4sche aufh\u00e4ngen wenn du kommst. Ein Sto\u00dfseufzer entrinnt meinem Mund. Ich hab nicht geh\u00f6rt, dass du nach Hause gekommen bist und bin so erschreckt zusammengefahren, als wenn auf der Autobahn bei Tempo 140 pl\u00f6tzlich ein PKW 50 Meter vor einem ohne Blinken mit 80 kmh raus zieht, als du zu mir sagst \u201enaadu, hast wieder nichts mitbekommen!?\u201c und mich am R\u00fccken ber\u00fchrst. \u201eDu w\u00fcrdest nicht mal merken wenn du geklaut wirst\u201c, lachst du leise und fragst, \u201eist alles wieder gut, erholt vom Schreck?\u201c Du wuschelst meine Haare und ziehst mich in deinen Arm, fl\u00fcsterst ein \u201eich war sogar schon duschen.\u201c Ich muss erst noch die W\u00e4sche aufh\u00e4ngen. \u201eLass mich dir helfen, es macht mich richtig an, wenn du dich zum W\u00e4schekorb b\u00fcckst und ich deine prallen Rundungen erahnen kann.\u201c Ich schmunzel, du verwechselst das zuschauen, mit helfen beim W\u00e4sche aufh\u00e4ngen. Ich kuschel mich ganz eng in die Geborgenheit deiner Umarmung und langsam l\u00e4uft mein Puls wieder normal. Als Antwort k\u00fcsse ich dich z\u00e4rtlich verschmust. Ich f\u00fchle wie der Schreck in leise Lust kippt, mit steter Tendenz zu wildem Verlangen, ich feucht werde und hauche ein \u201eja\u201c mit rauer Stimme. Ich ernte eine hochgezogene Augenbraue und ein fragender Blick ruht in meinem Blick. Liebevoll streichelst du \u00fcber meinen R\u00fccken bis runter zu meinem Po und ich schnurre wie ein Stubentiger. \u201eHey, komm zu mir, ich will dich, jetzt\u201c, hauchst du in mein Ohr und krabbelst mit deinen H\u00e4nden unter meinen Bademantel. Noch nicht. Erst die W\u00e4sche aufh\u00e4ngen, dr\u00e4nge ich und mein Puls f\u00e4hrt wieder mit hohem Tempo auf die \u00dcberholspur . Du streichelst beim B\u00fccken \u00fcber meinen Po, was die Arbeit eher behindert als beschleunigt. Aber irgendwann ist das letzte Teil auf der Leine &#8211; fertig. Atemlos genie\u00dfe ich deine Z\u00e4rtlichkeit und werde augenblicklich noch feuchter. Meine H\u00e4nde gehen wie von selbst auf die Reise unter deinen Bademantel, finden Wege und zeichnen Spuren auf deine Haut. Machen erst halt als ich dein starkes Argument in H\u00e4nden halte und samtweiche Haut streichele. Du atmest kurz scharf aus und ich wei\u00df ich bin auf dem richtigen Weg. Du schiebst meinen Bademantel von den Schultern, spielst mit Blicken und Fingern an meinem Busen und deine Zunge umkreist meine Nippel. Ich rutsche langsam runter an dir. Meine Finger und Lippen haben steten Hautkontakt mit dir. \u201eKomm, sei mein Windhauch, blase ihn mir\u201c, hauchst du mit rauer erwartender Stimme und meine Zunge spielt an deiner Spitze, was du mit einem aufst\u00f6hnendem \u201edas geht durch\u201c kommentierst. Ich sauge deinen Prallen tief in meinen Rachen ein. Knabbere daran. Massiere deine Eier, deinen Schaft, sauge und lecke daran. Halte inne, damit du nicht gleich kommst. Meine Knie werden weich. Um nicht umzufallen setze ich mich auf die Waschmaschine und zieh dich zu mir zwischen meine Beine und umschlinge deine H\u00fcften. Wie viele H\u00e4nde hast du? Ich sp\u00fcre sie \u00fcberall. Du \u00f6ffnest meinen Scho\u00df und ber\u00fchrst zart, fast sch\u00fcchtern meine Perle. Ich zucke zusammen so stark f\u00e4hrt mir deine Ber\u00fchrung ohne Umwege in den Bauch, explodiert in tausend kleinen Br\u00e4nden. Meine Muschel pocht, zuckt, pulsiert, schreit stumm nach dir. Ganz langsam beugst du dich vor k\u00fcsst meinen Bauch und ziehst mich dichter an den Rand. Ich lehne mich an das Waschmittelregal, schlie\u00dfe einen Moment die Augen, du machst mich so endlos geil. Komm ich will dich sp\u00fcren, tief in mir. Dein pralles hartes Argument ist nicht zu \u00fcbersehen und du reibst mit der Spitze \u00fcber meine Perle und den Rand meiner Lustmuschel. Oh ich bin so erregt, so hei\u00df auf dich, komm zu mir. Du l\u00e4sst mich mit einem L\u00e4cheln zappeln. Fingerst mich sanft, reizend, fordernd. Du knabberst an meinen Nippel, knetest meinen Busen. Ich will dich, oooh jaaa ich will dich. Du beugst dich aufreizend langsam zu mir und deine Zunge ber\u00fchrt mit leichten Schmetterlingsfl\u00fcgelschl\u00e4gen meine Perle. Ich halt es nicht aus, bitte lass mich nicht zappeln, lass mich kommen. Bitte jetzt, bitte ich bin so hei\u00df auf dich. \u201eJa komm, ich will es sehen und h\u00f6ren\u201c fl\u00fcsterst du leise. Du fingerst mich, reibst und leckst meine Perle. Ich komme heftig, mein Bauch bebt und zuckt. Du h\u00e4ltst inne, dr\u00fcckst deine Hand fest auf meine Muschel und meine Perle bis mein Bauch ruhiger wird. Langsam ganz langsam gleitest du rein. Meine Muschel \u00f6ffnet sich weiter und umschlie\u00dft deine Lanze, saugt ihn tief rein. Ich halte ihn fest umschlossen sauge daran. Du h\u00e4ltst inne, genie\u00dft dieses Spiel und ich f\u00fchle wie du mich ganz ausf\u00fcllst. Ich bin immer noch sehr erregt und es kickt mich noch extra, dass ich wei\u00df ich komme mit dir noch einmal. Du zeigst mir dein wildes Verlangen, gibst mir deinen Rhythmus, deine St\u00f6\u00dfe sind fordernd, kr\u00e4ftig, gehen tief, du st\u00f6\u00dft an, aus und durch den Rhythmus gepaart mit unserer Leidenschaft, unserer verlangenden \u00fcbersch\u00e4umenden Lust entstehen schmatzende Ger\u00e4usche. Ich federe deine St\u00f6\u00dfe ab, fange sie auf, gebe sie genauso intensiv zur\u00fcck. Der Reiz ist stark, \u00fcbersch\u00e4umende Lust und leidenschaftliches Verlangen nach dir tanzen durch alle Fasern meines K\u00f6rpers. Komm zu mir, komm mit mir, lass mich h\u00f6ren, sehen, f\u00fchlen wie sehr du mich willst, Sto\u00df ihn rein, tief rein, ganz tief rein, bitte komm, ja ja so genau so will ich es mit dir, mach es mir, uns, gib mir alles, besorg es uns\u2026&#8230;komm \u2026&#8230;ja, jetzt, ja, ja \u2026..ich sp\u00fcre wie du gleichzeitig mit mir kommst, jeden Tropfen tief in mir verspritzt, du bist so gut, tust so gut. Du bist noch in mir, wartest bis sich unsere K\u00f6rper beruhigt haben, h\u00e4ltst mich mit sicherer Hand. Ich kuschel mich eng an dich. Ein paar Minuten brauchten wir beide noch, dann sind wir auf die Couch, ich habe mich in deinen Arm gekuschelt. Eine Weile sp\u00e4ter haben wir eine Kleinigkeit gegessen, sind dann mit den gepackten Sachen zum Auto und los ging es zur Fischerkate. Eine kurzweilige Autofahrt mit angeregten Gespr\u00e4chsthemen einigen Kaffeepausen sind wir, mit Zwischenstopp zum Schl\u00fcssel abholen, in der Fischerkate angekommen. Nach dem Verstauen der Sachen, sind wir noch f\u00fcr einen langen Spaziergang am Strand gewesen, Sonne tanken, vom Wind streicheln lassen, den Sand an den F\u00fcssen sp\u00fcren und nat\u00fcrlich den Muscheln und Steinen erz\u00e4hlen, dass wir da sind.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Das war der Wandertag und der Tag danach. Das Projekt ist \u00fcbrigens gut gelaufen hast du mir erz\u00e4hlt. Jetzt brauche ich eine Pause. Ergo bis sp\u00e4ter. Erst mal geh ich duschen, dann bin ich fertig wenn du nach Hause kommst. Das warme Wasser streichelt samtig \u00fcber meine Haut. Es f\u00fchlt sich gut an, verleitet zum Tr\u00e4umen. Aber daf\u00fcr ist jetzt nicht der richtige Moment. Ich bin wieder angezogen und stehe gerade in der K\u00fcche weil der Bauch energisch nach irdischer Nahrung verlangt, da h\u00f6re ich, dass du wieder da bist. Bevor ich nach der K\u00fchlschrankt\u00fcr greifen kann, kommst du in die K\u00fcche mit vollem Einkaufskorb. Dann bist du auch schon wieder raus und ich h\u00f6re Minuten sp\u00e4ter die Dusche rauschen. Ich verkr\u00fcmel mich auf meinen Stuhl am Esstisch, bis du zur\u00fcck in der K\u00fcche kommst und schaue zu wie du den Einkauf auspackst. Ich ignoriere das leise Ich-hab-Hunger-Grummeln in meinem Bauch. Weil, jetzt kann ich die Zeit auch noch warten bis wir gemeinsam essen. Mein fragender Blick entlockt dir wieder dieses dir ganz eigene sch\u00fcchterne fast schon scheue L\u00e4cheln mit diesem Feuer des sch\u00fcchternen L\u00e4chelns, das wie Sekt in meinen Adern sch\u00e4umt, prickelt und in vielen kleinen Feuerwerken auf meiner Haut brennt. Du hast Kr\u00e4uterbutter, Baguette, Wein, K\u00e4se und Frisches f\u00fcr einen Salat mitgebracht. Du bist fix im absp\u00fclen der Zutaten und legst mir das n\u00f6tige Equipment zurecht zum Putzen. Mit filigraner Eleganz schneidest du die Baguette auf und streichst, wie ein liebevolles Streicheln, die Kr\u00e4uterbutter darauf. Ich zerteile den Eisbergsalat, Schafsk\u00e4se und Pilze in ein 1000 Teile Puzzle, schneide die Paprika in zarte Streifen beinahe so behutsam wie das \u00d6ffnen eines Rei\u00dfverschlusses. Die Gurken zu sch\u00e4len ist wie das gegenseitige Entkleiden in einer Liebesnacht. Auch das Entbl\u00e4ttern der Tomaten hat seinen eigenen Reiz. Das Dressing ist dein Geheimnis und immer wieder ein Genuss. Die Baguette im Ofen duften \u00fcbelst verf\u00fchrerisch. Mir l\u00e4uft das Wasser im Mund zusammen. Der Rotwein funkelt mich frech an und ich kann es kaum noch erwarten mit dir das Essen zu genie\u00dfen. Jaaa der Gedanke an das Dessert l\u00e4sst an Wirkung nicht lange auf sich warten und ich rutsche etwas unruhig auf meinem Stuhl hin und her, was mir einen fragenden Blick beschert. Du ziehst mich vom Stuhl hoch in deinen Arm, wuschelst dabei durch meine Haare. Du hauchst leise \u201eIch will dich auch, will dich erleben. Aber das Dessert gibt es erst nach dem Essen.\u201c Dein Kuss ist so liebevoll fordernd, innig, z\u00e4rtlich verschmust, macht mich ganz atemlos. Die Technik ist gnadenlos Gef\u00fchl frei, unerbittlich macht der Backofen deutlich, dass die Baguette zu Holzkohle zerfallen, wenn wir sie wie bei Frau Holle nicht aus dem Ofen befreien. Du rettest also Frau Holles M\u00e4rchen und unsere hei\u00dfe Beilage. Neben entspannten Gespr\u00e4chsthemen genie\u00dfen wir das leckere Essen und diesen frechen leckeren Rotwein bei romantischem Kerzenschein und einer wei\u00dfen Orchidee auf dem von dir so liebevoll gedeckten Tisch. Unterm Tisch spielen meine nackten F\u00fc\u00dfe an deinem Hosenbein und auf dem Tisch ber\u00fchren sich unsere H\u00e4nde immer wieder. Die Luft knistert ist fast greifbar, die Blicke verhaken sich in einander, tauchen immer \u00f6fter, immer tiefer ein in die Farbenvielfalt aus Lust, Verlangen und leidenschaftlicher Sehnsucht. Langsam aber stetig wird das Essen zur Nebensache und der Appetit auf das Dessert mutiert zu mehr als nur zum Hei\u00dfhunger. Du siehst in meinen Augen die ungez\u00e4hmte Sehnsucht aufblitzen, die Lust glitzert wild verlangend, leidenschaftliches Wollen spiegelt sich in unseren Blicken. Elektrisiert stellen sich meine H\u00e4rchen auf, Schmetterlinge flattern aufgeregt. Dein Blick l\u00e4sst mich nicht aus, h\u00e4lt mich im Bann, als du langsam aufstehst, mich in deinen Arm ziehst und eng an dich dr\u00fcckst. \u201ekomm\u201c fl\u00fcsterst du und vergr\u00e4bst dein Gesicht in mein Haar, du riechst zum anbei\u00dfen. Schmusend, streichelnd, fl\u00fcsternd, l\u00e4chelnd ziehst du mich auf unsere mit weichen Wolkenkissen, vielen zarten und wildesten Tr\u00e4umen gepolsterten Bett.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">\u201eWei\u00dft du noch wie erotisch ein Eisw\u00fcrfel ist? Wo fandest du es am sch\u00f6nsten?\u201c Fl\u00fcsterst du mit rauer Stimme und zauberst einen kleinen kalten Lustw\u00fcrfel auf meinen Bauch.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">\u201eJa! Das Gef\u00fchl von hei\u00df und kalt. Ja sehr sehr erotisch, oh\u2026.\u2026es wird mir hei\u00df und kalt bei dem Gedanken daran. Es kickt meinen Puls und meinen Blutdruck zu ungeahnten H\u00f6henfl\u00fcgen. Wenn du Spuren aus Eistropfen auf meinen R\u00fccken zeichnest, die Nippel umkreist. Wenn das Eis sich seinen Weg \u00fcber den K\u00f6rper sucht. Das Beobachten, wenn die aufgew\u00e4rmten Tropfen zus\u00e4tzlich auf die Reise gehen, immer in Bewegung sind, die H\u00e4rchen benetzen, wenn es die Perle ber\u00fchrt.\u201c Du f\u00fchrst es die Beininnenseiten entlang, l\u00e4sst es \u00fcber den Rand der Lustmuschel rein gleiten. Beim Fingern geht es noch tiefer, langsam l\u00f6st es sich auf und l\u00e4uft raus. Du verw\u00f6hnst meine Perle mit Lippen und Zunge, saugst, knabberst, leckst und dann dringst du ein, mit jedem Sto\u00df gleitest du tiefer, langsam, noch nicht kommen, halt ein wenig inne und genie\u00dfe das saugende Spiel der Seeanemone. Gib ihn mir, deinen, unseren Rhythmus, l\u00e4chel ich, schiebe mich dir entgegen. Du st\u00f6\u00dft in mich rein, ja ganz tief, so tief, so weich, so fest, langsam, ganz langsam und mit langen Pausen zum genie\u00dfen bleibst du drin, ganz ruhig, langsam bestimmst du den Rhythmus und die Zeit dazwischen. Ja, f\u00fchle mein pochen, es pulsiert will explodieren. Halt inne und sp\u00fcre mein ungez\u00e4hmtes Verlangen, meine sch\u00e4umende Sehnsucht. Du f\u00fchlst jedes Zucken, jede Bewegung, jedes Pochen genau wie ich und gibst mir unseren Rhythmus, jeder Sto\u00df von dir wird fordernder, leidenschaftlicher fester, geht tiefer, st\u00f6\u00dft an. Komm, ja komm mit mir. Dein St\u00f6hnen wird lauter vermischt sich mit meinem aufst\u00f6hnen,, ich strecke mich dir entgegen, wir kommen gleichzeitig. Du h\u00e4ltst mich ganz fest und sp\u00fcrst mein Beben auf meinem Bauch \u201eJa, komm in meinen Arm, bleib so \u2026. in meinem Arm, schlaf ein, aber nicht schnarchen\u201c fl\u00fcsterst du dicht an meinem Ohr und l\u00e4chelst mich an. \u201eNein, nur leise schnurren.\u201c Ich kuschel mich in deinen Arm, es tut gut dich zu sp\u00fcren und mit dir einzuschlafen. Was so ein kleiner Eisw\u00fcrfel\u2026.. Ich l\u00e4chel dich ganz lieb an. Ich atme dich, schmecke dich und\u2026\u2026\u2026..tzzzzz<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:37px\">Es sei angemerkt, das Geheimnis um dein L\u00e4cheln ist immer noch geheim und irgendwie ist das auch sch\u00f6n. L\u00e4sst viel Gedankenfreiheit und Spielraum f\u00fcr die Entfaltung meiner Phantasie. Ich genie\u00dfe diese Zeit, geborgen in deinem Arm zu liegen, zu tr\u00e4umen, deinen Herzschlag zu sp\u00fcren, dich zu atmen, deine W\u00e4rme zu f\u00fchlen, die Sicherheit deiner N\u00e4he zu sp\u00fcren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ganz fr\u00fch am Morgen, fast noch dunkel drau\u00dfen und um dich nicht zu wecken, hab ich mich leise aus dem Bett geschlichen. Bei meiner Katzenw\u00e4sche im Bad singe ich leise das Lied im Radio mit. Manchmal mache ich das, Musik begleitet mich durch den Tag, mal etwas lauter, mal etwas leiser, zumindest im Hintergrund und jetzt bin ich in der K\u00fcche. 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