{"id":182,"date":"2021-02-09T11:40:36","date_gmt":"2021-02-09T10:40:36","guid":{"rendered":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=182"},"modified":"2021-06-20T11:29:09","modified_gmt":"2021-06-20T09:29:09","slug":"sonnenaufgang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=182","title":{"rendered":"Sonnenaufgang"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:30px\">Ungeplant hat sich ein Reisetermin f\u00fcr dich ergeben und weil es passte, bin ich mitgefahren. Allerdings nicht ans Meer in die Fischerh\u00fctte. Diesmal ging es ins Landesinnere. Ein bisschen, fast plattes Land, ein bisschen h\u00fcgelig und ganz viel weite Sicht \u00fcber das Land. Eine kleine H\u00fctte, in Hanglage auf einem Plateau oder wie auch immer man das nennt, geduckt, zwischen einer Gruppe B\u00e4umen und B\u00fcschen gesch\u00fctzt vor zu viel Wind und zu viel Sonne, konnten wir f\u00fcr ein paar Tage buchen. Am fr\u00fchen Nachmittag waren wir dort mit Zwischenstopp zum Schl\u00fcssel abholen, ein paar Lebensmittel einkaufen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage und die Sachen verstauen. Du wolltest noch etwas vorbereiten f\u00fcr deinen Termin morgen Nachmittag, noch einige Telefonate t\u00e4tigen und um dich nicht zu st\u00f6ren, bin ich gleich raus gegangen, die Gegend erkunden. Anstelle des Meeres war Wasser in Form eines, je nach Blickwinkel, kleinen oder gro\u00dfen Sees vorhanden. Ich machte mich mit meinem vorher erstandenem Br\u00f6tchen in der Hand auf den Weg zu diesem See. Ein bisschen ging es bergab zwischen Wiesen, Pferdekoppeln und Obstwiesen, die W\u00e4rme der Sonne f\u00fchlen, das Streicheln des Windhauchs auf der Haut sp\u00fcren und die Luft genie\u00dfen, die nach w\u00fcrzigem Heu und frisch gem\u00e4htem Gras roch. Ein berauschend sch\u00f6nes Gef\u00fchl, diese angenehme Ruhe, ein paar Spatzen l\u00e4rmten in den B\u00fcschen, Menschlein was willst du mehr. Am See hab ich mich auf einen umgest\u00fcrzten Baumstamm gesetzt. In einiger Entfernung waren ein paar Kr\u00e4hen damit besch\u00e4ftigt, dass von den Bauern ges\u00e4te Saatgut zu finden. Eine von ihnen war neugierig und nicht wirklich scheu. Ich wurde genau beobachtet und begutachtet. Am meisten hatte es ihr wohl mein Br\u00f6tchen angetan. Aber Pech gehabt, dass teile ich nicht, sagte ich in Gedanken zu ihr. Dann war sie aus meinem Blick verschwunden. In der Meinung sie ist wieder bei der Schar auf dem Feld, verlor ich keinen weiteren Gedanken mehr an sie und schaute dem Sonnenspiel auf dem Wasser und den Enten zu. Meine Gedanken weit weg in unbekannten Welten, bis zu der Sekunde als ich f\u00fcrchterlich erschrocken zusammenfuhr, mein Br\u00f6tchen fallen lie\u00df und aufsprang. Das schlaue Tier hat mich von hinten mit lautem Gekreisch erschreckt und sich mein Br\u00f6tchen geholt. Eigentlich h\u00e4tte es f\u00fcr die Aktion ein Lob verdient. Obwohl ich so erschrocken bin musste ich doch l\u00e4cheln. Und wie aus dem Nichts stand auch noch ein Spazierg\u00e4nger in einiger Entfernung von mir und schimpfte, dass es nicht in Ordnung sei die Kr\u00e4hen zu f\u00fcttern und noch dazu mit so was. Ich war total perplex, sprachlos und bin grummelnd zur\u00fcck zur H\u00fctte gegangen. Du hast mir eine Nachricht hinterlassen, dass du noch etwas kaufen musstest und gleich wieder zur\u00fcck bist. Auf den Schreck brauchte ich erst mal einen Kaffee, den hab ich dann am Esstisch getrunken. Als du wieder da warst, erz\u00e4hlte ich dir von der pfiffigen Kr\u00e4he, mit dem Hinweis, pfiffig kommt nicht immer von Pfeife. Diese Kr\u00e4he war weder dumm noch eine Pfeife, sie war eher in Richtung clever und smart. Sie hat mir mein Br\u00f6tchen weggeschnappt. Und mit grummeln berichte ich von dem einsamen Spazierg\u00e4nger, der mich recht r\u00fcde zurecht gewiesen hat, dass es nicht in Ordnung ist Kr\u00e4hen zu f\u00fcttern. Ich war sprachlos, konnte nichts darauf antworten. Ich habe die Kr\u00e4he nicht gef\u00fcttert, die hat sich quasi selbst gef\u00fcttert, sozusagen selbst bedient. Deine Reaktion war wieder typisch du. \u201eDu warst sprachlos? Das geht? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich bin sehr \u00fcberrascht, muss ich mir ernsthafte Gedanken machen!?\u201c \u201eM\u00e4nner!!!!\u201c \u201eKomm!\u201c, sagst du und ziehst mich eng in deinen Arm. F\u00fcr ein paar Minuten h\u00e4ltst du mich fest in deinem Arm, deine N\u00e4he verscheucht auch den letzten unangenehmen Schatten und deine W\u00e4rme tut einfach gut. F\u00fcr eine Weile bist du wieder abgetaucht in deine Arbeit und ich hab mich mit Lesen besch\u00e4ftigt. Den Abend haben wir mit Wein in angeregten harmonischen Gespr\u00e4chsthemen ausklingen lassen. Das Sandm\u00e4nnchen, dieses schnelle Kerlchen hat mich erwischt als ich in deinem Arm eingekuschelt war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:30px\">Ein vorwitziger Sonnenstrahl der aufgehenden Sonne hat mich gekitzelt und geweckt. Der Sonnenaufgang hat seinen ganz eigenen besonderen Reiz, wenn sich der erwachende Tag aus seinen Ruhekissen sch\u00e4lt, sich r\u00e4kelt, reckt, streckt, aus den Augen den Schlaf reibt. Die K\u00fchle der Nacht vertrieben, durch die erste W\u00e4rme des Tages, die \u00fcber den Horizont krabbelt. Wenn sich der Nebel langsam aufl\u00f6st, es wirkt so als wenn die Sonne ihre Zudecke zusammenlegt und f\u00fcr die Nacht verstaut. Keine Hast, keine Eile, diese morgendliche Ruhe, diese Stille, dieses leise Wispern, wenn eine Bl\u00fcte der anderen, ein Vogel dem anderen zufl\u00fcstert, ein neuer Tag ist erwacht, genie\u00dfe ich, wenn du nicht da bist, am liebsten mit meinem Grundnahrungsmittel, wie du es so sch\u00f6n liebevoll bezeichnest, hm, mein Lieblingshei\u00dfgetr\u00e4nk ist ein gro\u00dfer XXL-Becher Kaffee, hei\u00df, stark und mit Milch, an meinem Lieblingsplatz, mit leiser Musik, einem weiten Blick hinaus \u00fcber Wiesen und Felder, weit \u00fcbers Meer oder wenn du da bist, noch im Bett liegend. Da tr\u00e4ume ich in deinem Arm, an dich gekuschelt, mit offenen Augen. Ich sp\u00fcre wie sich die Lust entbl\u00e4ttert, sich in meinen Gedanken einnistet und sich wie Fieber in meinem K\u00f6rper ausbreitet. Ich liege dicht bei dir und kuschel mich ins Kissen, genie\u00dfe dieses zarte prickelnde, sehr sch\u00f6ne \u00fcberschwappende feinsinnige Gef\u00fchl, und nur um ganz intensiv mit allen Sinnen nachzusp\u00fcren, schlie\u00dfe ich meine Augen. Du kennst mich erschreckend gut, stelle ich wortlos schmunzelnd fest, sp\u00fcre wie du deinen Arm fest um mich legst, deine Finger \u00fcber meinen nackten Oberarm streichen und am weiten Armausschnitt meines Shirt verweilen. Du hast so herrlich warme weiche H\u00e4nde. Dein Streicheln so zart wie das streichen einer Violine, jeder einzelne Streich ein von verlangender Sehnsucht gepr\u00e4gter Ton, der direkt unter die Haut geht. Meine Finger spielen ein Trommelsolo auf deinem nackten Oberschenkel und meine Finger tanzen \u00fcber nackte zarte weiche warme Haut. \u201eHey du da in deinem kurzen Hemd, willst du mich verf\u00fchren? Ich muss heute noch arbeiten und \u00fcberhaupt wer kocht Kaffee, macht Fr\u00fchst\u00fcck?\u201c Ich stehe auf, bin im Bad verschwunden und rufe mit betont unschuldiger ironischer honigs\u00fc\u00dfer Stimme \u201eKeine Ahnung!? Ich hab frei, kann wieder ins Bett krabbeln und dort auch bleiben!\u201c \u201eIch glaub s ja nicht, so was auch. Komm zu mir, komm in meinen Arm, k\u00fcss mich, verf\u00fchr mich, sei der Wind in meinen Segeln, erz\u00e4hl mir deine Tr\u00e4ume, fl\u00fcstere mir deine W\u00fcnsche ins Ohr.\u201c Ich stehe wieder vorm Bett und l\u00e4chel dich zuckers\u00fc\u00df an. \u201eSagt wer? Daf\u00fcr braucht es triftige Gr\u00fcnde, die du bestimmt nicht so auf die Schnelle herzaubern kannst.\u201c Du kommst, mit der hektischen Sanftm\u00fctigkeit einer Rennschnecke auf der Flucht, zu mir, dein Blick streift mich von Kopf bis Fu\u00df, du ziehst deinen Slip aus, wuschelst meine Haare, fordernd zupfst du an meinem Shirt, streifst es ab, auch meinen Slip, ziehst mich in deinen Arm, k\u00fcsst mich auffordernd, leckst provokant \u00fcber meine Nase, was ich \u00fcberhaupt nicht mag und ziehst mich wieder ins Bett. Deine Lippen formen hei\u00dfe sehns\u00fcchtige leidenschaftliche K\u00fcsse auf meine Lippen und weiter \u00fcber meinen Hals in Richtung Bauchnabel, verteilst du gro\u00dfz\u00fcgig Busserl. Jedes Bussi l\u00e4sst meinen Bauch erschaudern. Meine Haut f\u00fchlt sich fiebrig hei\u00df an, bettelt um deine Ber\u00fchrung. Deine Zunge leckt, umspielt meine Nippel und deine Finger kneten meine warmen weichen \u00fcppigen Br\u00fcste. Mein Scho\u00df \u00f6ffnet sich von ganz allein. Dein Blick verfolgt deine Finger, die zart, wie das Trippeln von Schmetterlingsf\u00fc\u00dfchen, die Innenseiten meiner Oberschenkel entlang streichen, bedacht nicht mein K\u00e4tzchen zu ber\u00fchren. Meine Fut ist feucht, eher schon nass, lechzt gierig nach dir. Mit vibrierender Stimme schnurre ich, komm zu mir. Verlangende ungez\u00e4hmte Leidenschaft gepaart mit ungestillter Sehnsucht, in \u00fcbersch\u00e4umender Lust und bedingungsloser Hingabe, als explosiver Gef\u00fchlscocktail, tanzt dieser bis in meinen Bauch, ergie\u00dft sich hei\u00df bis in meine Scham. Meine Finger umfassen deinen Zebed\u00e4us, massieren mit der sanftm\u00fctigen Ruhe einer hungrigen jagenden Katze. Meine Zunge spielt an der Spitze, leckt, streichelt verspielt \u00fcber samtweiche Haut. Meine Lippen umschlie\u00dfen deinen strammen Zebed\u00e4us und saugen ihn tief ein. Ich reibe deinen Schaft und dreh mich zu dir, knie mich neben dich, meine Lippen spielen mit z\u00e4rtlicher Hingabe an deinem Zauberstab. Abwechselnd sauge ich und reibe sanft und fest. Du atmest ein paarmal ganz flach. Das geht durch fl\u00fcsterst du st\u00f6hnend. Langsam, du machst mich ganz wuschig, langsam, langsam. Komm, mein Bauch summt, tauche deine Finger in meinen Honigtopf, fingere mich, der Gedanke durchzuckt mich heftig. Deine Finger spielen mit meinem K\u00e4tzchen, gleiten tief rein, ich schiebe mich dir entgegen, auf deine Hand. Deine Finger spielen in mir, sto\u00dfen tief rein, jede kleinste Bewegung stachelt die Erregung weiter an. Ich kann es kaum noch aushalten, komm, komm zu mir st\u00f6hnst du und ziehst mich zu dir auf deinen Scho\u00df. Reite mich, fick mich, komm, komm mach, ich bin vorm Maximum. Ich will sp\u00fcren wie es dir kommt, f\u00fchlen wie es hei\u00df l\u00e4uft, komm komm fick mich, ja genau so, mach, reite mich. Ich beuge mich vor, st\u00fctze mich auf dem Bettrahmen ab, meine Haare fallen auf deine Schultern, du knetest, spielst an meinen schwingenden Br\u00fcsten, saugst an meinen Nippel. Ein trunkener, rauschender Sinnestaumel, Wollust bricht sich die Bahn. Paradiesisch, himmlisch vertraut. Ich l\u00e4chel dich an, ohne Wunsch mit Behagen, kuschel ich mich in deine Umarmung, atme dich, schmecke den Duft deiner Haut, genie\u00dfe unsere Zweisamkeit und die Stille des fr\u00fchen beginnenden Tages. Eine ganze Weile bleibe ich noch bei dir liegen dann stehe ich auf, bin ich im Bad verschwunden zum Duschen und an h\u00fcbschen. Danach bin ich in die K\u00fcche zugange mit Kaffee kochen und das Fr\u00fchst\u00fcck vorzubereiten. Kaffeeduft kitzelt mein N\u00e4schen und flutet den Raum. Beim Br\u00f6tchen aufschneiden f\u00e4llt mir die clever-und-smart-Kr\u00e4he wieder ein. Ganz automatisch schaue ich aus dem Fenster runter zum See und ein L\u00e4cheln huscht \u00fcber mein Gesicht. Du kommst gerade in der Sekunde zur T\u00fcr rein, um noch meinen Blick zum See einzufangen. Du siehst verboten gut aus mit dem Badetuch um deine H\u00fcften. Mein Blick wandert an dir runter und es gef\u00e4llt mir ausgesprochen gut was ich sehe. Prompt fragst du ob ich den schlauen Vogel zum Fr\u00fchst\u00fcck eingeladen habe. Ich glaube du w\u00fcrdest etwas irritiert schauen, wenn es an die Scheibe klopft und das V\u00f6gelchen um Einlass bittet, necke ich dich schmunzelnd. Ein undefinierbares \u201ehm\u201c bekomme ich als Antwort. L\u00e4chelnd gie\u00dft du Kaffee in die Becher und ich genie\u00dfe den ersten Schluck, wie er meine Lippen benetzt, und meine Kehle passiert. Ohne es zu merken, beobachtest du mich. Du Genie\u00dferin, ich wusste gar nicht, dass es einen Kaffee-trinken-Orgasmus gibt, neckst du mich. Ich auch nicht, aber der Vergleich ist gar nicht so ganz abwegig. Ein Kaffee-oral-Quickie, sinniere ich mit gespielt ernster Miene, was f\u00fcr ein wilder ungez\u00e4hmter leidenschaftlicher Genuss sich hinter diesen zwei harmonischen Worten verbirgt, Faszinierend diesen Gedanken weiter zu denken und auf der Zunge zergehen zu lassen. Z\u00e4rtlich k\u00fcsst du mich auf die Stirn, mit leiser Hintergrundmusik, plaudernd und mit der Gelassenheit eines Sonnenaufgangs setzen wir unser Fr\u00fchst\u00fcck fort. Gleich nach dem Mittag bist du zu deinem Termin unterwegs und ich widme mich meiner aktuellen Geschichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ungeplant hat sich ein Reisetermin f\u00fcr dich ergeben und weil es passte, bin ich mitgefahren. Allerdings nicht ans Meer in die Fischerh\u00fctte. Diesmal ging es ins Landesinnere. Ein bisschen, fast plattes Land, ein bisschen h\u00fcgelig und ganz viel weite Sicht \u00fcber das Land. 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