{"id":201,"date":"2021-03-06T19:14:43","date_gmt":"2021-03-06T18:14:43","guid":{"rendered":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=201"},"modified":"2021-03-07T23:55:49","modified_gmt":"2021-03-07T22:55:49","slug":"leise-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=201","title":{"rendered":"Leise &#8211; Hoffnung"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:30px\">Die Kunst des Schreibens liegt nicht nur darin Worte aneinander zu reihen und einen Text zu erstellen, sondern viel mehr darin, den Leser mit zu nehmen auf phantastische Reisen, seltsame sch\u00f6ne Erlebnisse, lustige, witzige, einzigartige Begebenheiten, das jonglieren mit Worten, die Sch\u00f6nheit, die Faszination des Lesens, in Wortbildern zu kreieren und zu vermitteln. Die Realit\u00e4t im Karussell von Wach und Traum zwischen Phantasie und Illusion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\" style=\"font-size:8px\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\" style=\"font-size:7px\">.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Begleite mich phaethonisch auf meinen Reisen durch die Weiten von Raum und Zeit, erlebe die Geschichten mit allen Sinnen, sauge sie auf wie ein Schwamm das Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Durchlebe atemlose Facetten des Seins, des Lebens und des Denkens,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">erlebe meinen brennenden Schmerz wie das eigene Leid,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">sieh und weine meine hei\u00dfen Tr\u00e4nen als w\u00e4ren es deine,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">f\u00fchle mein wildes ungez\u00e4hmtes hei\u00dfes Lieben so stark als g\u00e4be es kein Morgen,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">verschenke mein Lachen so \u00fcberschw\u00e4nglich wie die Sonne ihr w\u00e4rmendes Licht.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Empfinde mein Gl\u00fcck, sp\u00fcre ihm nach, so intensiv dass der Tag heller scheint als die Sonne hei\u00df ist.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Gib beim Lesen den Emotionen Raum sich zu entfalten. So wie jeder Tag eine Chance hat der beste Tag \u00fcberhaupt zu sein, braucht jede Geschichte, jeder Gedanke, jede Poesie, jede Gef\u00fchlsregung, jedes Hoffen, die Chance f\u00fcr sich eigens selbst das Beste zu sein und somit sind wir angekommen in einer neuen Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Diese verstrickt, verwoben, gefangen in der Unendlichkeit von Emotionen, unverstanden, bestaunt und doch getragen auf den Fl\u00fcgeln der leisen Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Irgendwo habe ich gelesen: \u201eIch w\u00fcnschte ihr k\u00f6nntet mich verstehen, meine Worte, meine Gedanken und vor allem meine Tr\u00e4ume.\u201c und auch \u201eMan trifft niemanden aus Zufall. Unsere Wege kreuzen sich aus einem bestimmten Grund \u2026. immer.\u201c Das sind doch S\u00e4tze die alles aussagen, alles Wichtige, alles Unwichtige, alles ein und ausschlie\u00dfen. Wir werden geleitet und gelenkt von Kr\u00e4ften und Energien die noch nicht zu verstehen sind. Diese Erkenntnis l\u00e4sst mich innehalten und mit viel Respekt, Demut und Dankbarkeit betrachte ich die Gr\u00f6\u00dfe des Seins, die Gr\u00f6\u00dfe des Universums und gemessen daran, wie klein und unbedeutend der Mensch und seine Probleme sind. Eine L\u00f6sung gibt es immer, die Kunst dabei ist, sie zu finden und zu erkennen. Auch mal ungew\u00f6hnliche Wege gehen und vielleicht auch au\u00dfergew\u00f6hnliche phaethonische Entscheidungen treffen. Das ist f\u00fcr mich als optimistischer Pessimist eine sehr mutige Einstellung. Daraus ergibt sich, mein Glas ist immer halb voll und nicht halb leer. Damit bin ich wieder im Hier und Jetzt, mitten im Geschehen,<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ein L\u00e4cheln spielt um meine Mundwinkel, wenn ich, wie so oft, an die Zeit unseres Kennenlernens denke. Nein, nicht speziell an dieses erste Datum, das habe ich in meinen Gedanken total verkramt, so quasi vergessen. Nur das Datum, nicht aber diese, einmalig einzigartig intensive Zeit. Da wei\u00df ich noch verbl\u00fcffend viele Details. Solche, f\u00fcr manche Menschen durchaus sehr wichtige magische Daten kann ich schneller und viel besser als ein Mann vergessen. Ich habe da vollstes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die M\u00e4nnerwelt. Ich glaube da stehen Frauen den M\u00e4nnern nicht nach, auch wenn sie es nicht zugeben. Mein Geburtsdatum wei\u00df ich aber ohne nachschauen zu m\u00fcssen, ganz auswendig und ohne vorsagen. Vielmehr denke ich an die Zeit des zusammenraufen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Auch wir hatten so unsere Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten, wegen irgendwelcher sinnfreien Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dem Benzinverbrauch der Maik\u00e4fer im r\u00fcckw\u00e4rts Flug oder \u00e4hnliches Tralala. Wenn sich die Perspektive ver\u00e4ndert hat, getragen und gepr\u00e4gt von dem guten Vorsatz, das Gemurre passiert nicht wieder, war dem Blizzard schnell die Puste ausgegangen. Wie gesagt, bis zu meiner n\u00e4chsten, mitten im Sommer bei plus 30\u00b0C auftretenden Orkan-verd\u00e4chtigen-Schneesturm-Reaktion, wie du es so liebevoll nett formulierst. Da huscht doch wieder ein L\u00e4cheln \u00fcber meine Mundwinkel. Wenn Blizzard und Orkanb\u00f6en vom Winde verweht, sich buchst\u00e4blich in Luft aufgel\u00f6st haben, die Schneest\u00fcrme abgetaut sind, dann waren die Verst\u00e4ndigungen immer sehr \u00fcbersprudelnd, sehr \u00fcbersch\u00e4umend, sehr kuschelig. Ich erinnere mich an so manches knisterndes Bettgefl\u00fcster.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Derzeit sind das einzige was in meinem Leben wirklich klappt ausschlie\u00dflich T\u00fcren. Schlechte Nachrichten geben sich gerade die T\u00fcrklinke gegenseitig in die Hand. Vielleicht sollte ich einen Tischler bitten eine Dreht\u00fcr einzubauen, dann klingelt es wenigstens nicht st\u00e4ndig. Und was nicht vor der T\u00fcr steht kommt per Telefon, per E-Mail oder per Post.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Die N\u00e4chte so allein in meinem Bett, da komm ich mir schon ein wenig verloren vor. Wir leben r\u00e4umlich getrennt. Das hei\u00dft nicht nur getrennte Wohnungen sondern auch unterschiedliche St\u00e4dte.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Seit L\u00e4ngerem merke ich, dass du anders bist als sonst. Wenn wir telefonieren ist es k\u00fchler, du bist gef\u00fchlt angespannt, das ist nicht ganz der richtige Begriff, vielleicht bist du aufgedreht weil du eine Ver\u00e4nderung willst, wie ein Kind, so aufgeregt, einen Tag vor seinem Geburtstag, abweisender trifft es nur in dem Punkt, dass dein Verhalten neutraler, unverbindlicher ist fast auf dem Niveau kundenfreundlich distanziert. Gestern haben wir telefoniert und ich konnte meine greifbare Traurigkeit nicht ertragen, stimmlich nicht ausloten, also hab ich mich aus dem Gespr\u00e4ch gestohlen mit den Worten, ich ruf in 5 Minuten zur\u00fcck. Tr\u00e4nen weine ich immer f\u00fcr mich allein. Mitleid ist genauso schlimm wie wenn ich geschimpft werde. Beides wollte ich nicht provozieren. Zwischenzeitlich hast du wieder telefoniert. Folglich blieb die Traurigkeit als stiller Begleiter an meiner Seite. Weil ich nicht schlafen konnte, nicht in mein kaltes Bett wollte, bin ich am PC sitzen geblieben und habe die aktuelle Geschichte weiter geschrieben. Eine Zeit lang haben wir dann sp\u00e4ter noch Nachrichten ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Heute habe ich dich angerufen und schon beim melden wusste ich, dass die Zeit mit dir zu Ende ist. Mit nichts sagenden Worten, dazu z\u00e4hlen gerade auch die ungesagten Worte, das was zwischen den Zeilen steht, mit verletzenden abwertenden Schlagw\u00f6rtern wie \u201ewertsch\u00e4tzend,\u201c \u201e3-Stufenplan\u201c, \u201edeine Wahrnehmung\u201c, \u201evon mir viel investierte Energie und Zeit in diese Beziehung\u201c \u201em\u00f6chte ich mich wieder mehr der realen Welt hier in meinem direkten Umfeld widmen.\u201c, \u201eZu hoch ist mittlerweile der Stellenwert und nimmt zu viel Platz ein, zieht zu viel Energie aus meinem Leben.\u201c, ergab ein mir bekanntes Bild.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Eine fr\u00fchere Beziehung hat mir gezeigt, trotz der beschw\u00f6rend gehauchten ber\u00fchmten 3 Worte und den Beteuerungen, dass was er sein ganzes Leben lang gesucht, nun endlich gefunden hat, nie wieder verlieren, nicht wieder missen m\u00f6chte, war diese Beziehung einen langen schleichenden Tod gegangen. Ich konnte es nicht aufhalten nicht abfedern, nichts dagegen tun und letztlich habe ich die Schelte eingesteckt, dass es an mir lag.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Das ist kein Vergleich und auch kein aufarbeiten. Es ist eine Feststellung, eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, dass ich so reagiere, so agiere und ich so bin wie ich bin.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Das ist mein Selbstschutz. Ich werde nichts von mir preisgeben, nicht sagen, wie sehr ich f\u00fchle, wie stark diese Gef\u00fchle sind, wie sehr ich empfinde, wie sehr ich brenne, wie sehr mir jemand fehlt, wie sehr ich mich sehne, wie sehr ich mir w\u00fcnsche, dass es kein Traum ist, wie weh es tut und ich nicht schlafen kann. Es sind so viele durchwachte N\u00e4chte, ich kann sie nicht mehr z\u00e4hlen. Und das st\u00e4ndige Ank\u00e4mpfen gegen diese Art von Traurigkeit, kostet mich so sehr viel Kraft. Mir ist kalt, so endlos kalt\u2026..<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Es ist zum Wimmern. Tage wie diese w\u00fcrde ich gern bunt angestrichen als wenig gebraucht, fast neu verschenken. Aber wer nimmt schon gebrauchte verkorkste Tage? Da werde ich bestimmt keinen finden.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich hab mich so sehr geborgen gef\u00fchlt, so sehr sicher gef\u00fchlt, so sehr gehalten, so sehr viel gef\u00fchlt\u2026\u2026 verweht, verwirbelt wie Bl\u00e4tter im Sturm\u2026\u2026\u2026 leise bin ich bei dir gewesen, habe eine kurze oder lange, so besondere, so intensive, so einzigartige Zeit mit dir verbracht, Zeit ist so relativ, f\u00fcr mich so kostbar, so wertvoll, daf\u00fcr fl\u00fcstere ich bescheiden leise Danke\u2026. Ich habe hoffentlich alles getan, dass du dich wohl gef\u00fchlt hast, dass es dir gut geht \u2026\u2026. du hast getr\u00e4umt, du hast gelacht, du hast so gut getan, du hast so viel gegeben, was und wie du es empfindest oder wie du es gern formulierst, wie deine Wahrnehmung ist, wei\u00df ich nicht \u2026.. leise werde ich wieder gehen, wie ein blasser werdender Regenbogen &#8230;. Was bei dir bleibt ist vielleicht eine vage Erinnerung, wie an den Schleier aus Morgentau in dem Spinnennetz, wenn ein Sonnenstrahl, leicht wie eine Feder, zart dein Gesicht ber\u00fchrt, an der Nase kitzelt oder ein Windhauch \u00fcber deinen Arm streichelt, vielleicht schickst du einen vertr\u00e4umten Blick in die Wolken\u2026.. zu Wolkenkissen und wenn du einen Regenbogen siehst, werden deine Lippen vielleicht ein L\u00e4cheln zaubern \u2026. Ciao, ciao \u2026.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u2026. Zeit ist gegangen \u2026. Hoffnung ist gekommen \u2026.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich realisiere, dass die Sonne immer noch scheint, nicht vom Himmel gefallen ist und das die Sterne nachts auch noch da sind. Aber noch tut es weh, wenn ich \u00fcber die Narben streiche und das Lied Move on gesungen von ABBA genauso wie das Lied Niemals geht man so ganz von Bl\u00e4ck F\u00f6\u00f6ss spukt durch meine Gedanken\u2026&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Es gibt Neuigkeiten\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich erz\u00e4hl mal ein bisschen\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Schon seit ganz langer Zeit, gef\u00fchlt kurz nach der Erfindung des Notebooks, schreibe ich mit diesem Chatter hin und wieder, unregelm\u00e4\u00dfig und nur wenn wir beide gleichzeitig im Chat sind. Es ist immer ein angeregter Meinungsaustausch, spannend, vielschichtig, erfrischend, auf Augenh\u00f6he und mit Respekt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ist soweit eigentlich nichts Ungew\u00f6hnliches.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Seit kurzem schreiben wir regelm\u00e4\u00dfig ganz viel miteinander, \u00fcber den Tag verteilt. Die Gespr\u00e4che gehen tiefer, sind verbindlicher, intensiver, sehr in den pers\u00f6nlichen Bereich greifend. Nehmen pl\u00f6tzlich Zeit und Raum in Anspruch, ohne zu fordern.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Der Chatter ist ganz nett im Umgang mit mir und so langsam schleicht sich Vertrauen zu ihm rein. Er bringt mich zum Lachen, ist witzig, sympathisch, fr\u00f6hlich, erz\u00e4hlt lebendig, kann sich f\u00fcr Dinge begeistern, h\u00f6rt sogar zu, ich wei\u00df f\u00fcr einen Mann recht utopisch, aber funktioniert. Wir haben auch schon telefoniert. Eine leise, weiche, ruhige, m\u00e4nnlich angenehme Stimme, mit einem L\u00e4cheln und einem s\u00fc\u00dfen Akzent. L\u00e4dt ein, zum gerne Zuh\u00f6ren und zum Tr\u00e4umen. Er kitzelt meine Schmetterlinge im Bauch und manchmal ist es als wenn ich Sekt getrunken habe, dann bin ich ganz beschwingt, trunken von freudigem genie\u00dfen eines magischen Moments. Nur real gesehen bzw. getroffen haben wir uns noch nicht. Was sich morgen \u00e4ndern wird. Wegen unserem Treffen bin ich \u00e4u\u00dferst ambivalent, aufgeregt, atemlos, obwohl du mir sehr vertraut bist. Ich hab schon fast Alptr\u00e4ume, was ist wenn\u2026. vielleicht\u2026.. eventuell \u2026.. und \u00fcberhaupt\u2026\u2026 da kommt mein Pessimist durch, zum Gl\u00fcck mit Hang zum Optimismus. No risk no fun!! Und gleich wieder dr\u00e4ngelt sich ein L\u00e4cheln auf meine Lippen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ergeben hat sich das Treffen aus meinem Geplapper. Wir haben telefoniert und \u00fcber alles m\u00f6gliche gequatscht. Dabei tauchte auch die Frage auf, was ich in den n\u00e4chsten Tagen so mache. Ich hatte also von einigen mehrt\u00e4gigen Terminen erz\u00e4hlt, die ich wahrnehmen muss. Da keimte auf, als zartes Gedankenpfl\u00e4nzchen, ein Treffen einzuflechten. Du feixtest rum, dass du Zeit hast und wir uns in der Hotelbar treffen k\u00f6nnten. Wir haben dann so drum herum phantasiert und sind in eine phantastische Ebene aus schillernder Illusion und getr\u00e4umten W\u00fcnschen geschwebt, woraus nun dieses Kaffee-trinken-Seh-Test-Treffen geboren wurde. Allerdings nicht in der Hotelbar.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Das erste Treffen war auf einem Autohof an der Autobahn im Dreieck deiner Wohnung, meiner Wohnung und dem Hotel wo ich wegen meinem Termin ein Zimmer gemietet hatte. Total bekloppt eigentlich sich mit einem Fremden dort zu treffen, aber die Neugier auf dich war st\u00e4rker als jegliche Warnung vom Bauch oder vom Kopf. \u00dcbrigens ein \u00e4u\u00dferst seltenes Bild, dass Bauch und Kopf mal einer Meinung waren. Auch das kleine kesse freche Stimmchen in mir, was mir immer ungefragt ein Gespr\u00e4ch aufzwingt, hat laut, mit Hang zur Hysterie, protestiert und ich hatte f\u00fcr nichts ein offenes Ohr. So bin ich eben, leicht durchgeknallt, unberechenbar, anders halt, mit ganz eigener Sichtweise auf die Dinge und immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Trotzdem m\u00f6chte ich das Keinem empfehlen. So eine unausgegorene Aktion birgt schon so einiges an Gefahren in sich. Nun denn, alles ist ja gut gelaufen und auch wenn ich es nicht bereut habe, l\u00e4uft mir noch mancher hei\u00df-kalte Schauer den R\u00fccken rauf.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Wir waren uns auf Anhieb sympathisch, vertraut, das Knistern war un\u00fcbersehbar wie beim chatten und telefonieren, beinahe greifbar. Es knisterte nicht nur zwischen uns, es flogen Funken gro\u00df wie Feuerpfeile der Indianer, um nicht zu sagen die Luft fing Feuer und stand in Flammen. Um uns brannte es in den hellsten Farben und die Zeit verbrannte leider auch. Ich habe nicht gewusst und h\u00e4tte es nicht glauben wollen, dass in so kurzer Zeit soviel gleichzeitig passieren kann. Der Abschied fiel uns beiden extrem schwer, aber ich musste weiter, mit dem beschw\u00f6renden Versprechen wir sehen uns wieder und bis dahin schreiben, chatten und telefonieren wir, setzte ich meinen Weg fort. Verwirrt, unsicher, mal wieder sprachlos und keinen klaren Gedanken zusammenh\u00e4ngend denken k\u00f6nnen, versuchte ich zu begreifen zu verstehen was da gerade passiert ist. Welcher Film lief hier eigentlich? Hatte ich irgendetwas entscheidendes verpasst? Ich fuhr in meinem Auto, reichlich neben der Spur, gedanklich nicht fahrtechnisch, so kam ich in dem Hotel an.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Die Tage war ich mit Arbeit abgelenkt. Die restliche Zeit haben wir gechattet oder telefoniert mit viel knistern in der Leitung.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Wir haben uns tats\u00e4chlich wieder gesehen. Sehr kurzfristig sogar. Auf meinem R\u00fcckweg vom Termin nach Hause gab es einen Zwischenstopp auf dem gleichen Autohof. Genauso intensiv, kribbelig, prickelnd wie beim ersten Treffen. Auch heuer brannte die Luft und raubte gef\u00fchlt den Sauerstoff zum Atmen. Aber noch sind die Narben zu schmerzhaft und ich lass mich nicht wirklich auf mehr als Kaffee trinken und Reden ein. Ich habe ihm aus dem Blumenladen, nicht von der Tankstelle, eine Blume mitgebracht. Ich erntete einen erstaunten Blick und etwas verlegen: \u201eDanke. Warum bringst du mir eine Blume mit? Es h\u00e4tte doch umgekehrt sein m\u00fcssen. Habe aber \u00fcberhaupt keinen Gedanken in diese m\u00f6gliche Richtung gedacht.\u201c Meine Antwort war recht schlicht gehalten, Grotten ehrlich und mit einem L\u00e4cheln in der Stimme: \u201eSagt wer? Ich tue das, weil ich ein M\u00e4dchen bin, weil ich es kann und weil ich es will. Ergo kein Grund f\u00fcr Irgendwas.\u201c Dein verlegener Blick \u00e4nderte sich in staunende, zweifelnde, belustigte Verbl\u00fcffung. Das freche Stimmchen in mir grinste zufrieden und meinte \u201ealles richtig gemacht\u201c Ich bin doch sehr positiv \u00fcberrascht, dass wir mal einer Meinung sind, gab ich dem Stimmchen wortlos schmunzelnd Antwort. Nachdem dies gekl\u00e4rt war, haben wir viel gelacht, gequatscht, Anekdoten ausgetauscht und als die Abendd\u00e4mmerung einsetzte hab ich mich auf den Weg nach Hause begeben. Diesmal nutzten wir die moderne Kommunikation und telefonierten noch bis du zu Hause warst. Den Rest meines Weges habe ich gedankenverloren und trotzdem verkehrsbedingt aufmerksam zur\u00fcck gelegt. In der Nacht haben wir noch gechattet und uns \u00fcber ein weiteres Treffen ausgetauscht. Das Sch\u00f6ne, du dr\u00e4ngst mich nicht. Das Geben und Nehmen h\u00e4lt sich die Balance.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Wir brauchten ein paar wilde Anl\u00e4ufe ein weiteres Treffen zu arrangieren. Es scheiterte an der Zeit, an schon vorhandenen Terminen. Irgendwas war immer und passte nicht wirklich. Selbst die Wochenenden machten uns einen Strich durch die Rechnung. Es war nicht wirklich sch\u00f6n. Dann hattest du die Idee, dass wir uns mittig zwischen den Wohnorten treffen. So hatte jeder nur die halbe Zeit zu fahren und dadurch taten sich mehrere M\u00f6glichkeiten auf. Du schautest f\u00fcr uns nach einem passenden Ort, mit Entfaltungsm\u00f6glichkeiten. Wir m\u00f6gen beide in der Natur sein und trafen uns, etliche Wochen nach unserem ersten<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Kaffee-trinken-Seh-Test-Treffen, in einem D\u00f6rfchen nahe einem Naturschutzgebiet, Endlose pure weite Natur, ein Traum von Farb- und Pflanzenvielfalt. Wir beobachteten das eine oder andere Wildtier, spazierten an Bachl\u00e4ufen, T\u00fcmpeln, winzigen Seen und Wildblumenwiesen entlang. Im Wechsel mit Baumgruppen, B\u00fcschen und Waldst\u00fccken. Die Luft schmeckte w\u00fcrzig nach Wildkr\u00e4utern, w\u00e4rmender Sonne, entspannter Mu\u00dfe. Der Wind blies vorwitzige Wolkensch\u00e4fchen in alle Richtungen des Himmels. Unsere Gespr\u00e4che waren ungezwungen von anspruchsvoll tiefgr\u00fcndig bis erfrischend und vermittelten ein leichtes gutes Gef\u00fchl. Auf dem R\u00fcckweg gingen wir Eisessen und frischen hei\u00dfen leckeren Cappuccino trinken und auch da gingen uns die Gespr\u00e4chsthemen nicht aus. Das knistern war immer noch \u00fcberdeutlich und nicht zu leugnen oder besser gesagt, es steigerte sich weiter. Hin und wieder trafen sich unser Blicke, hielten und umarmten sich. Da die Zeit in manchen Situationen ein b\u00f6ses Eigenleben entwickeln kann, wo die Stunden wie Sekunden erscheinen, zerbr\u00f6selte unsere eh schon knappe Zeit wie ein altes, hartes Br\u00f6tchen zu Weckbr\u00f6sel. Beim Abschied, der diesmal noch schwerer fiel, hast du mir das erste Mal zart \u00fcber die Wange gestreichelt, was ein zartes Kribbeln auf der Haut zur\u00fcckl\u00e4sst. Es ist ein freies angenehmes Gef\u00fchl, dass du mich nicht dr\u00e4ngst, schon gar nicht bedr\u00e4ngst. Sofern die Zeit es zu lie\u00df, was auch mal ein paar Wochen dauern konnte, bis zum n\u00e4chsten Wiedersehen, haben wir uns in diesem D\u00f6rfchen getroffen, es ist f\u00fcr uns ein \u00fcber die Monate gewachsenes lieb gewonnenes Ritual geworden. Bei unserem n\u00e4chsten Spaziergang hast du meine Hand genommen\u2026. leichtf\u00fc\u00dfig krabbelten 1000 Ameisen \u00fcber meine Haut \u2026.und nicht mehr losgelassen. Der Gedanke daran zaubert mir ein L\u00e4cheln. Es f\u00fchlt sich gut und richtig an. F\u00fcr das n\u00e4chste Treffen haben wir verabredet, dass wir die Fahrr\u00e4der mitnehmen. Bin aufgeregt und gespannt wie ein Bogen, kurz vorm Pfeil abschie\u00dfen, wie es sein wird. Allzu lange brauchte ich nicht \u00fcberlegen und auch nicht warten. Mit viel Begeisterung, dem s\u00fc\u00dfen Akzent und dem L\u00e4cheln in deiner Stimme, fragtest du schon in der darauf folgenden Woche ob ich mich traue mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden rund um das D\u00f6rfchen. \u201eAuf jeden Fall komme ich mit, ich freue mich schon drauf.\u201c, versicherte ich dir und ertappte mich dabei, dass ich am Telefon meine Antwort mit Kopfnicken verst\u00e4rkte. So ein Bl\u00f6dsinn mischte die freche Stimme sich gleich wieder ein, er kann es doch nicht sehen. Ja, sagte ich stumm zum Stimmchen, hast ja recht. L\u00e4cheln musste ich trotzdem. Als ich auf den Parkplatz kam, warst du schon vor Ort und hast gewartet. Sofort hatte ich ein schlechtes Gewissen und \u00fcberlegte laut, ob ich die Uhrzeit verpeilt hatte. Nein hast du nicht, kam die Entwarnung, damit sich mein schlechtes Gewissen wieder auf Normalbetrieb umstellt. Mit den Worten ich konnte es nicht abwarten dich zu sehen streichst du durch meine Haare und hauchst einen zarten Kuss auf meine Wange, atmest tief den Duft meiner Haare ein und ohne hektische Bewegungen, nimmst du mich Wort frei in deinen Arm. Reglos stehen wir f\u00fcr gef\u00fchlte lange Minuten einfach nur da. Ich kann dein dezentes Rasierwasser, Duschgel oder Deo oder was es auch sein mag, atmen. Ein wohliges warmes Gef\u00fchl krabbelt meinen R\u00fccken rauf. Ich bin \u00fcberrascht wie gut es tut dich so nah zu sp\u00fcren. Entschuldige ich wollte dich nicht bedr\u00e4ngen, h\u00f6re ich dich sagen. Ich hebe meinen Kopf etwas an und merke, dass ich zu klein f\u00fcr diese Welt bin, grummel. Ich muss zu dir hochschauen, stelle mich auf die Zehenspitzen und k\u00fcsse dich scheu, sanft zur\u00fcckhaltend, abwartend was passiert. Dein Blick streift mich kurz \u00fcberrascht, streichelt mich lieb und diesmal nimmst du mich fester in deinen Arm. Dein Kuss ist sacht sanft fragend, ein liebevolles streicheln und zuckers\u00fc\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Nur als Anmerkung, die Fahrr\u00e4der haben wir nicht ausgepackt, weil man da so schlecht Arm in Arm fahren kann, haben wir es vorgezogen Hand in Hand zu laufen und um die Gegenwart und N\u00e4he des anderen zu genie\u00dfen. Obwohl es immer wieder schwer f\u00e4llt allein zur\u00fcck zu fahren, hatte ich es diesmal nicht als ganz so arg empfunden.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich habe mir eine Auszeit vom Schreiben g\u00f6nnen wollen, diese Zeit am Meer verbringen, aber nicht in der Fischerkate. Daf\u00fcr taten die Narben zu sehr weh. Du h\u00e4ttest auch die M\u00f6glichkeit dir ein wenig Zeit freizuschaufeln wenn du es ein paar Tage vorab erf\u00e4hrst w\u00fcrde es gehen. und warst so nett mich zu dir einzuladen. Du hast ein G\u00e4stezimmer, klein und fein, da kann ich ausspannen, oder den Garten nutzen um mich zu sonnen, in der Zeit in der du arbeiten bist, der Garten ist nicht einsehbar, blickdicht, gesch\u00fctzt, nennt man das glaube ich oder wenn mich eine super Idee f\u00fcr meine Geschichten \u00fcberrumpelt, k\u00f6nnte ich es auch gleich ins Notebook eingeben. Also das W-Lan nutzen. Die Zeit in der du nicht arbeitest k\u00f6nnten wir etwas gemeinsam unternehmen, schwimmen gehen oder so \u00e4hnlich, auf jeden Fall nicht nur rum gammeln und Wein trinken. hast du angeboten, also keine schlechte Idee fand ich. Bis ich mit diesem Gedanken vertraut war, hatte es noch einige Treffen in dem D\u00f6rfchen gegeben. An einem Morgen bin ich zu dir gefahren. Es waren ein paar entspannte sch\u00f6ne, leichte, unkomplizierte erholsame Nachmittage und Abende, weil du Vormittags arbeiten musstest. Wir haben so einiges unternommen, Wie versprochen (oder war es angedroht?) schwimmen gehen und auch die Fahrradtour. Am vorletzten Abend hast du energisch an die T\u00fcr geklopft, kamst das erste mal \u00fcberhaupt und dann auch gleich noch besorgt ins G\u00e4stezimmer. Die Tage davor sind wir immer gleichzeitig, nein nicht zusammen in ein Bett, sondern jeder in sein eigenes Bett, ich ins G\u00e4stezimmer und du in dein Schlafzimmer gegangen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eHey!? Wieso bist du schon im Bett? Was ist passiert? Was ist mit dir? Geht es dir nicht gut? Was kann ich f\u00fcr dich tun?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich lache leise: \u201eNichts ist passiert, alles gut.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eVerstehe ich jetzt nicht so ganz\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Schmunzelnd necke ich dich mit den Worten: \u201eWie auch, bist doch ein Mann\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eHmmm, nun sag schon . Was ist los?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Dich anl\u00e4chelnd schnurre ich wie ein Katzitatzi \u201eNichts ist los, ich bin ins Bett, um dich nicht beim TV schauen zu st\u00f6ren, ich mein Buch weiterlesen wollte, weil ich es kann, weil ich frisch geduscht bin und es schon sp\u00e4t ist.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich sehe, dass sich deine Mimik langsam entspannst.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eMich st\u00f6ren, womit denn? Bl\u00e4tterst du die Seiten so laut um? Der Film ist gerade zu Ende und hab dich in der K\u00fcche vermutet. Ich dachte wir trinken noch einen Wein als Tagesabschluss?!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Immer noch schnurrend wie ein Stubentiger schaue ich dich fragend an \u201eund nun?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eMoment\u201c und schon bist du raus. Ich tauche in der n\u00e4chsten Minute wieder in eine andere Welt und eine andere Zeit ein. Als du dich mit zwei Gl\u00e4sern Wein in den Sessel am Bett setzt, zucke ich erschreckt zusammen und schaue dich verdutzt an.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eSoweit abgetaucht, wieder nichts mitbekommen? Sorry ich hab dich raus gebracht! Flieg nicht ohne mich weg.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eNein hast du nicht. Alles gut.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">Ich blinzel ein paar mal und damit ist auch der Schatten des Erschreckens weg. Du reichst mir ein Weinglas Ich kuschel mich in die Kissen und nippe am Wein. \u201eHm mein Lieblingswein. Du bist so gut\u201c fl\u00fcstere ich leise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-cyan-blue-color has-text-color\" style=\"font-size:8px\">.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:30px\">\u201eSp\u00fcrst du die Leichtigkeit dieses Augenblicks?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kunst des Schreibens liegt nicht nur darin Worte aneinander zu reihen und einen Text zu erstellen, sondern viel mehr darin, den Leser mit zu nehmen auf phantastische Reisen, seltsame sch\u00f6ne Erlebnisse, lustige, witzige, einzigartige Begebenheiten, das jonglieren mit Worten, die Sch\u00f6nheit, die Faszination des Lesens, in Wortbildern zu kreieren und zu vermitteln. Die Realit\u00e4t im Karussell von Wach und Traum zwischen Phantasie und Illusion. 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