{"id":237,"date":"2021-05-20T23:39:22","date_gmt":"2021-05-20T21:39:22","guid":{"rendered":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=237"},"modified":"2021-06-01T21:46:34","modified_gmt":"2021-06-01T19:46:34","slug":"die-fischerkate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=237","title":{"rendered":"Die Fischerkate"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:35px\">Bei unserem Telefonat heute Nacht hast du gesagt, dass es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn du f\u00fcr ein paar Tage ausspannen k\u00f6nntest am liebsten mit mir in der Fischerkate. Es zwicken die Entzugserscheinungen, nach Sonne, Wind und Meer. Meine Bedenken, dass uns bestimmt keiner mehr kennt, uns die Steine und Muscheln nicht wieder erkennen, weil wir so lange nicht dort waren, entmachtest du locker mit einem L\u00e4cheln. Ich muss schmunzeln, du hast bestimmt recht mit der These, dass die Steine und Muscheln unter der Schale ein exzellentes Ged\u00e4chtnis haben. Da ich gut mit meiner aktuellen Geschichte vorankomme, spricht nichts dagegen, dass ich mit dir in der Fischerkate eine Auszeit verbringe. Relativ fr\u00fch am heutigen Vormittag hast du mich angerufen und mir erz\u00e4hlt, dass du eine Fischerkate kurzfristig gebucht hast. Leider war \u201aunsere Kate\u2018 nicht mehr frei. Die Entt\u00e4uschung kratzt an mir, wie eine Katze an ihrem Kratzbaum mit frisch gesch\u00e4rften scharfen Krallen und es tr\u00f6stet mich auch nicht so wirklich, dass die Gebuchte nur einen Katzensprung von \u201aunserer Kate\u2019 entfernt und so quasi Gartenpforte an Gartenpforte bzw. Zaun an Zaun, durchaus genauso ruhig und abgeschieden, ist. Eine Fahrkarte hast du auch gleich f\u00fcr mich geordert, damit ich den Zug auch tats\u00e4chlich erreiche kommt das Transfertaxi in zwei Stunden. Ergo genug Zeit f\u00fcr mich. Deine umsichtige Art zu planen begeistert mich immer wieder aufs Neue. Du hast den Bahnhof in der n\u00e4chst gr\u00f6\u00dferen Stadt, in der N\u00e4he deines arbeitsbedingten Termins ausgesucht, kannst mich am Ziel-Bahnhof abholen und gemeinsam fahren wir dann weiter ans Meer. F\u00fcr einen Moment schlie\u00dfe ich meine Augen, all die vielen Erinnerungen, die sofort wie Hochglanzfotos pr\u00e4sent sind, fluten meine Gedanken mit einem \u00fcbersch\u00e4umenden warmen Gef\u00fchl und zaubern ein L\u00e4cheln in meine Mundwinkel. Ich sp\u00fcre die w\u00e4rmende Sonne auf der Haut, schmecke die frische Meeresbrise, atme die w\u00fcrzige Luft, f\u00fchle die vertraute entspannte Ruhe der kleinen Bucht, das Prickeln der Wassertropfen auf der Haut und h\u00f6re das gleichm\u00e4\u00dfige Rauschen der Wellen, sehe vor meinem inneren Auge wie sie verspielt auf den Strand rollen und die eine oder andere Muschel mitbringen. Die wohlige Leichtigkeit von verwegener Reiselust, geborgener Vertrautheit, erregender Vorfreude, wie ein ins Wasser geworfener Stein Kreise malt, durchzieht es meinen K\u00f6rper bis in die kleinste Zelle. Eine erfrischende Dusche, ein bisschen an h\u00fcbschen, neee neee kein Make up, dass brauche ich nicht. Ich habe nur Duschgel, Deo und ein dezentes leichtes frisches Parfum. Ein paar Sachen sind schnell eingepackt. Noch einmal streife ich durch die Wohnung, inspizierend, um nichts zu vergessen und schon bin ich startklar. Es klingelt an der T\u00fcr. Was f\u00fcr ein Service, ich brauche nicht einmal meine Tasche selbst zum Taxi tragen. Ein kurzweiliges Gespr\u00e4ch mit dem Taxifahrer, l\u00e4sst die 30 Minuten Fahrstrecke k\u00fcrzer erscheinen als sie tats\u00e4chlich ist. Am Bahnhof hole ich meinen bereitliegenden Fahrschein nebst Platzkarte ab. Du hast sogar an einen Fensterplatz in Fahrtrichtung gedacht. Entspannt kuschel ich mich in meinen Sitz, schaue aus dem Fenster und \u00fcber mein Handy h\u00f6re ich meine Lieblingsmusik nat\u00fcrlich mit Kopfh\u00f6rer. Alles andere geht gar nicht. Wenn so der eine oder andere Tuppes die Musik ohne Kopfh\u00f6rer h\u00f6rt und ich im Glauben bin ein Kater \u00fcbt gerade die erste Strophe um eine rollige Katze zu beeindrucken. Dann kann ich da auch schon mal so richtig genervt mit der Feinf\u00fchligkeit eines Vorschlaghammers reagieren und agieren, mit der zu Eiszapfen unterk\u00fchlten freundlich-nett formulierten Frage: \u201eFunktioniert das Ding auch in leise \u00fcber Kopfh\u00f6rer oder gibt es noch eine weitere Option au\u00dfer, dass ich es in die B\u00fcsche werfe und viel Spa\u00df beim Suchen w\u00fcnsche?!\u201c In den meisten F\u00e4llen gen\u00fcgt der Hinweis, manchmal allerdings braucht es noch den Zusatz: \u201eJetzt, nicht sp\u00e4ter!\u201c Der Zug f\u00fcllte sich und es dauerte nicht allzu lange als das Signal kam zum Abfahren. Mit in diesem Abteil war ein Mann, in meinem Alter, der seinen Aktenkoffer als Unterlage f\u00fcr sein Notebook nutzte, eine junge Frau in ihre Zeitschrift vertieft und ein weiterer Mann, alters bedingt f\u00fcr mich ein junger H\u00fcpfer, der aufs Handy starrte und darauf rum tippte. Ich, tief in den Sitz gekuschelt, schloss meine Augen und lauschte dem Lied \u201aOur Shangri-La\u2018 von Mark Knopfler und Emmylou Harris. Harmonische, verf\u00fchrerische liebliche Kl\u00e4nge von Klavier, Gitarre und Geige begleiteten meine Reise, auf den Schwingen der Phantasie, tauchte ich im Meer nach den sch\u00f6nsten Muscheln, schwamm mit meinem alten Bekannten dem Octopus um die Wette, was er wie immer durch Heimvorteil gewinnt, schwebte der Sonne entgegen, tanzte \u00fcber den Wolken im funkelnden Licht der Sterne und lie\u00df meinen Gedanken Freiraum sich zu entfalten. Bei dem Lied \u201aIch w\u00fcnscht\u2018 du w\u00e4rst bei mir\u2018 von Superboys, tippte etwas gegen meinen Fu\u00df und ich fiel unsanft ins Hier und Jetzt in meinen Sitz. Es war der Mann mit dem Notebook. Er hat wohl beobachtet, dass ich um mich herum alles ausgeblendet habe und nichts mehr mitkriegte. Da der Schaffner gerade kam um die Billetts zu kontrollieren hat er mich darauf aufmerksam machen wollen. Mit einem L\u00e4cheln bedankte ich mich bei ihm. Jaaa-ha ich kann auch schon mal nett sein, wenn ich das will. Ich zeigte meinen Fahrschein und tauchte danach wieder in meine Tagtr\u00e4ume ab. Am n\u00e4chsten Bahnhof stieg der Mann mit dem Handy und die Frau aus, weitere Fahrg\u00e4ste kamen nicht hinzu. Der Mann und ich blieben allein im Abteil. Ich habe immer schnell Kontakt, wenn ich es zulasse. Nach dem freundlichen Hinweis wegen dem Schaffner fand ich, dass nichts gegen verbale Kommunikation sprach und nach kurzer Zeit sind wir in ein angeregtes kurzweiliges Gespr\u00e4ch verstrickt \u00fcber viele interessante Themen von tiefgr\u00fcndig bis sinnfrei, von ernst bis lustig. Der Mann erz\u00e4hlt so lebendig mit einem L\u00e4cheln in der Stimme, kleine Anekdoten aus seiner Arbeitswelt und aus seinem Leben. Aufmerksam h\u00f6re ich zu, lausche schmunzelnd gebannt seiner Erz\u00e4hlung. Alsbald sind wir am Ziel-Bahnhof und dort trennen sich unsere Wege. Ich bedanke mich noch einmal f\u00fcr die nette angeregte Unterhaltung und schon sind meine Gedanken und mein Blick auf der Suche nach dir. Ich laufe in Richtung Ausgang. Da entdecke ich dich, l\u00e4ssig lehnst du am Treppengel\u00e4nder und wartest. Dicht vor dir bleibe ich stehen, l\u00e4chel dich an und dein liebevoller Blick umarmt mich, streichelt mich z\u00e4rtlich. L\u00e4chelnd ziehst du mich fest an dich, eng in deinen Arm fragst neckend: \u201eDeine Reisebekanntschaft? Daf\u00fcr sieht er ja noch entspannt aus und hat es augenscheinlich heile \u00fcberlebt.\u201c \u201eJa, er hat mir die Zeit mit Smalltalk verk\u00fcrzt. Hey, du bist frech. Du wei\u00dft doch, ich kann auch mal nett sein.\u201c \u201eja ich wei\u00df, \u201ened gschimpfd is halb globd\u201c so kenne ich das ganz eindeutig bei dir .\u201c \u201eOooh menno, M\u00e4nner!\u201c Dein Gesicht versteckst du in meinem mittlerweile wieder trockenem Haar wuschelst es durch und fl\u00fcstert wie sehr du mich vermisst hast. Ich habe dich auch ganz arg vermisst, fl\u00fcstere ich zur\u00fcck, kuschel mich in deinen Arm und atme dich tief ein, schmecke den Duft deiner Haut und erwidere deinen z\u00e4rtlichen Kuss mit sanftem Zungenspiel. Hand in Hand laufen wir zum Auto und nach kurzweiliger, entspannter Autobahnfahrt, ohne gr\u00f6\u00dfere Staus oder \u00e4hnlichen Unannehmlichkeiten, sind wir mit Schl\u00fcssel abholen recht z\u00fcgig bei der f\u00fcr uns neuen Fischerkate angekommen. Fast zaghaft greife ich nach deiner Hand. Du verstehst mich sofort. Ziehst mich dicht an deine Seite, fest in deinen Arm, gibst mir augenblicklich das Gef\u00fchl von N\u00e4he, W\u00e4rme und Geborgenheit. Du dr\u00fcckst meine Hand kurz, schenkst mir ein warmes liebevolles L\u00e4cheln, was sich bis in deine Augen spiegelt und mein Seelchen streichelt. Dann sagst du leise \u201akomm\u2018. Ich bin erleichtert, dass diese Kate auch so abgelegen in der N\u00e4he der kleinen Bucht liegt. Das Gartentor quietscht, was dich zu einem Schmunzeln animiert. Etwas ratlos beinahe verloren stehe ich im Eingangbereich des H\u00e4uschens. Es erinnert mich an meinen ersten Besuch in unserer Kate, als ich die T\u00fcr aufschloss und so viele Eindr\u00fccke gleichzeitig wahrnahm. Die Aufteilung der R\u00e4ume ist gleich, das Mobiliar ist zwar anders, wirkt einladend, trotzdem ist es nicht so wie in \u201aunserer Kate\u2018. Seufzend tappe ich weiter in jeden einzelnen Raum und lass es auf mich wirken. Nach dem Auspacken sind wir gleich am Strand entlang gelaufen in Richtung Dorf um in einem der Caf\u00e9s eine Kleinigkeit zu essen und im Dorfladen einige Lebensmittel zu kaufen f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Nach dem auch diese verstaut sind, schlendern wir mit Decke und Handtuch am Strand entlang in die versteckte kleine Bucht. Im Schatten der B\u00e4ume auf der Decke liege ich dicht an deiner Seite und atme die Erinnerung an die Zeit in dieser Bucht tief ein. Ein buntes Bild aus tausend kleinen Puzzleteilen entsteht und ich l\u00e4chel \u00fcber jedes einzelne Detail. Gen\u00fcsslich r\u00e4kel ich mich in deinem Arm und streichel auffordernd \u00fcber deine nackte Haut. \u201eHey, was soll das werden?\u201c kokettierst du. Lachend stehst du auf, ziehst mich hoch, k\u00fcsst mich mit z\u00e4rtlich verlangender Leidenschaft und fl\u00fcsterst: \u201eKomm lass uns schwimmen.\u201c \u201eKluge Idee, eine erfrischende Abk\u00fchlung tut bestimmt gut.\u201c wispere ich und laufe ins warme Meer. Ich genie\u00dfe das herrlich prickelnde Gef\u00fchl, als die vielen Tausend Wassertr\u00f6pfchen meinen K\u00f6rper benetzen, das Sonnen gew\u00e4rmte Wasser mich umspielt, liebkost und streichelt. \u00dcberm\u00fctig albern wir, lassen uns im Wasser treiben, von den Wellen tragen und schwimmen ein St\u00fcck hinaus, den R\u00fcckweg nicht aus dem Blick verlierend. Erfrischt sinke ich auf die Decke, die entspannte Ruhe erdet mich und ich lausche der Stille, die sich in mir fort setzt. Der warme Wind trocknet uns, haucht mit verspielter leichter steter Brise. Ich kuschel mich in deinen Arm, genie\u00dfe deine N\u00e4he, das sanfte Ber\u00fchren deiner Finger, das sachte Streicheln \u00fcber meine hei\u00dfe Haut. Gebannt erhasche ich jede Bewegung deiner Finger, wie sie verhalten z\u00e4rtliche Spuren zeichnen auf meinem Arm, in streichelnden Schw\u00fcngen die Strecksehnen nach empfinden, intuitiv behutsam den Weg \u00fcber meinen Handr\u00fccken finden, spielen, verhaken, liebkosen, streicheln, verknoten sich mit meinen Fingern. Es erregt mich, zaubert mir ein L\u00e4cheln. Mein Herzschlag schnellt nach oben. In Sekunden steht mein atemloses Verlangen in Flammen, entfacht kleine Feuerstellen auf meiner Haut. Mein leises St\u00f6hnen zeigt dir, du bist auf der richtigen Spur. Dein brennendes Verlangen ist zum Greifen sp\u00fcrbar, vermischt sich mit meiner ungestillten bedingungslosen Hingabe. Grenzenloses leidenschaftliches Wollen entfacht aus lustvoller glimmender Glut einen Fl\u00e4chenbrand, schaltet das Denken auf Sparflamme. Die Sonne sendet die letzten warmen Strahlen \u00fcbers Meer, versteckt sich, bis ein neuer Tag erwacht, in flauschigen Wolkenkissen. \u201eKomm\u201c, fl\u00fcsterst du mir mit bebender Stimme leise zu: \u201eLass uns zur\u00fcck zur Kate gehen, ich will dich, will dich ganz mit allen Sinnen erleben, genie\u00dfen, will dich neu entdecken, dich verw\u00f6hnen.\u201c Mit flatternden Schmetterlingen im Bauch und \u00fcbersch\u00e4umender hungriger Vorfreude auf dich sind die Sachen Rekord verd\u00e4chtig schnell zusammengepackt und Hand in Hand, z\u00e4rtlich kneten dr\u00fccken spielen schmusen unsere Finger mit einander, geht es zur Kate. Kaum ist die T\u00fcr ins Schloss gefallen, ziehst du mich in deine Arme. Verlangende wilde K\u00fcsse synchron mit vor hei\u00dfer Erregung kalten H\u00e4nden wandern \u00fcber meinen K\u00f6rper, der lautlos vor leidenschaftlicher Sehnsucht schreit, nach deiner Ber\u00fchrung lechzt, verspricht, dass fast tabulos, keine W\u00fcnsche offen bleiben, streichelnd schleichen deine Finger mit der Schnelligkeit einer Horde ausgehungerter Rennschnecken unter mein Top. Achtlos liegen nach und nach die einzelnen Kleidungsst\u00fccke die du uns vom K\u00f6rper ungeduldig wischt, im Flur verstreut. Ich presse mich mit dem R\u00fccken an die Wand, st\u00fctze mich mit dem Fu\u00df ab. Sauge jedes noch so kleinste Detail in mich hinein, atme dich, sp\u00fcre dich. Langsam rutsche ich an der Wand runter. Mein K\u00f6rper summt, meine Beine sind weich wie schmelzendes Eis in der Sonne. Wissend l\u00e4chelnd h\u00e4ltst du mich mit sicherer Hand. Ich kuschel mich an deine Brust: \u201eIch will dich auch, jetzt, ganz, mit Haut und Haaren, alle Facetten von dir \u201c schnurre ich in deinem Arm. Im flauschig weichen Bett kuschel ich mich eng an deine Seite, streiche verspielt mit den Fingerspitzen gefolgt von meinen Lippen \u00fcber deinen Bauch bis zum Haaransatz, s\u00fcdlich vom Bauchnabel halte ich inne. Ohne den Hautkontakt zu verlieren drehe ich mich ganz zu dir und gleite zwischen deine Schenkel, sp\u00fcre deinen prallen harten Zebed\u00e4us an meinem Busen, presse ihn mit reibender Bewegung dazwischen. Es erregt mich ma\u00dflos, dein St\u00f6hnen elektrisiert meine Haare, die sich abrupt hoch schnellen. Eine G\u00e4nsehaut rollt vom Nacken abw\u00e4rts im Wechsel zwischen hei\u00df und kalt bis zu den Fu\u00dfspitzen. Meine Haare fallen auf deinen Bauch, kitzeln z\u00e4rtlich dar\u00fcber. Deine Lanze zeigt sich in bet\u00f6render Pracht. Sanftm\u00fctig streiche ich entlang deiner Beininnenseiten \u00fcber weiche warme Haut, spiele mit der Zunge an der Spitze deiner Zuckerstange, koste den Hautkontakt aus, mein Mund umschlie\u00dft das K\u00f6pfchen, mit den Lippen schiebe ich die Haut seidig dezent zur\u00fcck. Vorsichtig mit zartem Zungenzwischenspiel, knabbere ich daran, sauge ihn tief ein, knete streichelnd deinen Schaft, massiere mit verschmustem leichtem Fingerspiel deine Eier, labe mich an deiner Lust, berauscht halte ich inne, noch sollst du nicht kommen. Ich schlie\u00dfe meine Augen f\u00fcr einen kleinen Augenblick, lasse das Bild in mir wirken, atme den Duft deiner Haut tief ein, streichel wieder \u00fcber deine Beininnenseiten, dich dabei nicht aus dem Blick lassend, lege ich mich neben dich. Du ziehst mich noch ein St\u00fcck dichter an deine Seite. Halt mich ganz fest, ber\u00fchre mich, verf\u00fchr mich. Du machst mich atemlos, in deinen H\u00e4nden bin ich dahinschmelzend, so wie hei\u00dfes Kerzenwachs weich formbar ist, aale ich mich auf dem Laken. Komm zu mir, ich kann es kaum noch abwarten, ich will dich sp\u00fcren in mir, will deinen Rhythmus, deinen Bluesharp, gib mir deinen Beat. Komm, bitte lass mich nicht zappeln. Wie in Zeitlupe legst du dich auf mich. Ungeduldig schiebe ich mich unter dich. \u201eLangsam, nicht so ungeduldig, lass dich fallen\u201c, raunst du, mit vor leidenschaftlich rauer Stimme, dicht an meinem Ohr. Du kniest zwischen meinen Schenkeln, deine Lippen liebkosen meinen Bauch, entdecken hei\u00dfe brennende Stellen, verweilen, erkunden und wandern weiter und tiefer. Deine Finger reiben \u00fcber meine neugierige Perle, \u00f6ffnen mit leichtem Druck mm f\u00fcr mm die Lustmuschel. Z\u00e4rtlich umkreist deine Zunge meine Perle, und f\u00e4hrt \u00fcber den Rand meiner Lustmuschel, taucht ein in mein Honigt\u00f6pfchen. Zur Best\u00e4tigung, du bist auf dem Pfad meiner ungez\u00e4hmten \u00fcbersch\u00e4umenden Lust, st\u00f6hne ich auf und atme heftig aus. Jede Zelle meines K\u00f6rpers vibriert in kurzen unkontrollierbaren Intervallen, fiebert deiner Ber\u00fchrung entgegen. Komm fl\u00fcstere ich in unterdr\u00fccktes St\u00f6hnen \u00fcbergehend. Ungez\u00fcgelt ungehemmt krallen meine Finger das Laken, dr\u00fccke ich den R\u00fccken durch, strecke ich mich dir entgegen. Du h\u00e4ltst inne, schaust mich an, siehst mein inneres Strahlen, den Glanz in meinen l\u00e4chelnden Augen. Bitte, bitte lass mich kommen, komm zu mir. Ich will dich sp\u00fcren, tief in mir. Du kniest zwischen meinen Schenkeln, streichelst \u00fcber meine Perle, die Beininnenseiten entlang. Legst dich auf mich. Ich schlinge meine Beine um deine H\u00fcften, sp\u00fcre deine Zuckerstange den Rand meiner Lustmuschel \u00f6ffnen. Mit der Ruhe und der Gelassenheit eines Sonnenaufganges tauchst du in meinen hei\u00dfen Pool aus tausenden Lusttr\u00f6pfchen. St\u00f6hnend genie\u00dfe ich das Vordringen, sauge dich ein, halte dich fest in mir, f\u00fchle wie du mich ganz ausf\u00fcllst und mit jedem Sto\u00df, den ich auffange, abfedere und genauso intensiv zur\u00fcckgebe, f\u00fchle ich, dass du anst\u00f6\u00dft, was mich zus\u00e4tzlich kickt. Du drehst dich mit mir, h\u00e4ltst mich mit sicherer Hand auf dir. \u201eReite mich!\u201c st\u00f6hnst du, ich will sehen, sp\u00fcren, f\u00fchlen wie du kommst. \u201eReite mich!!\u201c Mein Busen wippt im Rhythmus, das Ansto\u00dfen ist noch intensiver, katapultiert mich in ungeahnte H\u00f6hen. Als wir synchron kommen, sp\u00fcre ich unser Beben, unser Erzittern. Mein Bauch explodiert in bunter Farbenvielfalt, hei\u00df brennt meine verlangende erf\u00fcllte Sehnsucht, in meinen Adern tobt der bet\u00f6rende s\u00fc\u00dfe Cocktail und ich delektiere das Summen, Vibrieren, Zittern, so berauschend wie ein Seebeben faszinierend ist. Ersch\u00f6pft rutsche ich in die sichere vertraute Geborgenheit an deiner Seite. Du l\u00e4sst mich nicht los, streichelst \u00fcber meinen R\u00fccken dr\u00fcckst mich an dich. Ich kuschel meinen Kopf auf deine Brust, schlie\u00dfe meine Augen, atme den Duft deiner Haut. Es dauert bis mein Blutdruck und auch mein Puls wieder normal takten. Bis es soweit ist d\u00fcmpeln meine Gedanken zwischen Traum und Wirklichkeit. Nach erholsamem Schlaf plagt der Hunger. Mein Magen redet laut und deutlich. Ergo f\u00fchrt der Weg direkt, nach einem kurzen Zwischenstopp im Bad, in die K\u00fcche. Ich koch erst mal Kaffee und der frische aromatische Duft flutet den Raum, vers\u00f6hnt mich ein wenig mit der Tatsache, dass es nicht \u201aunsere Kate\u2018 ist. Bei uns bekommt der Mitternachts Snack eine ganz eigene Bedeutung, eine neue Dimension. Ich trinke mit Genuss meinen Kaffee und schaue dir dabei zu, wie du f\u00fcr uns ein Festessen zauberst. Liebevoll decke ich den Tisch. Bei Kerzenschein schlemmen wir mit gut aufs Essen abgestimmten Wein. Immer wieder staunend, fasziniert beobachte ich das Schauspiel, wie die ersten Sonnenstrahlen \u00fcber den Horizont klettern und den Morgen in einen traumhaften Sonnenaufgang tauchen. Kein Maler k\u00f6nnte so ein Feuerwerk an Farbenspiel mit dieser Vielzahl von Farbnuancen auf die Leinwand bringen. L\u00e4chelnd schaust du mich an, beobachtest mich, streichelst \u00fcber meine Hand und dr\u00fcckst sie wortlos wissend f\u00fcr einen Moment. Du tust so gut, verstehst mich v\u00f6llig Wort frei, philosophiere ich in Gedanken, l\u00e4chle dich an und f\u00fcr diese magischen Momente w\u00fcnsche ich mir Unendlichkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei unserem Telefonat heute Nacht hast du gesagt, dass es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn du f\u00fcr ein paar Tage ausspannen k\u00f6nntest am liebsten mit mir in der Fischerkate. Es zwicken die Entzugserscheinungen, nach Sonne, Wind und Meer. Meine Bedenken, dass uns bestimmt keiner mehr kennt, uns die Steine und Muscheln nicht wieder erkennen, weil wir so lange nicht dort waren, entmachtest du locker mit einem L\u00e4cheln. 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