{"id":342,"date":"2022-06-13T21:18:27","date_gmt":"2022-06-13T19:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=342"},"modified":"2022-06-17T08:29:25","modified_gmt":"2022-06-17T06:29:25","slug":"so-fern-so-nah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/liyahs-geschichten.de\/?p=342","title":{"rendered":"So fern &#8211; so nah"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:35px\">  Wir beide leben in getrennten Wohnungen, in anderen St\u00e4dten, aus privaten Verpflichtungen und bedingt durch die Arbeit, bist du leider nicht immer bei mir oder ich bei dir. In letzter Zeit liegen die Termine bei uns richtig mies ung\u00fcnstig, es passt nicht zusammen um die Fahrzeit noch zus\u00e4tzlich oben drauf zu packen. Schlaf wird zwar meist v\u00f6llig \u00fcberbewertet, ist aber nicht g\u00e4nzlich au\u00dfer Acht zu lassen. Somit ist mein Bett zur H\u00e4lfte ziemlich unterk\u00fchlt und leer.  Boah eyh, ist ja  gut, ich jammere   nicht rum  wie ein liebeskranker streunender Stubentiger, letztlich wei\u00df ich, dass du genau so eine leere kalte Betth\u00e4lfte hast und es auch nicht sonderlich gut findest.  Gestern \u2026\u2026 der Abend war anders als sonst, anders halt, nicht greifbar. Die Emotionen waren bis zum Bersten aufgeladen, die Luft knisterte, gepr\u00e4gt von leidenschaftlicher hochexplosiver  Lust. Es hat noch eine ganze Weile gedauert bis sich mein Tintenfischchen wieder beruhigte, meine Schmetterlinge die Fl\u00fcgel sinken lie\u00dfen und ich einschlafen konnte. Nach einem kurzen Schlaf-Zeitfenster von weniger als vier Stunden, hast du mich geweckt mit deinem z\u00e4rtlich gehauchtem \u201eNaa-duu, wie hast du geschlafen? Au\u00dfer zu wenig?\u201c Du bist so angenehm f\u00fcrsorglich, das erfreut mich immer wieder. Ich konnte dein durch meine Haare wuscheln beinahe k\u00f6rperlich sp\u00fcren, wie hei\u00dfe Milch mit Honig die Kehle runter l\u00e4uft und den Bauch mit viel W\u00e4rme erf\u00fcllt, seilte sich von den Haarspitzen ein sanfter Schauer ab, in zarten warmen Sch\u00fcben, wohlig bis zu den Fu\u00dfspitzen, die aufgeregt im Takt meines erregten Herzschlags wippten. Es reicht schon wenn deine raue samtweiche m\u00e4nnliche Stimme mit diesem s\u00fc\u00dfen zarten bet\u00f6rendem L\u00e4cheln darin, ein  einzelnes Wort in mein Ohr haucht. Du hast seit unserem Kennenlernen nichts an Erotik und deine Stimme auch nichts an Wirkung auf mich verloren. Du machst mich ganz schwindelig, ich muss mich bei dir sogar im Liegen noch festhalten, habe noch  genau die selben Gef\u00fchle wie in den ersten Tagen. Es wird nicht weniger, im Gegenteil es hat sich im Laufe der Zeit verfestigt und wird stetig mehr. Es kribbelt auf meiner Haut, l\u00e4sst kein H\u00e4rchen aus, krabbelt sacht darunter, verteilt sich in jedem kleinsten Baustein meines K\u00f6rpers. Mir war nie wirklich bewusst aus wie vielen Elementen mein K\u00f6rper besteht, auf jeden Fall sind es ganz, ganz m\u00e4chtig viele. Ein saugeiles Gef\u00fchl, was mich flutet, mich  federleicht aufsteigen l\u00e4sst, mich erf\u00fcllt, mich erdet, wenn es sein muss, mich auch auff\u00e4ngt, bevor ich strauchele. Regungslos und still liege ich in meinem Bett,  wie in meinem Wolkennest in weichen Wolkenkissen  gebettet, bis auf meine wippenden Fu\u00dfspitzen, lausche deiner Stimme, sp\u00fcre das leise leichte wollende Vibrieren in deiner Stimme, inhaliere jedes einzelne Wort, sauge jeden Buchstaben auf. Ich genie\u00dfe erneut den Reiz aufflammender Lust, diese F\u00fclle des magischen schlichten Augenblicks, die pr\u00e4chtige Sch\u00f6nheit dieses Moments, dieses allumfassenden Moments wie einen Blumenstrau\u00df mit den sch\u00f6nsten Blumen in einem Feuerwerk aus leuchtenden buntesten Farben. Es ist atemberaubend  deine N\u00e4he trotz der Entfernung zu sp\u00fcren, wie ein Blick aus dem Flugzeug in die atemlose Weite \u00fcber faszinierende wallende und sich t\u00fcrmende Wolkengebilde, du bist mir unendlich nah, gibst mir unbeschwerte Sicherheit, durch Raum und  Zeit  zu surfen, wie ein Schmetterling in seiner k\u00fchnsten Flugschau zu fliegen ohne  banges fragen was wird sein. Du verstehst die Luft zum Brennen zu bringen. Unser Bettgefl\u00fcster ist schneller aufgeheizt, als dass ich ausatmen kann und l\u00e4sst unsere Telefonh\u00f6rer gl\u00fchen. Die Gef\u00fchle k\u00f6cheln nicht gerade auf Sparflamme, haben den Siedepunkt schon sch\u00e4umend brodelnd \u00fcberschritten.  Du hauchst mir feinsinnige freche kleine lustvolle leidenschaftliche erregende Liebkosungen ins Ohr und ad hoc  knipst sich mein Kopfkino an und l\u00e4uft auf h\u00f6chster Stufe. Schmunzelnd stelle ich gedanklich fest, auf einer Skala von eins bis zehn ist das eine glatte zw\u00f6lf. Ein stilles leises St\u00f6hnen ist meine Antwort. Ich schlie\u00dfe meine Augen, lass mich noch tiefer in meine Kissen sinken. Ich kann dich f\u00fchlen, blende alles Andere aus, tauche ein in die Untiefen deiner Stimme, die mich umsp\u00fclt, mich tr\u00e4gt, mich umf\u00e4ngt, mich streichelt, mich ausf\u00fcllt, mich erf\u00fcllt, mich berauscht. Erotische Bilder, sinnliche  Szenen entstehen, aus Lust, aus Erinnerung, aus dem F\u00fchlen des   erwachenden stillen Morgen. Ich bin gefangen im Karussell zwischen Wirklichkeit, Leidenschaft,  bedingungslosem Geben, Nehmen, Phantasie, und begehrlichem Wollen. Mein Gef\u00fchlspool aus  unzensierter  Lust, wilder leidenschaftlicher Hingabe, purer Neugier, bei dir neue Facetten zu entdecken. Mein ungez\u00e4hmtes Verlangen  schwappt verd\u00e4chtigt hoch, bis dicht an den Rand. Damit verkn\u00fcpft ziehen aufgeheizte Gedankenschleier durch meinen K\u00f6rper. Bei diesem emotional turbulentem Seegang hat mein Octopus alle acht Arme voll zu tun,  vier braucht es f\u00fcr festen Stand,  die beiden anderen um das Segelsurfbrett zu steuern und muss sich tats\u00e4chlich mit zwei Armen festhalten. In meinen Augen tanzen die Lustf\u00fcnkchen und blitzen wie leuchtende Gl\u00fchw\u00fcrmchen auf. Ein leises St\u00f6hnen stiehlt sich aus den Tiefen meines Lustzentrums in dein Ohr. Ich fl\u00fcstere  wie sehr ich dich vermisse, wie sehr ich hei\u00df auf dich bin. Wie sehr ich mich sehne nach deiner Umarmung, wie sehr ich es m\u00f6chte, deine Lippen zu k\u00fcssen, wie gerne ich m\u00f6chte, dass du mich streichelst, wie gern ich dich verw\u00f6hne, wie gerne ich dich ber\u00fchren m\u00f6chte. Wie gerne ich meine Lippen, um deine S\u00fc\u00dfholzwurzel liebevoll z\u00e4rtlich schlie\u00dfen m\u00f6chte. Was dir ein sinnlich wohliges Brummen entlockt. Die Wahrnehmung durch meine  geschlossenen Augen, ist noch intensiver,   sanft, wie in getr\u00e4umter Trance, sp\u00fcre ich, perlt es in mir, wie Brausepulver, in aufsteigenden kleinen, gr\u00f6\u00dfer werdenden  Bl\u00e4schen, wie viel du mir bedeutest. Ein leises liebevolles L\u00e4cheln ist auf meine Lippen getackert, wissend, wollend, fordernd, gebend, von der Erinnerung an uns gen\u00e4hrt, angestachelt von meinem Kopfkino, befeuert durch deine Stimme, die uns entf\u00fchrt an einen Ort, den nur wir beide kennen. Wo Sehnsucht eine eigene Dimension hat und Erf\u00fcllung  eine eigene Sprache spricht, wo wir eins sind im Denken, im Sein, im miteinander, eingebettet in   vertrautem Verstehen, Wort-freiem Wissen. Ich f\u00fchle dich, deine N\u00e4he, deine W\u00e4rme.  Du gibst mir die Sicherheit und Geborgenheit, die ich brauche. Ich sp\u00fcre wie sich unser Wollen vereint, unser Herzschlag im gleichen Takt bewegt &#8211; ich will dich \u2013 funkt es \u00fcber alle Sequenzen, leise werbend, wollend fordernd.  Ein leises Ger\u00e4usch schleicht sich unangenehm in mein Ohr. Heftet sich dreist frech in mein Denken. Mit einem tiefen Seufzer r\u00e4usperst du dich und der Zauber ist einfach aus dem Nichts weggefegt. Der magische Moment l\u00f6st sich auf, wie Nebel im Regen eines fr\u00fchen Herbstmorgens. Du sagst du hast eine wichtige E-Mail bekommen. Arbeit geht halt vor! Home-Office ist nicht unbedingt  immer ein Vorteil f\u00fcr eine Beziehung. Dein Termin wurde gerade sehr kurzfristig abgesagt. Zu kurzfristig f\u00fcr ein reales Treffen bei dir oder mir. Der n\u00e4chste Termin ist zwar erst am  Nachmittag, aber mein Termin ist in zwei Stunden und gleich ums Eck. Also locker f\u00fcr mich zu schaffen, aber zu weit entfernt um dich zu treffen. Sachlich mit den Worten du musst noch ein paar Telefonate t\u00e4tigen beendest du rasch unser Gespr\u00e4ch. F\u00fcr eine Weile liege ich noch in meine Kissen gekuschelt, halte meine Augen geschlossen, sp\u00fcre dem Echo der sinnlichen Gef\u00fchle nach, die sich aufl\u00f6sen, wie die Tr\u00e4ume der Nacht im Morgengrauen in tausend Splitter zerspringen und mit dem beginnenden Tag verblassen. Ein tiefer Sto\u00dfseufzer qu\u00e4lt sich \u00fcber meine Lippen und wenig begeistert trenne ich mich von schmeichelnder Bettw\u00e4rme, wohligem Tr\u00e4umen in den Weiten meiner Phantasie um mich dem Alltag zu stellen. Noch ein leiser Seufzer und schon bin ich im Hier und Jetzt angekommen. Mein erster Weg f\u00fchrt auf nackten F\u00fcssen, tapsig in die K\u00fcche um Kaffee zu kochen. Ich h\u00f6re mein Handy klingeln, das macht mir augenblicklich sofort schlechte Laune. Es klingt schon dienstlich und negativ. Ein paar Minuten sp\u00e4ter bin ich schlauer und meine Laune im zweistelligen Minusbereich mindestens drei Stockwerke tief unter dem Gefrierpunkt. Es ist eindeutig ein gebrauchter Tag, kann mal jemand einen Maler ordern, der diesen Tag aufbrezelt, bunt anstreicht und auf dem Flohmarkt als wenig gebraucht fast neu aber verkorkst, verkauft? Auch mein Termin wurde kurzfristig abgesagt. K\u00f6nnen die Tuppes alle nur von zw\u00f6lf bis Mittag denken und planen, warum nicht schon gestern Nachmittag die Info rausgeben?! Dann h\u00e4tten wir diese Nacht gemeinsam in einem Bett verbringen k\u00f6nnen, grummel \u2026\u2026 grummel \u2026\u2026 Die kennen wohl alle keine Freizeit, haben  kein Liebesleben mehr, nur platte langweilige Trampelpfade ohne H\u00f6henfl\u00fcge um in den Sternen zu surfen. Menno, ich bin in einem Alter, mir macht das Sexleben richtig Spa\u00df, ich brauch da auf nichts und niemanden R\u00fccksicht nehmen, hab meine eigenen Spielregeln, meinen eigenen Rhythmus. Kenne meine Grenzen, meine Vorlieben, kann auch mal \u201eNein\u201c sagen, oder nehme mir was ich gerade haben will oder brauche, logischerweise alles bei dir. F\u00fcr einen Moment \u00fcberlege ich, suche eine plausible Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen, dass die Tuppes nur bis zum Tellerrand schauen, denken schon mal gleich gar nicht und die Sch\u00f6nheit, dass es hinter dem Tellerrand auch eine wundervolle Welt gibt, nicht realisieren. Aber any way, ist f\u00fcr mich nicht nachvollziehbar, aber  auch nicht wirklich \u00fcberlebenswichtig es jetzt unbedingt verstehen zu m\u00fcssen. Ich wei\u00df, du denkst da etwas gro\u00dfz\u00fcgiger mit der Gelassenheit eines romantisch buntem Sonnenuntergangs. Naja das ist wohl auch ein kleiner weiterer Unterschied zwischen Mann und Frau. M\u00e4nner k\u00f6nnen halt besser schauen, als denken. Deshalb m\u00fcssen ja Frauen auch eher h\u00fcbsch als intelligent sein.  Dieses Gedankenspiel ist gut, aber nicht von mir, l\u00e4chle ich vers\u00f6hnlicher. Mein Handy klingelt erneut. Verw\u00e4hlt!!! Keine Minute sp\u00e4ter klingelt es erneut. Wieder verw\u00e4hlt, genervt stelle ich das Tuppes in den Senkel, wie der Name schon sagt, kann die Wahlwiederholungstaste nur die Nummer wiederholen, technisch bedingt auch keine andere Nummer w\u00e4hlen. Ein weiteres Klingeln kratzt an meiner extrem kurzen Z\u00fcndschnur. Ich ticke im oberen roten Gefahrenbereich f\u00fcr hoch explosiv, also bitte nicht ausreizen. Angenervt zicke ich ins Telefon: \u201eMan eyh spreche ich indogermanisch? Ruf doch einfach die Zeitansage in Irgendwo an und nerve mich nicht weiter!\u201c &#8211; grmpf &#8211; und lege auf. Klingelt schon wieder.  Menno, hab ich eine Notiz im Telefonbuch: \u201eRuf mich an!?\u201c Ich hatte noch keinen Kaffee und mein giepriges Ein-mal-Eins f\u00fcr Bettgefl\u00fcster-Gespr\u00e4che, ist sehr unbefriedigend ausgebremst, mit wenig bis gar keiner Aussicht auf  Mund-zu-Mund-Beatmung  mit einem fein-sinnlichem Effekt der Wiederbelebung. F\u00fcr ein positives Ergebnis mit mir zu telefonieren ist das keine gute Option.  Erstaunt \u00fcber mein knurriges \u201eHy\u201c fragst du mich was in der Zwischenzeit passiert ist, ob mein Gegen\u00fcber eher ein Opfer oder ein Gegner war und \u00fcberlebt hat. Deine vertraute fr\u00f6hliche Stimme f\u00e4ngt mich gleich ein, stellt mich sofort wieder auf die F\u00fc\u00dfe. In kurzen S\u00e4tzen und sp\u00e4rlichen Worten erw\u00e4hne ich die Abfolge zwischen unseren Telefonaten und auch, dass mein Termin ebenfalls ausf\u00e4llt. Bis ich geendet bin h\u00f6rst du still und leise l\u00e4chelnd zu und feixt mich an: \u201eMan gut, dass nicht  noch der Paketbote geschellt hat, mit einem Paket f\u00fcr die Nachbarin, sonst w\u00e4re sein Tag f\u00fcr heute definitiv gelaufen  auch wenn er die verbale Attacke heile \u00fcberstanden h\u00e4tte.\u201c \u201eSehr witzig!!! Mach dich ruhig lustig \u00fcber mich. Du bist frech.\u201c \u201eIch doch nicht, gro\u00dfes Pfadfinder-Ehrenwort! Was h\u00e4ltst du davon, wenn wir uns in unserem Hotel treffen und wir die n\u00e4chsten Tage genie\u00dfen? Ich habe heute noch diesen einen Termin am  Nachmittag, liegt in der N\u00e4he zum Hotel, den n\u00e4chsten erst Morgen am fr\u00fchen Abend auch ums Eck vom Hotel und am folgenden Tag am Nachmittag. Wir h\u00e4tten dann zwei lange N\u00e4chte und fast drei Tage. Komm schon, sag, dass es eine gute Idee ist, ist ja schlie\u00dflich von mir.\u201c \u201eKlingt in der Tat verlockend gut. Du buchst und schickst mir die Details?\u201c \u201eSch\u00f6n, freue mich auf dich.\u201c Mit der restlichen Welt wieder halbwegs vers\u00f6hnt,  die Tuppes ausgeblendet, wispere ich in dein Ohr: \u201eund ich mich auf dich.\u201c Mit einem  leisen tief vertr\u00e4umten L\u00e4cheln endet heute unser zweites Gespr\u00e4ch. Beschwingt t\u00e4nzel ich ins Bad unter die hei\u00dfe Dusche. Jeder einzelne Wassertropfen streichelt mich, benetzt meine Haut und ein Tropfen erz\u00e4hlt dem anderen von gef\u00fchlter Lust, gierigem l\u00fcsternen Verlangen, verhaltener ausgebremster grenzenloser Leidenschaft. Ein Lied vor mich hinsummend massiere ich das Shampoo in mein Haar und auf meine Kopfhaut. Knete die Haare  ge\u00fcbt durch, sp\u00fcle ausgiebig nach und verteile das bet\u00f6rend duftende Duschgel auf meiner Haut. Sp\u00fcre prickelnde Lebensfreude. geschmeidig und flink, gleiten meine Finger \u00fcber jede Pore meines erhitzten K\u00f6rpers, verweilen intensiver an meinem Busen, mit dem Wissen, dass es bald deine filigranen Finger sein werden, die mich ber\u00fchren, streicheln und liebkosen. Ich rubbel meine Wuschelm\u00e4hne mit dem Handtuch kopf\u00fcber und versuche mit dem Kamm Ordnung in meine Frisur zu bringen. Naja die Bezeichnung Frisur ist etwas gewagt, meine Haare sind dick, fest, so widerspenstig und eigenwillig wie ich. Mit einer Haarspange b\u00e4ndige ich sie so halbwegs. Zumindest sieht es einigerma\u00dfen Auto-fahrtauglich aus. Aber trotzdem fahre ich ordentlich, denn f\u00fcr Ticket-Fotos reicht die lockige Pracht nicht und so \u00fcberteuerte Bilder will ich auch nicht haben, schmunzel ich \u00fcber meinen kurzen Gedankensprung, husche vom Bad ins Badetuch gewickelt in mein Schlafzimmer,  inspiziere meinen Kleiderschrank auf Dessous, verf\u00fchrerische Dessous nat\u00fcrlich. Nein nicht f\u00fcr gleich anzuziehen, das kommt f\u00fcr den Abend mit dir als ein erotisches Darunter und f\u00fcr die Nacht als sinnliches Solo in die Reisetasche, l\u00e4chle ich und kokettiere frech mit meinem Spiegelbild. Aufmunternd scheint es zur\u00fcck zu zwinkern. F\u00fcr den Abend w\u00e4hle ich mein durchgekn\u00f6pftes  Traumkleid, ein verspielter Hauch aus blauer fast transparenter Seide zweilagig verarbeitet und den dazu passenden Schuhen. Hm, meine B\u00fcstenhebe generiert das restliche Bild. Mit dem schwarzen Slip, den blauen Straps-Nylon-Str\u00fcmpfen, die so angenehm auf der Haut streicheln, knistern beim Ber\u00fchren und dem schwarzem Straps-G\u00fcrtel   ist mein Lieblings -Kleid perfekt. Es gibt einen sehns\u00fcchtigen Blick frei, bei einem entsprechendem Wechsel von Licht und Schattenspiel auf das Darunter oder l\u00e4sst  zumindest erahnen was es sein k\u00f6nnte, heizt das Kopfkino an, befeuert die Phantasie des Betrachters. An hei\u00dfen Abenden f\u00fchlt sich das Kleid leicht, luftig, k\u00fchl an und ganz ganz wichtig damit f\u00fchl ich mich immer richtig angezogen. Du sagst, es schmeichelt mir und steht mir so gut, dass ich es nur unter deiner Aufsicht tragen sollte, f\u00e4llt mir l\u00e4chelnd ein. Mittlerweile habe ich schon mal meinen schwarzen Slip an. Eine schwarze Jeans und das schwarze Top liegen auf dem Bett bereit zum rein schl\u00fcpfen. Mein Handy klingelt schon wieder. Grummelnd tapse ich wieder zu meinem Handy. Du rufst an, was meine Laune um etliches hebt, um mir mitzuteilen, dass du gebucht hast und nennst mir die Zeit in der du voraussichtlich im Hotel sein wirst. Mit einem breiten L\u00e4cheln und viel sprudelnder Vorfreude gie\u00dfe ich mir Kaffee ein und stehe sp\u00e4rlich bekleidet, also immer noch nur im schwarzen Slip, in der K\u00fcche mit einem XXL-Kaffee-Becher, lausche dem Fl\u00fcstern der Gef\u00fchle und gedankenverloren schaue ich aus dem Fenster. Im Hintergrund l\u00e4uft leise das Lied Nights in White Satin. meine Lieblingsversion, von The Moody Blues eine Aufnahme von 1968.  Der Kaffee ist ausgetrunken und ich lande wieder sacht im Jetzt. Auf dem Weg zu meinen Dessous gehe ich in Gedanken das bestehende Sortiment durch, was ich einpacken k\u00f6nnte. Meine Ideen bleiben an diesem kleinen Nichts h\u00e4ngen, was dich sehr anspricht. Dieses Nichts toppt durch  bordeaux Satin, die schmalen Spitzentr\u00e4ger betonen den tiefen Ausschnitt, lenken den Blick auf \u00fcppige weiche warme F\u00fclle. Mit meinem ouvert Spitzenslip wird dein Lustzentrum sicher nicht ruhig bleiben, kitzelt ein wonnig faunischer Gedanke mein Kopfkino. Die Reisetasche ist rasch gepackt. Ich laufe noch mal durch alle Zimmer, schaue, dass ich auch ja nichts vergessen habe, werfe schmunzelnd auch einen Blick in den gro\u00dfen Spiegel, ob ich auch alles n\u00f6tige angezogen habe  und schon bin ich mit meiner Reisetasche auf dem Weg zu meinem Auto. Zum Gl\u00fcck kenne ich den Weg zu diesem romantischen kleinen Hotel. Wir treffen uns dort, weil es fast mittig zwischen unseren Wohnungen liegt, es dort urig-gem\u00fctlich ist und drum rum viel Gr\u00fcn hat. Also zum Entspannen genau richtig. Die Fahrt geht recht z\u00fcgig ohne Tickets, ohne Staus und ich bekomme sogar einen Parkplatz, f\u00fcr mich gut ein-park-tauglich, dicht am Eingang des Hotels. Menschlein was willst du mehr, freue ich mich. Beschwingt, neugierig auf das Leben, steige ich aus und laufe zielstrebig auf den Eingang zu. Am Empfang bekomme ich nach den \u00fcblichen restlichen Formalit\u00e4ten  den Schl\u00fcssel und habe gerade die Zimmert\u00fcr hinter mir ins Schloss fallen lassen, halte den Schl\u00fcssel noch in meiner Hand, als mich deine Nachricht erreicht, dass du in der n\u00e4chsten halben Stunde bei mir sein wirst, verf\u00e4ngt sich eine warme Woge Gl\u00fcckshormone in meinen Bauch, wiegt mein Tintenfischen sanft und sacht auf vielen kleinen Wellen in meinem Gef\u00fchlspool. Aufgeregt schaue ich immer wieder im Minutentakt zur Uhr, kann es kaum erwarten mich in deine Arme zu kuscheln. Manchmal ziehen sich  Minuten wie Kaugummi und Sekunden werden glatt als Stunden gef\u00fchlt. Zumindest ist das mein Empfinden in diesem Moment. Ich stelle mich ans Fenster und mein Blick f\u00e4ngt zwei  bunte Schmetterlinge bei ihren Flugk\u00fcnsten ein. Der Zeit weit voraus, sind meine Gedanken, in den Tiefen von Raum und Zeit unterwegs, schicken mein Zeitgef\u00fchl in eine vertr\u00e4umte Pause. Ich kann deinen Duft schmecken, sp\u00fcre deine zarte Ber\u00fchrung an meiner Wange und springe erschreckt einen halben Meter zur Seite. \u201eHey! Sorry! Hast mein herein kommen \u00fcberh\u00f6rt?! Komm in meinen Arm, ich hab zu sp\u00e4t gesehen, dass ich dich erst noch einfangen muss.\u201c L\u00e4chelnd blinzel ich meinen Schreck weg und dr\u00fcck mich in deine Umarmung, schmecke dich, atme   wohlige Vertrautheit und genie\u00dfe diese Sekunde, wenn f\u00fcr einen Wimpernschlag unsere magische Welt den Atem anh\u00e4lt, Kalender und Uhren keine Bedeutung haben und alles leicht und Unm\u00f6gliches m\u00f6glich ist. Du ziehst mich fest in deine Arme, fl\u00fcsterst in mein Haar wie sehr du dich gesehnt hast. Ich mich auch nach dir antworte ich in Gedanken. Dann schiebst du mich ein wenig weg von dir und erz\u00e4hlst, dass du noch ein wenig mit mir durch das Gr\u00fcnzeug streifen m\u00f6chtest.   &#8211; in Fachkreisen ist dieses Gr\u00fcnzeug bekannt unter dem Begriff Wald oder auch Park -dolmetsche ich mal f\u00fcr den Leser Weil du einfach besonders bist, hast du unser Mittagessen schon durch organisiert und in der  schnuckeligen Pizzeria, an der wir auf dem R\u00fcckweg von unserem Spaziergang vorbei kommen, nicht nur einen Tisch bestellt, sondern auch schon unsere Lieblingspizzen zubereiten lassen. So liebe ich es, wenn wir Blicke und Gef\u00fchle tauschen k\u00f6nnen, ich dich sp\u00fcren kann, ohne in der Speisekarte rum hetzen zu m\u00fcssen. Unser angeregtes fr\u00f6hliches Gespr\u00e4ch haben wir nur kurz zum Hinsetzen f\u00fcr einige Minuten unterbrochen. Immer wieder ber\u00fchren wir uns und die Funken springen hin und her, wie L\u00e4mmer voller  Lebensfreude in der Fr\u00fchlingssonne. Es knistert erheblich, ein Moment wo  nicht nur Gef\u00fchle in Flammen stehen sondern auch der Himmel Feuer f\u00e4ngt. Das Essen war wie immer sehr gut, jetzt fehlt nur noch das Dessert. Erstmal muss ein Kaffee reichen, l\u00e4chelst du mich an und prompt bringt der Kellner mein hei\u00df geliebtes Getr\u00e4nk. Du tust so gut. Ich genie\u00dfe deine F\u00fcrsorge,   jeden kleinen Kaffeetropfen, wie er meine  Geschmacksknospen langsam entert, mit meinen Geschmacksnerven spielt, wie in Zeitlupe die Kehle runter klettert und die W\u00e4rme meinen Magen erobert. Langsam sollten wir uns zum Hotel begeben, dein Termin r\u00fcckt n\u00e4her und du willst ungern dort zu sp\u00e4t ankommen, dass wirft einen falschen Eindruck auf deine Arbeitsweise. Vor dem Hotel verabschiedest du dich von mir mit einem zarten Kuss, der alles verspricht und gehst zu deinem Auto. Ich warte noch bis du losgefahren bist und vom Parkplatz auf die Stra\u00dfe abbiegst. Es scheint als wenn dieser Tag sich doch noch als besonders enttarnt, stelle ich schmunzelnd fest. Deine N\u00e4he, deine W\u00e4rme ist ein  richtiges Energiepaket, beschwingt laufe  ich durch die Eingangshalle betrete leichtf\u00fc\u00dfig, in Gedanken ein Lied summend, unser Hotelzimmer. Mein mit gebrachtes Buch verk\u00fcrzt erheblich die Zeit bis du wieder bei mir bist und somit ziehe ich mich in einen der Sessel zur\u00fcck.  widme mich den Kapiteln, W\u00f6rtern und Buchstaben, tauche ab in eine andere Welt, andere Zeit. Es dauert ein paar Sekunden und schon bin ich im Sauseschritt eingetaucht in die Tiefen dieses Buches. Mein Bauch meldet sich,  schmunzelnd stelle ich fest, dass die Zeit beim Lesen schneller tickt als ich erwartet hatte. Energisch verlangt mein Bauch lautstark nach irdischer Nahrung. Zumindest sollte ich einen Kaffee trinken, bis du wieder hier bist und wir dann gemeinsam essen werden. Ergo noch schnell eine Nachricht an dein Telefon verschickt, dass ich hier im Hotel in der Kaffeelounge bin. Der Weg f\u00fchrt mich auch direkt dort hin. Mit einem Kaffee suche ich mir einen gem\u00fctlichen Platz am Fenster im hinteren ruhigeren Teil, von wo ich einen guten Blick in den Raum und aus dem Fenster habe. Ich atme den frischen Kaffeeduft, genie\u00dfe jeden einzelnen aromatischen Tropfen dieses hei\u00dfen Getr\u00e4nks, bin rundum zufrieden und l\u00e4chle in mich hinein \u00fcber meine kribbelige Vorfreude auf dich. Bei dem Gedanken an dich, schaue ich vertr\u00e4umt aus dem Fenster und meine Schmetterlinge schlagen aufgeregt mit ihren Fl\u00fcgeln. Ich erinnere mich an die Zeit als ich noch ein schwer verliebter Teenager, mit den T\u00fccken, H\u00f6hen und Tiefen der Liebe noch nicht so vertraut, alles irgendwie wild, geheimnisvoll, aufregend,  und neu war. Ein sch\u00f6nes \u00e4hnlich intensiv starkes Gef\u00fchl durchzieht meinen K\u00f6rper vom Bauch bis in meine Haarspitzen und auch bis in meine Fu\u00dfspitzen. Irgendwie f\u00fchle ich mich beobachtet, irritiert suchend wandert mein Blick durch den Raum. Ein flattriges Gef\u00fchl f\u00e4hrt  mir direkt in den Bauch, mir wird ganz hei\u00df, bei dem Gedanken du k\u00f6nntest schon nah bei mir sein. Ich merke aber, dass mich ein Augenpaar anschaut, was ziemlich genau nicht deines ist. Ein leichtes Kopfnicken in meine Richtung deutet einen Gru\u00df an und ein vertrauliches Zwinkern erreicht mich. F\u00fcr ein paar lange Sekunden schiebe ich echt Panik, krame gedanklich verschreckt in  den Schubladen der Erinnerung rum, ob ich den Besitzer dieses Augenp\u00e4rchens kennen k\u00f6nnte oder m\u00fcsste. Vielleicht irgendein Nachbar, ein ehemaliger Kollege, ein alter Bekannter aus einer Zeit kurz nach der Erfindung der Dampflok? Ich kann da keine Anhaltspunkte entdecken, bin ergo auch nicht unh\u00f6flich, weil ich nicht gegr\u00fc\u00dft habe. Also alles schick, mein Octopus entspannt sich und mein Puls taktet  wieder normal, bis zu der Sekunde, als ich feststelle, dass er sich erhebt, mich im Blick beh\u00e4lt und in meine Richtung  strebt, ein recht selbstbewusstes  L\u00e4cheln streift mich, sowie ein weiteres Zwinkern mit der stummen Frage nach\u2026., ja nach was eigentlich?! So ganz genau will ich es gar nicht wissen, aber sehr passend, dass wir schon im Hotel sind, denke nicht, dass er mich unbedingt nach der Uhrzeit fragen will, sinniere ich gedanklich in meinem freundlich schwarzem Humor. Das Herzchen ist noch  zwei Tische entfernt. Treffsicher im perfekten Moment betrittst du die Kaffeelounge, kommst ohne z\u00f6gern an meinen Tisch, fragst verspielt ernst, ob der Platz noch frei ist und noch bevor ich etwas sagen kann, setzt du dich zu mir. Wenig bis gar nicht begeistert bleibt der Fremde unschl\u00fcssig einen Augenblick lang stehen, be\u00e4ugt sehr befremdet die Situation und geht zur\u00fcck an seinen Tisch. Was er tats\u00e4chlich wollte, werde ich jedoch nicht mehr genau erfahren, ist mir auch nicht wichtig genug, es  wissen zu wollen. Du neckst mich mit dem Satz: \u201eIch  kann dich auch nicht  mal ein paar Stunden alleine lassen, irgendwie machst du gleich die M\u00e4nnerwelt wuschig.\u201c \u201eHey, ich bin unschuldig, ganz lieb und artig.\u201c \u201eIch wei\u00df das, dein heimlicher M\u00f6chte-Gern-Lover wohl eher nicht.\u201c Das reizt mich zu einem breiten L\u00e4cheln \u201eHey, ich hab ihn nicht mal angeschaut bis ich gemerkt habe, dass er mich beobachtet.\u201c \u201eMir durchaus bewusst, ein Blick von dir gen\u00fcgt, die einen laufen augenblicklich aus Angst davon, weil sie \u00fcberleben wollen, f\u00fcr die anderen gl\u00fcht sofort der Himmel und schon will dich jeder haben, der deinen Blick einf\u00e4ngt.\u201c \u201eMenno, M\u00e4nner!!! Ich bin halt nichts f\u00fcr schwache Nerven, Ist  nicht meine Schuld, wenn die M\u00e4nner bei meinem kessem frechen Blick mit naiv lasziven Augenaufschlag und einem \u00fcppig weichem Busen in sch\u00f6nes Dekollet\u00e9 verpackt,  dann in den Keller gehen zum Denken.\u201c Du lachst verschmitzt, beugst dich vor, schaust mir tief in die Augen, unsere Blicke streicheln sich, spielen miteinander,  fangen sich, liebkosen sich, flirten, tanzen und du k\u00fcsst meine Finger, jede einzelne Fingerspitze mit viel Hingabe. L\u00e4chelnd genie\u00dfe ich die liebevolle Geste und mein nackter Fu\u00df schl\u00fcpft aus meinem Schuh und krabbelt \u00fcber deinen Schuh in deinem Hosenbein hoch bis der Stoff mich ausbremst. \u201eKomm\u201c sagst du und ziehst mich hoch. \u201eHey, nicht so hastig, ich brauch noch meinen Schuh\u201c, haspel ich, lass mich wieder auf den Stuhl fallen und suche mit dem Fu\u00df nach meinem Schuh. Gef\u00fchlte Minuten sp\u00e4ter hab ich meine nackten F\u00fc\u00dfe wieder in meinen Schuhen verstaut und kuschel mich in deinen Arm und hauche einen sanften Kuss auf deine Wange mit deinem weichen  angenehm kitzelnden drei-Tage-Bart. Arm in Arm verlassen wir die Kaffeelounge, streben den Aufz\u00fcgen entgegen. Auf den Aufzug brauchen wir nicht warten, k\u00f6nnen nach dem die G\u00e4ste ausgestiegen sind gleich einsteigen. H\u00f6r mal, hauche ich an deinem Ohr, welches Lied hier gerade l\u00e4uft. Du lauschst kurz, ein wissendes L\u00e4cheln huscht \u00fcber dein Gesicht und z\u00e4rtlich ziehst du mich fester in deinen Arm. Ich genie\u00dfe deine Ber\u00fchrung, kann nicht genug bekommen, dr\u00fccke mich an dich und presse mein Becken noch enger an dich. Du schiebst dein Knie fast zwischen meine Beine und dein Oberschenkel dr\u00fcckt gegen meinen Scho\u00df. \u201eHey wir sind im Aufzug, Video \u00fcberwacht. Was soll denn der Verantwortliche der Security von uns denken wenn er das Material auswertet? Leise lachend beugst du dich zu mir, k\u00fcsst z\u00e4rtlich an meinem Hals entlang, summst das Lied mit, dicht an meinem Ohr und wiegst dich mit mir im Takt der Musik. Dich zu sp\u00fcren tut so endlos gut. Der Aufzug h\u00e4lt an, die T\u00fcr \u00f6ffnet sich, ein \u00e4lteres Paar kommt gr\u00fc\u00dfend dazu. Eine winzige Sekunde schauen die Beiden irritiert, doch statt einer pikierten Bemerkung kommt ein schmunzelndes: \u201eAls wir jung und unsterblich verliebt waren, haben wir auch so manch Verr\u00fccktes getan.\u201c Dabei tauschen die Beiden einen liebevollen z\u00e4rtlichen Blick und ich registriere wie er ihre Hand nimmt. Beim n\u00e4chsten Stopp steigen wir mit einem fr\u00f6hlichen Gru\u00df aus und betreten auch gleich darauf unser Zimmer. Wieder kuschel ich mich tief in deine Umarmung und k\u00fcsse dich lieb und auffordernd. F\u00fcr eine kleine Ewigkeit gibst du dich ganz meiner Kuss-Attacke hin. Dann fragst du, ob ich Essen gehen oder hier im Hotel speisen m\u00f6chte. Ungern m\u00f6chte ich dir  noch eine Autofahrt zumuten und selbst noch zu fahren widerstrebt mir erst recht, ergo entscheide ich mich f\u00fcr das Restaurant hier im Hotel, nat\u00fcrlich mit dem Gedanken zu zweit Wein zum Essen zu genie\u00dfen. Gen\u00fcsslich streicheln prickelnd deine Blicke w\u00e4hrend ich mich umziehe \u00fcber meinen K\u00f6rper. Mein Kleid und das Darunter hat an Wirkung nichts verpeilt bei dir. Dein anerkennender Blick schmeichelt mir, dein kurzes heftiges Ausatmen puscht mich und verspricht Vieles f\u00fcr diese Nacht, Smalltalk betreibend geht es zum Essen. Du bist auch jetzt wieder die f\u00fcrsorglichste Aufmerksamkeit in Person, h\u00e4ltst mir die T\u00fcr auf, geleitest mich, deine Hand  ruht in meinem R\u00fccken, an den Tisch, r\u00fcckst meinen Stuhl zurecht. Du kennst mich und wei\u00dft was ich mag, m\u00f6chte, brauche und in dieser Reihenfolge von dir in jeder Hinsicht auch bekomme. Ich genie\u00dfe jede Sekunde, labe mich an deiner ruhigen Art mir inneren ausgeglichenen Frieden zu schenken, wie die lebendige stille Ruhe eines Sonnenaufgangs mitten in unseren N\u00e4chten. Ich brauche mich genau wie schon am Mittag um nichts k\u00fcmmern, du orderst f\u00fcr uns sowohl das Essen als auch den Wein. Ein wohliges warmes rundum sorgloses Gef\u00fchl durchstr\u00f6mt mich, die Energie des Augenblicks kickt meine Vorfreude auf dich, auf eine z\u00e4rtliche Liebesnacht. Wer wei\u00df, vielleicht schlafen wir gleich ein, wenn das Sandm\u00e4nnchen schnell ist, vielleicht vernaschen wir uns, l\u00e4chelnd stelle ich gedanklich fest, dass es nie ganz gekl\u00e4rt sein wird, wer wen vernascht, wie die Punkte bei den Dalmatinern, so genau wei\u00df es auch keiner, sind es schwarze Hunde mit wei\u00dfen Flecken oder wei\u00dfe Hunde mit schwarzen Punkten. Dieser Abend punktet durch  liebevolles Miteinander um es auf den Punkt zu bringen und bei diesem Gedanken blitzen meine Augen dich kess frech lasziv an. Dein Blick verspricht kein Wunsch bleibt unerf\u00fcllt. Das Essen war wie immer ein Gaumenschmaus und der Wein harmonierte passend dazu. Wir genie\u00dfen unsere Vertrautheit und sanft legst du deine Hand auf meine Finger, dr\u00fcckst sie kurz. Mein Hei\u00dfhunger auf deine Z\u00e4rtlichkeit bleibt dir nicht verborgen.  Meine F\u00fc\u00dfe schl\u00fcpfen aus den Schuhen und ich streiche mit den Nylon-Str\u00fcmpfen vorsichtig \u00fcber deine Schuhe, was mir eine fragend hochgezogene Augenbraue  mit den Worten, ob ich wieder meine Schuhe suchen m\u00f6chte einbringt und dir ein L\u00e4cheln zaubert. Dein ganz besonderes L\u00e4cheln, l\u00e4sst mich dahin schmelzen, was sogleich alles andere zur Nebensache degradiert und locker in den Schatten stellt. Ich will dich, fl\u00fcstern meine Lusthormone un\u00fcberh\u00f6rbar laut. Huch, hab ich das jetzt laut gesagt oder sind nur meine Gedanken so laut, ohne ausgesprochen zu sein?! Diese Frage besch\u00e4ftigt mich ganze drei lange Sekunden und versinkt  in den Tiefen meiner Vergi\u00df-das-einfach-Schublade.  Der Kaffee ist ein guter Abschluss f\u00fcr ein romantisches Essen mit dir. Diesmal brauche ich meine Schuhe nicht suchen. Kess hast du sie einfach in die Hand genommen und ich schaue leicht verdutzt. \u201eHey, ich geh nicht auf Str\u00fcmpfen durch das Hotel.\u201c L\u00e4chelnd stellst du mir die Schuhe hin mit einem frechem \u201eSchade, h\u00e4tte ich gern mal gesehen.\u201c \u201eMenno!\u201c Hand in Hand ziehen wir, plaudernd verschmust, weiter in Richtung Aufzug. Der Weg vom Restaurant zu unserem Nest knisterte bei jedem Schritt  ein wenig mehr. Deine Hand wandert an meiner Seite entlang, streicht in feiner Sanftheit, in fordernder neugierig erwachender Lust auf mehr, auf viel mehr, als nur deine Finger auf meinem Kleid zu sp\u00fcren. Kannst du Gedanken lesen? Du ziehst mich eng an dich heran und deine Lippen erkunden den Weg von meinen Lippen zu meinem Hals, mit Zwischenstopp an meinem Ohr. Leise fl\u00fcsterst du: \u201eIch kann es kaum abwarten. Ich will dich! Zeig mir wie sehr du mich willst! Zieh dich f\u00fcr mich aus!\u201c Zu tiefst entr\u00fcstet kommt ein gespieltes: \u201eJetzt? Hier etwa?\u201c fl\u00fcstere ich kokett zur\u00fcck, dass du noch ein wenig warten musst, falls ich dazu \u00fcberhaupt Lust habe. Was mir einen Sto\u00df in die Seite einbringt und ein festeres zufassen an meinen Po, mit dem Hinweis: \u201eDu Biest!\u201c \u201eIch doch nicht, bin immer ganz lieb und artig.\u201c \u201e\u00dcber wen redest du gerade?\u201c \u201eWer jetzt wohl das Biest ist?\u201c Ich wei\u00df du magst den Reiz des lasziven Ausziehens, mich reizt es auch, mich f\u00fcr dich auszuziehen ebenso wenn du dich lasziver als es in Zeitlupe geht, aus deinem Hemd und der Hose sch\u00e4lst, mich zappeln l\u00e4sst, ich meinen Blick nicht von dir wenden kann, gebannt auf jede kleinste Bewegung schaue. Der Gedanke daran reizt mein Kopfkino. Mein Tintenfischchen setzt innerhalb von Sekunden ein Tausend-Teile-Puzzle von  erotisch feinsinnigen Hochglanzbildern zusammen und befeuert meine ohnehin schon weichen Knie noch elastischer zu werden. Aber da du mich ja au\u00dferordentlich gut in und auswendig kennst, legst du deinen Arm um mich und geleitest mich mit sicherem Halt bis zu unserem Liebesnest. Die T\u00fcr klappt zu und du ziehst mich fester in deine Arme. Z\u00e4rtlich fordernd gleiten deine H\u00e4nde \u00fcber meinen R\u00fccken und deine Lippen fl\u00fcstern die s\u00fc\u00dfesten Versuchungen in mein Ohr. Denken ist in diesen magischen Momenten mit dir v\u00f6llig \u00fcber und schaltet automatisch auf Sparflamme. Suchend streichen deine Finger \u00fcber mein Kleid und streicheln es geschickt, als in diesem Augenblick nicht mehr ben\u00f6tigt, von meinem K\u00f6rper. L\u00e4ssig ringelt es sich auf dem Boden und ich stehe fast nackt, eingeh\u00fcllt in freches Satin-Dessous und Straps-Str\u00fcmpfen vor dir. Dein leises scharfes Einatmen sagt mir, dass dir gef\u00e4llt was du siehst. Ich gleite mit meinen Fingerspitzen an der Knopfleiste deines Hemdes entlang, doch zum \u00d6ffnen der Kn\u00f6pfe habe ich keine Chance. Du trittst zur Seite, drehst dich verschmitzt lachend weg, schaust mich nur an und schmunzelst \u00fcber meinen verdutzten Blick. Dann verstehe ich es und habe sekundenschnell einen Staub trockenen Mund, schlucke atemlos trocken runter, lass mich gen\u00fcsslich r\u00fccklings ins Bett fallen, r\u00e4kel mich, liege auf meinem Arm aufgest\u00fctzt auf der Seite und schaue gebannt wie du dich f\u00fcr mich ausziehst. Boah eyh, eine geile aufreizende Show, jede Sekunde auskostend,  genie\u00dfen wir das knisternde Spiel. L\u00e4ssig hangelt sich ein Teil nach dem anderen auf den Boden und begr\u00fc\u00dft mein Kleid als alten, netten Bekannten. Es dauert eine gef\u00fchlte kleine Ewigkeit bis du nackt von den Haarspitzen bis zu den Zehenspitzen vor mir stehst. Ich kann kaum den Blick von dir l\u00f6sen. Gef\u00fchlvoll gleitest du mit diesem Blick, der mir alles verspricht in meinen Arm, wuschelst durch meine Haare und hauchst einen Kuss auf meine Schulter. Fast sch\u00fcchtern streichst du \u00fcber meine warme Haut und kaum h\u00f6rbar fl\u00fcsterst du: \u201eWie sehr ich dich vermisst habe, wie sehr ich mich sehne nach dir. Lautlos schreit alles nach dir, deiner sanften liebevollen Ber\u00fchrung, deiner leidenschaftlichen Hingabe deinen zarten K\u00fcssen,   deiner wilden Lust, deinen vielen Facetten, . Ich will dich, will dich sp\u00fcren, diese Nacht geh\u00f6rt uns.\u201c L\u00e4chelnd gebe ich dir in Gedanken Recht, auch ich habe unendlich Sehnsucht nach dir, so sehr wie du mir in den N\u00e4chten gefehlt hast und ich dich in meinen Tagtr\u00e4umen verw\u00f6hnt habe. Mein Kopfkino l\u00e4uft in Endlosschleife, Puls und Blutdruck sind im Trommelwirbel angepasst vereint, was mich in grenzenloser Hingabe in unbekannte Sph\u00e4ren schweben l\u00e4sst. Z\u00e4rtlich mit der atemberaubenden Gelassenheit einer ausgehungerten Raubkatze  streichelst du \u00fcber meinen Busen. Der Stoff knistert leise, kribbelt leicht, wird zu einem wohligem Schauer, krabbelt \u00fcber die Haut, sickert tr\u00f6pfchenweise bis in meine feinsten \u00c4derchen und auf k\u00fcrzestem Weg verf\u00e4ngt sich dieses intensive Gef\u00fchl in meinem Bauch. Tiefer und tiefer wandern deine Fingerspitzen, passieren meinen Bauchnabel, halten inne am Haaransatz. Ich schiebe mich ein wenig dichter an dich, mein Fu\u00df spielt mit deinen F\u00fc\u00dfen. Du streichst mit den Fingerspitzen sanft, auf vertr\u00e4umter Spur an der Seite entlang \u00fcber meinen Slip, gleitest in der Leiste sachte immer n\u00e4her an meine hei\u00dfe Lustquelle, streichelst federleicht \u00fcber die Beininnenseite, spielst mit dem Rand meiner Straps-Str\u00fcmpfe, streichst vorsichtig dar\u00fcber, das kribbeln kickt mich noch ein St\u00fcck h\u00f6her. Ich bin unruhig, rutsche auf dem Laken hin und her. Du sp\u00fcrst es mehr, als dass du es h\u00f6rst, mein sehns\u00fcchtiges lautes Gewisper: \u201eKomm, lass mich kosten von deiner Hingabe, lass mich trinken von deiner Leidenschaft.  Ich bin so endlos hei\u00df auf dich, will dich sp\u00fcren, in mir, auf mir.\u201c Meine Finger zeichnen Spuren auf deinen R\u00fccken, wohlig brummst du, zustimmend fl\u00fcsterst du: \u201eZeig mir dein Verlangen.\u201c Suchend streifen deine Finger \u00fcber meinen Slip, Du entdeckst die \u00d6ffnung den direkten Zugang zu meiner Grotte und atmest h\u00f6rbar tief ein. Meine H\u00e4rchen stellen sich auf, tanzen wild einen Stepptanz und deine Finger wandern tiefer in meinen Slip, erreichen meine Perle. Deine Ber\u00fchrung l\u00e4sst mich  aufst\u00f6hnen. Wie sehr hab ich mich nach deiner Ber\u00fchrung gesehnt, fast k\u00f6rperlich war der Schmerz dieser Sehnsucht zu sp\u00fcren. Wie eine d\u00fcrstende Blume in der Mittagshitze verbrennt, brennt das Feuer meiner atemlosen Sehnsucht in mir, lodert hoch, nichts kann dieses Brennen  l\u00f6schen. Du liest in mir wie in einem offenen Buch und raunst an meinem Ohr: \u201eIch m\u00f6chte dein sehns\u00fcchtiges Verlangen stillen.\u201c \u201eMein Verlangen darfst du nicht stillen. Lass es runter brennen, gl\u00fchen, glimmen, aber nicht ausgehen. Fache es immer wieder neu an, wie eine Windb\u00f6e das Glimmen zu neuem Feuer erweckt, dass es in buntem Funkenflug auflodernd empor schie\u00dft. Ich wei\u00df, dass du das kannst.\u201c Ich sp\u00fcre dein Streicheln wird wollender, fordernder. Ich genie\u00dfe  jede  Ber\u00fchrung deiner Lippen, erwidere verschmust das Zungenspiel, presse mich dicht in deinen Arm, f\u00fchle deine warme Haut. Ich gleite  etwas tiefer und meine Lippen schmecken den Duft deiner Lust. Ich mag dein leises wohliges St\u00f6hnen, wenn meine Zunge den Spuren meiner Finger folgt, deine H\u00e4nde durch meine Haare w\u00fchlen, wenn meine Lippen an deinem Bauchnabel knabbern und mein Busen \u00fcber dein Bein streicht, sacht und weich auf deinem Zebed\u00e4us liegt.  Sanft wandern meine Lippen weiter \u00fcber deinen Bauch, in der Leiste s\u00fcdlicher, tiefer und tiefer. Mein Finger f\u00e4hrt bis zu deiner Rosette dr\u00fcckt dagegen. Ich massiere, knete sanft deine Pobacken, meine Lippen umschlie\u00dfen die Spitze deiner Zuckerstange,  schieben die Haut zur\u00fcck, z\u00e4rtlich gierig lecke ich sanft dar\u00fcber, und sauge deine pralle Latte ein.  Schmecke die ersten Tr\u00f6pfchen deiner Lust. Ein unterdr\u00fccktes st\u00f6hnendes \u201eWarte\u201c, l\u00e4sst mich inne halten. Meine H\u00e4nde spielen mit deinen Eiern. Du ziehst mich wieder in deinen Arm. Ich bin gefangen im Augenblick, tauche in die grenzenlose Z\u00e4rtlichkeit deines Blickes, spiegel mich in der Sch\u00f6nheit deiner Augen. Ausgehungert, wie drei Tage allein auf offenem Meer, atme ich dich gierig ein, schmiege mich dicht an dich, genie\u00dfe das Schwimmen im Meer dieser erotisch knisternden Vertrautheit. Deine Finger streicheln \u00fcber meinen R\u00fccken und sacht verschmust knabberst du wieder an meinem Ohrl\u00e4ppchen, fl\u00fcsterst mir zarte Versuchungen ins Ohr. Prickelnd rinnt mir ein Schauer den R\u00fccken rauf, leise dr\u00e4ngend fl\u00fcstere ich: \u201eHei\u00dfe perlende Sehnsucht brennt in mir, komm, ich will dich, will dich sp\u00fcren, nicht nur auf meiner Haut, auch in mir, wild und ungez\u00e4hmt. Gib es mir, besorg es mir, ich will alles, will dich wieder und wieder erleben mit allen Sinnen dich sp\u00fcren, dich f\u00fchlen.\u201c Deine Hand liegt auf meinem Po, schiebt sich z\u00e4rtlich verlangend sanft zwischen meine Beine. Ich halte f\u00fcr Sekunden den Atem an, mein K\u00f6rper summt wie ein Bienenschwarm beim Entdecken einer  neuen farbenpr\u00e4chtigen Blumenwiese zum Pollen sammeln. Deine Finger reiben \u00fcber meine Perle und auf feuchter Spur gleiten deine Finger \u00fcber den Rand meines Bl\u00fctenkelchs, dringen tiefer und tiefer ein. Jedes eintauchen wird intensiver, jeder Sto\u00df fordernder. jedes auffangen und zur\u00fcck geben kickt mich, gibt den Fl\u00fcgeln meiner Leidenschaft den n\u00f6tigen Aufwind noch h\u00f6her zu fliegen. Lass mich dich reiten hauche ich atemlos und dreh mich aus deiner Hand. Langsam, uns im Blick haltend schiebe ich mich auf dich. Du h\u00e4ltst mich mit sicherer Hand, ziehst mich zu dir runter, k\u00fcsst mich z\u00e4rtlich verschmust, auffordernd. Ich richte mich auf, st\u00fctze mich auf deinen H\u00e4nden ab und reibe meine Perle an deinem Speer. \u201eGib mir deinen Rhythmus, lass mich sp\u00fcren, wie sehr du mich willst.\u201c Dein Speer passiert den Rand meines Bl\u00fctenkelchs, taucht ein in meine hei\u00dfe Flut aus fl\u00fcssiger Lust. Wohlig st\u00f6hne ich auf, inhaliere mit geschlossenen Augen diesen Moment, schlie\u00dfe meine Lippen um die Spitze deiner Lanze, schiebe dich tiefer in mich, halte dich fest in meinem Honigt\u00f6pfchen. Sanft melke ich dich. Du brummst vor Lust, st\u00f6\u00dft tiefer, fester und fordernder. Wir takten in unserem Rhythmus aus Geben und Nehmen. \u201eJa komm \u2026\u2026 ich will alles \u2026&#8230; von dir \u2026&#8230; mit dir \u2026&#8230; ja komm \u2026&#8230; genau so \u2026\u2026  sto\u00df mich \u2026\u2026 bitte \u2026\u2026 komm, fick mich \u2026\u2026 genau so \u2026\u2026 ja komm \u2026\u2026 besorg es mir \u2026\u2026 ich will dich \u2026&#8230;\u201c \u201eWarte, warte, noch nicht. Komm, leg dich neben mich.\u201c Du spielst an meinen Nippel, knetest meinen Busen, schiebst dich zwischen meine Beine und l\u00e4sst deine Lippen \u00fcber meinen K\u00f6rper surfen auf brennend hei\u00dfem Verlangen deiner Fingerspitzen. Du kniest dich hin, zielstrebig gleiten deine H\u00e4nde unter meinen Po, ziehst mich auf deine Knie, legst meine Beine auf deine Schultern,  deine Zuckerstange reibt sacht \u00fcber den Rand meines Honigt\u00f6pfchen und langsam ganz endlos langsam reibst du meine Perle, genie\u00dft mein Zucken, kostet es aus, dass ich dich vor Verlangen anbettele: \u201eKomm zu mir, ich halte es nicht aus, besorg es mir, nimm mich.\u201c L\u00e4chelnd gleitest du mm f\u00fcr mm zu meinen Bl\u00fctenkelch, tauchst  hinein in meinen fl\u00fcssigen verlangenden Lavastrom, dich in unserem leidenschaftlichen Rhythmus, in mir zu sp\u00fcren, wieder und wieder. Ich federe jedes rein sto\u00dfen ab. Deine Lanze st\u00f6\u00dft  tiefer, h\u00e4rter, du h\u00e4ltst wieder inne, genie\u00dft mein St\u00f6hnen, mein dir entgegen fiebern. Ich bin so endlos hei\u00df auf dich, sp\u00fcre intensiv unseren Orgasmus, unser berauschendes Feuerwerk, sp\u00fcre wie sich tausende  Lusttr\u00f6pfchen tief in mir vereinen. Ich f\u00fchle dich noch in mir, liegee neben dir, ganz dicht in deinem Arm, sp\u00fcre ich dem Echo unseres Feuerwerks in mir nach, schlie\u00dfe meine Augen, genie\u00dfe das Haut-an-Haut-Gef\u00fchl, f\u00fchle deine W\u00e4rme, schmecke deinen Duft, mein Bauch bebt noch und ich lass mich hineingleiten in einen leichten Schlaf. Einige  liebevoll getr\u00e4umte Gedanken sp\u00e4ter, der Hauch unserer z\u00e4rtlichen Zeit hallt noch in vielen sanften Klangnuancen  in kleinen und gro\u00dfen bunten Farbtupfern, in schillernden Facetten, in mir, h\u00e4lt mich gefangen, l\u00e4sst mich schwerelos sein. Die Erkenntnis, du ber\u00fchrst mein Herz jederzeit erneut, streichelst immer wieder mein Seelchen, ist wie ein Blitz aus wolkenlosem Himmel bei heiterem Sonnenschein, dieser eine Blitz, der aufleuchtet, grell,  surreal, farbenpr\u00e4chtig, bunt. Da macht der Sinn den Sinn und  auch macht den Sinn der Sinn. alles was geht ist m\u00f6glich, auch das Unm\u00f6gliche, es geht Alles. Ich schaue dich an, sehe das Strahlen in deinen Augen, dein inneres Leuchten, endlos gl\u00fccklich blinzel ich ein kleines St\u00fcck Realit\u00e4t zur\u00fcck und kuschel mich in die  geborgene tiefe Sicherheit deiner Umarmung, was mir endlos sichere tiefe Geborgenheit gibt.   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir beide leben in getrennten Wohnungen, in anderen St\u00e4dten, aus privaten Verpflichtungen und bedingt durch die Arbeit, bist du leider nicht immer bei mir oder ich bei dir. In letzter Zeit liegen die Termine bei uns richtig mies ung\u00fcnstig, es passt nicht zusammen um die Fahrzeit noch zus\u00e4tzlich oben drauf zu packen. 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